






















Malta ist einer dieser Orte, die auf engstem Raum unglaublich viel zu bieten haben. In wenigen Tagen gelangt man von befestigten Städten und ruhigen mittelalterlichen Gassen zu türkisfarbenen Lagunen, Klippen zum Schwimmen und weitläufigen Naturlandschaften – ganz ohne Auto. Dieser Reiseplan ist darauf ausgelegt, dass sich das Reisen dort einfach anfühlt. Sliema eignet sich perfekt als Ausgangspunkt, da man von dort aus bestens angebunden ist: Fähren direkt nach Valletta, unkomplizierte Busverbindungen über die ganze Insel und eine Promenade, die schnell Teil des Alltags wird. Von dort aus folgt jeder Tag einem klaren Rhythmus: früh aufstehen, effiziente Fortbewegung und eine gute Mischung aus Entdeckungstouren und Zeit im Wasser. Valletta und Mdina stehen für Geschichte und Architektur. Auf Comino dreht sich alles ums Schwimmen im klaren Wasser und das Wechseln zwischen den Lagunen. Gozo ist der Tag für die Natur – ruhiger, weitläufiger, mit Klippen, Stränden und Aussichtspunkten, die ursprünglicher und weniger bebaut wirken als auf der Hauptinsel. Die Idee ist nicht, sich zu hetzen oder das Programm vollzustopfen, sondern sich ganz natürlich über die Insel zu bewegen. Die Strecken sind kurz, die Fähren fahren regelmäßig und alles ist gut vernetzt, wenn man das Timing beachtet. Richtig geplant fühlt sich Malta wie mehrere Reisen in einer an. Geschichte, Meer und Natur liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt.
Dein Abenteuer beginnt, sobald du in Malta landest. Vom Flughafen aus geht es direkt nach Sliema – nimm je nach Ankunftszeit und Energie den Airport Direct Bus, ein Bolt oder ein Taxi. Sobald du an deiner Basis angekommen bist, checkst du ein und gewöhnst dich an den Rhythmus der Insel. Sliema ist der perfekte Ausgangspunkt. Alles ist zu Fuß erreichbar, die Uferpromenade liegt direkt vor dir und Valletta befindet sich gleich auf der anderen Seite des Hafens. Wenn du Lust auf Entdeckungstouren hast, schlendere gemütlich die Promenade entlang, hol dir dein erstes Pastizzi bei einer lokalen Bäckerei und lass dich auf das mediterrane Tempo ein. Falls du spät ankommst oder müde bist, geh einfach direkt zu deiner Unterkunft und spar dir das Erkunden für morgen auf. Die Insel läuft dir nicht weg. Das heutige Programm hängt ganz von deiner Ankunftszeit ab.
Malta ist bei der Ankunft sehr einfach zu erkunden, da es nur einen internationalen Flughafen gibt. Von dort aus bringen dich öffentliche Busse oder Taxis direkt in die wichtigsten Touristengebiete wie Sliema und Valletta. Selbst ohne Auto ist es einfach und erschwinglich, sich auf der Insel fortzubewegen.
Du kannst den Airport Direct TD3 Bus vom Flughafen Malta nach Sliema nehmen, um eine direkte, bequeme und günstige Fahrt zu haben. Der Bus fährt alle 30 Minuten, ist täglich unterwegs und braucht je nach Verkehr etwa 25-45 Minuten. Du kannst das Ticket an Bord kaufen oder dir die Tallinja-Karte am Flughafen holen. Es gibt verschiedene Optionen für flexible Reisekarten, die du dir über den Link ansehen kannst.
Tipp: Dienste wie Bolt sind auf Malta verfügbar und meistens günstiger als Flughafentaxis. Wenn du spät abends ankommst, ist Bolt in der Regel die praktischste Wahl.
Wir haben uns für Sliema als Basis auf Malta entschieden, und das war eine der besten Entscheidungen der ganzen Reise. Es liegt zentral, ist gut angebunden und bietet einen der schönsten Ausblicke über den Hafen in Richtung Valletta. Alles ist zu Fuß erreichbar – Fähren, Restaurants, Supermärkte und die Uferpromenade. Wenn man in der Nähe der Fähre wohnt, kommt man super einfach nach Valletta und in die Drei Städte, und auch die Fähre nach Gozo ist schnell erreicht!
Tipp: Wenn du mit kleinem Budget reist und selbst kochen willst: LIDL ist zu Fuß erreichbar und einer der günstigsten Supermärkte in der Gegend.

Erster Essensstopp auf Malta: Pastizzi
Pastizzi sind einer der kultigsten Street-Food-Snacks Maltas – kleine, blättrige Teigtaschen, die typischerweise mit Ricotta oder Erbsenpüree gefüllt sind. Sie sind extrem günstig und lecker, meist kosten sie zwischen 0,70 € und 1 € pro Stück, sodass man einfach nicht genug davon bekommt – wir haben sie während unserer Reise fast jeden Tag gegessen. Wir haben sie bei Jeff's Pastizzeria probiert, die dafür bekannt ist, sie frisch und in gleichbleibender Qualität zu servieren. Es gibt viele Pastizzerias auf Malta, daher lohnt es sich, sie bei verschiedenen lokalen Bäckereien zu probieren, anstatt sich nur auf einen Laden zu beschränken.
Tipp: Achte auf Warteschlangen – die Einheimischen zeigen dir meistens, wo es die besten und frischesten gibt.

Die Uferpromenade von Sliema ist der perfekte Einstieg, um Malta kennenzulernen. Eine lange Promenade direkt am Meer mit freiem Blick auf Valletta, traditionellen Booten im Hafen und einer entspannten mediterranen Atmosphäre. Hier fängt die Insel an, einen Sinn zu ergeben – Fähren kreuzen ständig, Menschen spazieren im Sonnenuntergang, Cafés öffnen entlang des Wassers, und man hat das Gefühl, dass alles Wichtige gleich auf der anderen Seite des Hafens liegt.
Tipp: Nutze diesen Spaziergang zur Orientierung und checke schon mal die Fährzeiten für den nächsten Tag. Die Überfahrt nach Valletta ist sehr häufig und dauert je nach Verbindung etwa 5 bis 10 Minuten.

Lass den ersten Tag mit einem der berühmtesten Ausblicke Maltas ausklingen. Wenn die Sonne untergeht, erstrahlt Valletta auf der anderen Seite des Hafens in einem warmen goldenen Licht, das sich perfekt im Wasser spiegelt. Es ist ein schlichter Moment, der die Reise sofort prägt – ruhig, filmreif und unvergesslich.




Dies ist ein Tag voller Geschichte in Malta, der sich ganz nach dem natürlichen Rhythmus des Grand Harbour richtet. Der Morgen beginnt früh in Valletta, wenn die Straßen noch ruhig und der Kalkstein kühl und menschenleer ist. Nach der Ankunft mit der Fähre führt der Weg ganz natürlich hinauf zu den Upper Barrakka Gardens für den ersten Panoramablick über die Insel, gefolgt von einer gemütlichen Erkundung der kompakten Gassen Vallettas und wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Großmeisterpalast und der St. John’s Co-Cathedral. Nach der Mittagszeit verlagert sich das Erlebnis auf die andere Seite des Hafens zu den „Three Cities“, wo das Tempo deutlich nachlässt – ruhigere Straßen, lokales Leben und ein ausgiebiges Mittagessen am Wasser mit Blick auf Valletta. Der Tag endet wieder in der Hauptstadt beim Fort St. Elmo im weicheren Nachmittagslicht, bevor es bei Sonnenuntergang mit der Fähre zurück nach Sliema geht.
Eine der einfachsten und schönsten Arten, Valletta zu erreichen, ist die Fähre ab Sliema. Die Überfahrt ist kurz, aber wunderschön und bietet einen ständigen Blick auf den Hafen und die befestigte Skyline von Valletta, während man sich ihr vom Wasser aus nähert. Wir empfehlen, früh am Morgen (gegen 8-9 Uhr) zu fahren, um Menschenmassen zu vermeiden und die ruhigeren Straßen in Valletta zu genießen.
Tipp: Wenn du Sonnenaufgänge und ruhigere Momente magst, lohnt sich ein früher Spaziergang (oder Lauf) entlang der Promenade von Sliema – dieselbe Uferpromenade, die am Nachmittag belebt ist, wirkt bei Sonnenaufgang völlig anders: mit weichem Licht, ruhigem Meerblick und kaum Menschen in der Nähe.

Du kannst die Rückfahrkarten am Sliema-Fährterminal kaufen oder die Tallinja-Karte nutzen, falls du dich für eine entschieden hast.
Der Ankunftspunkt verbindet Sie direkt mit den Hauptstraßen Vallettas. Von hier aus öffnet sich die Stadt in einem kompakten Netz aus historischen Gassen, Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten. Alles ist fußläufig erreichbar und liegt nah beieinander.
5–10 Minuten zu Fuß bergauf vom Valetta-Fährterminal.
Ein wunderschöner Garten und Aussichtspunkt in Valletta mit Blick auf den Grand Harbour und die Drei Städte. Er bietet einen der besten ersten Panoramablicke auf Maltas historisches Zentrum. Von hier aus bekommt man ein klares Gefühl für die vielschichtigen Befestigungen, Häfen und die Kalksteinarchitektur, die das Gebiet prägen. Die Gärten wurden ursprünglich im 17. Jahrhundert als privater Rückzugsort für die Johanniterritter angelegt und später für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute sind sie einer der meistbesuchten Aussichtspunkte in Valletta. Ein besonderes Highlight ist die Salut-Batterie unterhalb der Gärten. Diese historische Kanonenplattform feuert täglich mittags (traditionell um 12:00 Uhr) – ein Ritual, das auf die britische Zeit zurückgeht. Die Kanonen befinden sich direkt über dem Meeresspiegel und dienten historisch dazu, ankommende Schiffe zu signalisieren und militärische Salutschüsse über den Hafen abzugeben.
Tipp: Komm vor dem Vormittagsansturm der Kreuzfahrtschiffe, um freie Sicht für Fotos und genügend Platz zu haben. Du kannst später jederzeit zurückkehren, wenn du die Salut-Zeremonie sehen möchtest.

Spaziere vom Upper Barrakka aus durch die Republic Street und die kleinen Seitengassen.
Die Republic Street ist die Hauptschlagader von Valletta, aber das beste Erlebnis hat man, wenn man in die kleineren Gassen abbiegt, die den Charakter der Stadt zeigen. Valletta wirkt wie ein Freilichtmuseum – kompakt, detailreich und am besten in den frühen Morgenstunden zu erkunden, bevor Hitze und Menschenmassen zunehmen. Man kann einfach ohne festen Plan losziehen, aber ein paar Straßen sollte man bei seinem Spaziergang unbedingt einbauen:
Man kann einfach Zeit damit verbringen, ohne festen Plan durch die Gegend zu schlendern, einen Kaffee zu trinken und überall Fotos zu machen.

Der Palast des Großmeisters ist eines der bedeutendsten historischen Gebäude in Valletta und ein wichtiger Anlaufpunkt, um Maltas Vergangenheit zu verstehen. Er wurde ursprünglich als Residenz der Großmeister der Malteserritter erbaut und diente später unter britischer Herrschaft als Gouverneurspalast. Heute beherbergt er zudem das Büro des Präsidenten von Malta. Von innen ist er deutlich größer, als er von außen wirkt. Das absolute Highlight ist die Rüstkammer mit ihrer beeindruckenden Sammlung an Waffen und Rüstungen aus der Zeit der Ritter. Es fühlt sich weniger wie ein klassisches Museum an, sondern eher so, als würde man durch ein geschichtsträchtiges Gebäude spazieren, das immer noch offiziell genutzt wird.
Tickets: Tickets können direkt vor Ort gekauft werden, eine Reservierung ist also nicht unbedingt nötig, es sei denn, man reist in der Hochsaison oder mit einer Gruppe. Der Einlass ist meist unkompliziert und außerhalb der Stoßzeiten gibt es kaum Wartezeiten. Offizielle Informationen und Updates findest du unter diesem Link.

Die St. John’s Co-Cathedral besitzt eines der beeindruckendsten Interieurs in ganz Europa. Von außen wirkt sie schlicht und wuchtig, doch das Innere ist ein völlig anderes Erlebnis. Reich verzierte Marmorböden, detaillierte barocke Goldarbeiten und ein dramatisches Design, das einen im absolut besten Sinne überwältigt. Ein absolutes Highlight ist Caravaggios berühmtes Gemälde „Die Enthauptung Johannes des Täufers“, das zu den bedeutendsten Kunstwerken der Kathedrale zählt und den Besuch schon für sich allein rechtfertigt. Der Eintritt ist kostenpflichtig, aber dies ist einer der wenigen Orte in Valletta, die sich wirklich wie ein Muss anfühlen und nicht wie eine optionale Sehenswürdigkeit.
Tickets: Tickets können meist vor Ort gekauft werden, es lohnt sich jedoch, früh am Tag zu kommen, um Touristenmengen zu vermeiden. Wenn du in der Hochsaison unterwegs bist, hilft eine Online-Buchung dabei, Warteschlangen zu umgehen. Du kannst Tickets hier online kaufen.

Gehe runter zum Fährterminal Valletta - Three Cities. Du kannst hier Hin- und Rückfahrkarten kaufen oder die Tallinja-Karte benutzen.
Eine weitere kurze Fährfahrt bringt dich über den Grand Harbour zu den Drei Städten. Der Blick auf Valletta vom Wasser aus ist einfach wunderschön.
Die Drei Städte fühlen sich völlig anders an als Valletta: ruhiger, lokaler und gemütlicher. Enge Gassen, alte Steingebäude und der Alltag der Menschen sorgen dafür, dass sich die Gegend weniger touristisch und authentischer anfühlt. Die wichtigsten Orte sind Birgu (Vittoriosa), Bormla (Cospicua) und Senglea (Isla), die alle entlang des Hafens miteinander verbunden sind. In Birgu eignet sich die Uferpromenade hervorragend für ein Mittagessen, mit Restaurants, die direkt über den Grand Harbour in Richtung Valletta blicken. Ein besonderes Highlight ist das Fort St. Angelo, das einen großartigen Blick über den Hafen bietet und einen Eindruck von der militärischen Geschichte der Gegend vermittelt. In Senglea sind die Gardjola Gardens der wichtigste Aussichtspunkt mit Panoramablicken und einem historischen Wachturm.
Tipp: Das Herumlaufen in den Drei Städten ist optional – am besten geeignet, wenn du noch Energie zum Laufen hast und die Gegend abseits von Valletta etwas tiefer und lokaler erkunden möchtest.

Fahr zurück nach Valletta. Die Rückfahrt bietet eine weitere Gelegenheit, Valletta vom Wasser aus zu sehen, was im weichen Nachmittagslicht besonders schön ist.
Zurück in Valletta lohnt es sich, statt direkt zur Fähre zu gehen, einen Stopp am Fort St. Elmo einzulegen. Das Licht am späten Nachmittag macht dies zu einer tollen Zeit für einen Besuch, besonders nach der Rückkehr aus den Three Cities. Du kannst auch vor oder nach der Erkundung des Forts einen Kaffee trinken oder ein Gelato in Valletta genießen. Im Inneren befindet sich eines der beeindruckendsten Museen Maltas, das einen klaren Einblick in die Große Belagerung und die Militärgeschichte Maltas bietet. Das Fort selbst liegt an einem beeindruckenden Ort an der Spitze der Halbinsel und bietet Ausblicke über beide Häfen.
Empfohlene Zeitplanung: Plane hier genug Zeit ein (mindestens 1 Stunde, idealerweise 2 bis 2,5 Stunden) – das Gelände ist größer, als es auf den ersten Blick aussieht.
Tickets: Der Eintritt ist kostenpflichtig und kann normalerweise bei der Ankunft bezahlt werden. Eine Online-Buchung ist ebenfalls über diesen Link verfügbar, was in der Hochsaison nützlich sein kann, aber den Großteil des Jahres nicht zwingend erforderlich ist.
Tipp: Der empfohlene Ablauf ist ein Besuch am späten Nachmittag, nachdem du die Three Cities und das Stadtzentrum von Valletta erkundet hast. Wenn du möchtest, kannst du es aber auch früher am Tag besuchen, vor oder nach den Upper Barrakka Gardens, je nachdem, wie du deine Route planst.

Nach einem ereignisreichen Tag in den Three Cities und Valletta kannst du entweder zurück nach Sliema fahren oder den Abend in Valletta genießen. Dann verändert sich die Stadt völlig – die Straßen wirken wärmer und atmosphärischer. Cafés und Restaurants beleben die Treppen und engen Gassen, und die ganze Stadt fühlt sich lebendig und doch entspannt an. Das ist einer der schönsten Momente der Reise: kein Stress und ein Abendessen inmitten historischer Straßen statt in einem Restaurant.

Lass den Tag entspannt mit einer Bootsfahrt zurück nach Sliema ausklingen.



Das ist der actionreichste Tag des Reiseplans und ein kompletter Wechsel zur Naturseite Maltas. Der Tag beginnt früh mit einer Speedboot-Tour in kleiner Gruppe ab Sliema, damit ihr vor den großen Touristenmassen auf Comino ankommt. Die Route führt euch zu kristallklaren Badestopps in der Crystal Lagoon, der Blue Lagoon und umliegenden Buchten, wo das Erlebnis ganz im Zeichen von Schwimmen, Klippen und offenem Meer steht – statt auf Strände oder Infrastruktur. Das Boot selbst ist Teil des Erlebnisses, mit einer entspannten Atmosphäre und einfachem Wechsel zwischen den Standorten. Nach der Rückkehr nach Sliema am frühen Nachmittag ist der Rest des Tages bewusst zur Erholung frei – ob für einen gemütlichen Spaziergang an der Promenade, eine Runde Schwimmen bei St. Julian’s oder einfach, um nach dem intensiven Vormittag auf dem Wasser zu entspannen.
Kurzer Fußweg zur Promenade von Sliema, wo die Tour startet.
Die effizienteste Art, Comino zu besuchen, ist eine Schnellboot-Tour in einer kleinen Gruppe (maximal ca. 40 Personen). Das verändert das Erlebnis komplett. Schnellere Anreise, weniger Menschenmassen an den Stopps und mehr Zeit im Wasser.
Wir empfehlen wärmstens Elvis Tours (oder ähnliche Anbieter). Die Reiseroute und die Preise findest du unter diesem Link.
Das Erlebnis ist schnell, gut organisiert und fühlt sich eher wie ein Tagesausflug mit einer kleinen Gruppe an als eine Standard-Tour. Die Route umfasst normalerweise mehrere Badestopps, Höhlen und Zeit rund um die Blaue Lagune, mit einem entspannten Ablauf zwischen den Orten. Ein großer Vorteil ist die inklusive Schnorchelausrüstung, sodass man bei jedem Stopp ohne große Vorbereitung direkt ins Wasser springen kann. Es gibt zwar Optionen für Essen und Getränke an der Blauen Lagune, diese sind jedoch begrenzt, teuer und in der Hochsaison oft mit langen Warteschlangen verbunden. Wenn du eigene Snacks und Wasser mitbringst, sparst du dir das Warten und hast mehr Zeit zum Schwimmen und Erkunden. Es ist optional, aber sehr empfehlenswert, wenn du ein reibungsloseres und günstigeres Erlebnis möchtest.
Tipp: Buche im Voraus, in der Hochsaison sind diese Kleingruppentouren schnell ausgebucht.
Eine ruhige, türkisfarbene Lagune, umgeben von Klippen mit extrem klarem Wasser. Es ist meist der erste Badestopp des Tages, und ein früher Zeitpunkt macht einen großen Unterschied. Das Wasser ist ruhig, die Sicht ist hervorragend und es fühlt sich offener an, bevor die anderen Boote eintreffen.

Die Blaue Lagune ist berühmt für ihr leuchtend türkisfarbenes Wasser und den flachen Sandboden und ist schon bei der Ankunft ein echter Hingucker. Der zentrale Bereich am Steg wird schnell voll, aber das Erlebnis ändert sich komplett, wenn man entlang der Ränder schwimmt. Abseits der Hauptanlegestelle wird das Wasser klarer und ruhiger, mit kleinen natürlichen Buchten, in denen man die Umgebung wirklich genießen kann, anstatt nur durchzuschwimmen.
Tipp: Meide den Hauptsteg und schwimme direkt an den felsigen Seiten entlang für ein viel besseres Erlebnis.

Die Küste rund um Comino ist voller Meereshöhlen und Felsformationen, die im Laufe der Zeit von Wind und Wasser geformt wurden. Schnellboot-Touren führen ganz nah an diesen Bereichen vorbei und bieten eine völlig neue Perspektive auf die Insel, jenseits der Lagunen. Es ist ein kurzer, aber visuell beeindruckender Teil der Strecke, besonders wenn das Meer ruhig ist.

Die meisten Kleingruppen-Schnellbootstouren kehren am frühen Nachmittag (14:30 Uhr) nach Sliema zurück, sodass Zeit bleibt, um sich an der Uferpromenade zu entspannen oder Malta in einem gemütlicheren Tempo weiter zu erkunden. Die Promenade in Sliema oder im nahegelegenen St. Julian’s ist ideal für einen entspannten Nachmittag: Cafés, Badeplätze und lange Spaziergänge (oder eine weitere Runde Schwimmen) am Meer.
Tipp: Lass diesen Nachmittag ungeplant, das ist der beste Weg, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.



Nach der Aufregung auf Comino lässt dieser Tag das Tempo etwas sinken und erkundet eine ganz andere Seite Maltas – die dramatische Südküste. Beginne mit dem berühmten Aussichtspunkt der Blauen Grotte und einer Bootsfahrt, dann lass noch etwas Raum für Abenteuer, während du die versteckten Badeplätze und das kristallklare Wasser der Insel entdeckst. Der Tag ist flexibel gestaltet: Verbringe mehr Zeit mit Schwimmen, wenn du einen wunderschönen Ort findest, genieße ein gemütliches Meeresfrüchte-Mittagessen in Marsaxlokk oder besuche St. Peter’s Pool, falls du noch Energie hast. Anders als bei den geschäftigen Highlights der Vortage ist dies ein Tag, um die natürliche Seite Maltas zu erleben, es ruhiger angehen zu lassen und den mediterranen Lebensstil zu genießen.
Um vom Sliema zum Aussichtspunkt der Blauen Grotte zu kommen, musst du normalerweise einmal umsteigen. Je nach Verkehr dauert die Fahrt etwa 45 bis 60 Minuten. Die günstige Variante ist der Bus nach Valletta und dann der Umstieg in die Linie 74, die direkt in der Nähe des Aussichtspunkts hält.
Tipp: Die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren tagsüber gut, aber außerhalb der Stoßzeiten können die Verbindungen etwas dauern. Für diese Strecke lohnt sich daher oft ein privates Fahrzeug. Du kannst dir für den Tag einen Mietwagen nehmen oder einfach Bolt nutzen (sehr bequem und unkompliziert).
Dies ist eine der beeindruckendsten Küstenansichten Maltas. Von oben betrachtet wechselt das Meer je nach Sonnenlicht und Windbedingungen zwischen tiefem Blau und Türkis. Es ist ein kurzer Zwischenstopp, aber ein absolutes Muss, um die raue Küstenlinie im Süden zu erleben.
Tipp: Kommt früh. Das Licht ist dann besser, es ist ruhiger und das Meer ist meist entspannter.

Gehe vom Aussichtspunkt die Straße hinunter Richtung Hafen Wied iż-Żurrieq (ca. 10–15 Minuten)
Die Bootsfahrt zur Blauen Grotte ist absolut einen Abstecher wert. Das Erlebnis ist simpel: eine kurze Fahrt mit einem lokalen Boot durch die umliegenden Meereshöhlen, aber die Farben sind unvergesslich. Sobald man in den Höhlen ist, reflektiert das Sonnenlicht durch das Wasser und erzeugt intensive Blautöne, die man vom Land aus kaum wahrnehmen kann. Die Küste vom Wasser aus zu sehen, offenbart zudem kleine versteckte Buchten und Badeplätze, die man sonst verpassen würde.
Tipp: Bring Bargeld mit, da die Tickets vor Ort gekauft werden müssen und keine Kartenzahlung akzeptiert wird.
Optionales Abenteuer – Verstecktes Küstenschwimmen: Wenn du ein bisschen Abenteuer magst, gibt es in der Gegend der Blauen Grotte einige unglaubliche Badeplätze abseits der touristischen Hauptpfade. Wir sind einem felsigen Küstenpfad von den Klippen hinunter gefolgt und haben viel länger als geplant im klaren Wasser verbracht. Es wurde einer dieser ungeplanten Momente, die am Ende zu einem Highlight der Reise werden – keine Menschenmassen, kein organisierter Strand, einfach nur Maltas Küste von ihrer natürlichsten Seite.

Bolt oder ein Taxi sind hier die beste Wahl, da Busverbindungen zwar möglich, aber langsamer sind.
Nach einem langen Tag im Freien kehrst du nach Sliema zurück und lässt den Abend entspannt ausklingen. Erkunde die andere Seite der Uferpromenade, wo du Restaurants, Badebereiche und gemütliche Plätze am Meer findest, die perfekt für ein Abendessen oder einen Drink sind.
Wenn du noch Energie hast: St. Julian’s liegt ganz in der Nähe und bietet eine lebhaftere Atmosphäre mit vielen Bars und Nachtleben. Wir haben uns für einen ruhigen Abend entschieden. Nach stundenlangem Laufen unter der maltesischen Sonne war ein entspanntes Essen und Ausruhen genau das Richtige vor einem weiteren ereignisreichen Tag.




Gozo ist der abwechslungsreichste Inseltag der Reiseroute und belohnt einen frühen Start. Das Erlebnis beginnt mit der ersten Fähre von Malta, um vor den Menschenmassen auf einer ruhigen und gemächlichen Insel anzukommen. Der Vormittag ist dem Inland Sea und dem Blue Hole gewidmet, wo ruhiges Wasser und spektakuläre Felsformationen die Landschaft von ihrer besten Seite zeigen. Mittags geht es weiter ins Landesinnere nach Victoria und zur Zitadelle für eine entspannte Pause mit Panoramablick über die Insel. Am Nachmittag kehrt der Rhythmus an die Küste zur Ramla Bay zurück, gefolgt von einer kurzen Wanderung zur Tal-Mixta-Höhle, die einen der berühmtesten Ausblicke auf Gozo bietet. Der Tag endet mit der abendlichen Rückfahrt per Fähre und schließt damit eine komplette Inselrunde ab, die einen starken Kontrast zwischen Küstennatur, historischen Städten und ruhigen Landstraßen bietet.
Hier beginnt deine Reise nach Gozo.
Gozo erkundet man am besten früh. Wir empfehlen die erste Fähre des Tages zu nehmen (wir haben die um 5:45 Uhr genommen)! Das verschafft dir einen großen Vorteil: leerere Straßen, menschenleere Aussichtspunkte und ein viel entspannteres Erlebnis, bevor auf der Insel der Trubel losgeht. Wenn du so früh losfährst, kannst du außerdem die wunderschönen Sonnenaufgänge während der Überfahrt und bei der Ankunft genießen, mit weichem Licht über dem Meer und der Küste, bevor die Insel richtig wach wird.

Sobald du in Mġarr ankommst, wirkt die Insel ruhig, entschleunigt und völlig anders als das maltesische Festland. So früh am Tag gibt es noch nicht viele Touristen.
Vom Terminal in Mġarr nimmst du einen Bus Richtung Victoria (Rabat, Gozo). Von dort steigst du in die Busse Richtung Dwejra / Inland Sea / Blue Hole um. Die wichtigsten Verbindungen sind in der Regel Mġarr nach Victoria (das Hauptdrehkreuz) und Victoria nach Dwejra (Inland Sea + Blue Hole).
Wenn du es etwas bequemer und flexibler magst, besonders bei einer größeren Gruppe, kannst du auch direkt ab dem Terminal in Mġarr eine private Tour buchen (meist für bis zu 4 Personen pro Fahrzeug). So kommst du direkt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Gozo, ohne dich um Busverbindungen kümmern zu müssen. Wir haben es jedoch vorgezogen, die Insel mit dem öffentlichen Bus in unserem eigenen Tempo zu erkunden, was mehr Flexibilität bot und ein authentischeres Erlebnis war.
Tipp: Falls es zeitlich passt, kannst du in Victoria kurz einen Kaffee trinken, bevor es weiter Richtung Westen geht.
Eine ruhige Lagune im Westen von Gozo, die durch einen schmalen, natürlichen Tunnel in den Klippen mit dem offenen Meer verbunden ist. Sie ist Teil der Dwejra-Bucht, einer spektakulären Küstenlandschaft auf der Insel. Die Lagune ist von hohen Kalksteinklippen umschlossen, was ein geschütztes Gewässer schafft, in dem das Wasser meist deutlich ruhiger ist als auf dem offenen Meer. Kleine lokale Boote fahren durch den Tunnel und bieten kurze Ausflüge zur offenen Küste und zu den nahegelegenen Meereshöhlen an. Die Umgebung umfasst zudem zerklüftete Klippen, Wanderwege und Aussichtspunkte über das offene Mittelmeer. Am frühen Morgen ist die Atmosphäre besonders friedlich. Das Wasser ist still, die Boote bewegen sich langsam und die ganze Gegend wirkt fast privat, bevor die Touristengruppen im Laufe des Tages eintreffen.
Tipp: Für die Bootsfahrten wird Bargeld benötigt, und die Preise werden in der Regel direkt vor Ort an die Bootsführer gezahlt.

Einer der beeindruckendsten Naturschwimmplätze auf Malta. Eine tiefe, kreisförmige Felsformation, die sich zum offenen Meer hin öffnet, mit kristallklarer Sicht und dramatischen Unterwasser-Felsstrukturen. Wir empfehlen sehr, früh morgens dorthin zu gehen und ein Schwimmerlebnis zu genießen, das sich fast privat anfühlt.

Nimm ab der Haltestelle Dwejra/Blue Hole den Bus zurück nach Victoria (Rabat, Gozo). Vom Busbahnhof Victoria aus ist die Zitadelle nach einem kurzen Fußweg bergauf (10–15 Minuten) erreichbar.
Das historische Zentrum von Gozo thront auf einem Hügel und bietet einen Blick über die gesamte Insel. Innerhalb der Zitadelle sorgen enge Gassen und alte Steingebäude für einen ruhigen Kontrast zu den Küstengebieten. Es ist ein toller Mittagsstopp, um einen Gang runterzuschalten und ein bisschen Geschichte zu erleben. Du kannst durch Victoria schlendern und dich in Cafés oder Restaurants setzen, oder – falls du dir etwas zu essen mitgebracht hast – direkt weiter zum nächsten Ziel fahren und dort zu Mittag essen.

Gehe zurück zum Busbahnhof Victoria und nimm dann einen Bus in Richtung Ramla Bay (Richtung Nadur / Xaghra). Steige an der Haltestelle Ramla Beach (die letzte) aus und gehe hinunter zum Strand.
Einer der schönsten Strände von Gozo, bekannt für seinen roten Sand und die weitläufige Bucht. Das Wasser ist am Ufer flach und wird allmählich tiefer, was es perfekt für eine lange Schwimmrunde oder einfach zum Entspannen nach einem Tag voller Erkundungen macht. Wenn du später am Tag kommst, vermeidest du den größten Andrang und kannst entspannter schwimmen, da die meisten Leute den Strand als ersten Stopp einplanen. Für ein noch ruhigeres Badeerlebnis kannst du ihn dir auch für nach dem Besuch der Tal-Mixta-Höhle auf dem Rückweg aufsparen.

Kurzer, ansteigender Fußweg vom Ramla Beach (15-20 Minuten, steil). Gehen Sie am Strand bis zum Ende und folgen Sie dem Pfad, der den Hügel hinaufführt. Dies ist der Weg zur Tal-Mixta-Höhle.
Die Route ist direkt, aber teilweise ungeschützt; daher werden geeignete Schuhe und Wasser empfohlen.
Eine natürliche Höhlenöffnung, die die Ramla Bay perfekt einrahmt. Der Blick aus der Höhle ist eines der meistfotografierten Motive auf Gozo und vereint Klippen, Sand und Meer in einem weiten Panorama. Von hier aus kannst du den Weg zurückgehen und für ein ruhigeres Schwimmen am Ramla Beach anhalten.

Gehe von der Ramla Bay zurück zur Hauptstraße zu der Bushaltestelle, an der du angekommen bist, und nimm den Bus Richtung Victoria (Rabat, Gozo). Steige in Victoria in einen Bus Richtung Mġarr Harbour (Gozo Fährterminal) um. Der Bus fährt direkt bis zum Hafen, du kannst also einfach bis zur Endstation sitzen bleiben.
Die Rückreise fühlt sich nach einem ereignisreichen Tag voller Inselerkundungen entspannt und zufriedenstellend an. Gozo lässt sich am besten früh und effizient erleben, und die Rückkehr am Abend gibt einem Zeit, um richtig abzuschalten.



Der letzte Tag lässt alles ruhiger angehen und führt weg von der Küste hinein in Maltas Geschichte im Landesinneren. Der Vormittag ist Mdina, der „stillen Stadt“, gewidmet, wo enge Gassen, hohe Mauern und absolute Ruhe eine ganz andere Atmosphäre als auf dem Rest der Insel schaffen. Ein kurzer, optionaler Stopp in Rabat sorgt für einen lokaleren Kontrast, bevor es zurück nach Sliema geht. Der Nachmittag ist entspannt gehalten für einen letzten Spaziergang an der Uferpromenade, ein gemütliches Essen oder einen letzten Blick auf Valletta über den Hafen – so schließt sich der Kreis der Reise. Passe den Plan einfach deiner Abflugzeit an.
Es gibt Direktbusse von Sliema nach Mdina, oder du kannst über Valletta umsteigen. Eine schnellere, aber teurere Option ist die Nutzung von Bolt.
Mdina fühlt sich völlig anders an als der Rest von Malta. Eine ruhige, befestigte Stadt mit engen Steingassen, ohne Verkehr und mit einer Stille, die sofort auffällt. Sie wird nicht ohne Grund die „Stille Stadt“ genannt, alles fühlt sich langsamer und beschaulicher an. Mdina ist wie gemacht zum Schlendern. Enge Gassen, hohe Steinmauern und ruhige Innenhöfe schaffen eine ganz andere Atmosphäre als im Küstengebiet Maltas. Jede Ecke wirkt still und fast unberührt.
Tipp: Besuche Mdina am frühen Morgen, um Reisegruppen und die Mittagshitze im Sommer zu vermeiden.

Eine lokalere und bewohntere Stadt direkt neben Mdina. Weniger herausgeputzt, mehr Alltag mit kleinen Cafés, Bäckereien und Wohnstraßen, die einen Kontrast zur Stille von Mdina bilden.
Tipp: Nur lohnenswert, wenn du extra Zeit hast. Mdina ist das eigentliche Highlight.
Kehr für einen letzten Moment an der Küste nach Sliema zurück. Dies ist der perfekte Ort, um nach dem Ausflug ins Landesinnere einen Gang runterzuschalten: ein letzter Spaziergang an der Promenade, ein entspanntes Mittagessen am Meer oder noch eine Runde Schwimmen, falls es die Zeit erlaubt. So schließt sich der Kreis der Reise genau dort, wo sie begann: mit Blick auf Valletta auf der anderen Seite des Hafens.
Die Rückreise zum Flughafen ist einfach und unkompliziert. Das gleiche Verkehrssystem wie bei der Ankunft macht die Abreise bequem, mit häufigen Busverbindungen ab Sliema oder schnellen Bolt-Transfers, je nachdem, wie es zeitlich passt.
Der Abschied von Malta ist unkompliziert, aber die letzte Fahrt entlang der Küste erinnert einen daran, wie sehr die Insel von Meerblick, Kalksteinklippen und kurzen Wegen zwischen völlig unterschiedlichen Landschaften geprägt ist. Du reist von dort ab, wo du angekommen bist. Ein Flughafen, eine Insel und eine Route, die alles von historischen Städten bis zu natürlichen Badeplätzen in wenigen Minuten miteinander verbindet. Achte darauf, mindestens 2 bis 3 Stunden vor deinem Flug am Flughafen zu sein.
Malta ist klein, fühlt sich aber nie eintönig an. Jeder Tag sieht anders aus und fühlt sich anders an – von der Geschichte Vallettas und der Stille Mdinas bis hin zum klaren Wasser Cominos und dem gemächlicheren Tempo Gozos. Alles liegt nah beieinander, aber genau dieser Kontrast zwischen den Orten macht die Reise aus.
Der Rhythmus der Reise ist simpel: früh aufstehen, Fähren und Zeit im Wasser verbringen. Die Vormittage sind zum Erkunden da, bevor die Massen kommen und es zu heiß wird. Die Nachmittage werden ganz natürlich an Stränden oder in Küstendörfern ruhiger und die Abende sind für Sonnenuntergänge über dem Hafen von Sliema reserviert. Nichts wirkt kompliziert, aber das Timing macht den Unterschied.
Was Malta besonders macht, ist, wie viel man in kurzer Zeit erleben kann, ohne sich stressig abhetzen zu müssen. Man kann morgens in einer historischen Stadt sein, mittags in einer Lagune schwimmen und am selben Tag den Sonnenuntergang über Valletta beobachten. Alles ist miteinander verbunden und die Fähren machen das Reisen völlig mühelos.
Letztendlich ist es kein Ziel, das man einfach nur „abhakt“ – es ist eines, das man schichtweise erlebt. Je mehr man sich durch das Land bewegt, desto mehr offenbart es einem.
Malta ist einer dieser Orte, die auf engstem Raum unglaublich viel zu bieten haben. In wenigen Tagen gelangt man von befestigten Städten und ruhigen mittelalterlichen Gassen zu türkisfarbenen Lagunen, Klippen zum Schwimmen und weitläufigen Naturlandschaften – ganz ohne Auto. Dieser Reiseplan ist darauf ausgelegt, dass sich das Reisen dort einfach anfühlt. Sliema eignet sich perfekt als Ausgangspunkt, da man von dort aus bestens angebunden ist: Fähren direkt nach Valletta, unkomplizierte Busverbindungen über die ganze Insel und eine Promenade, die schnell Teil des Alltags wird. Von dort aus folgt jeder Tag einem klaren Rhythmus: früh aufstehen, effiziente Fortbewegung und eine gute Mischung aus Entdeckungstouren und Zeit im Wasser. Valletta und Mdina stehen für Geschichte und Architektur. Auf Comino dreht sich alles ums Schwimmen im klaren Wasser und das Wechseln zwischen den Lagunen. Gozo ist der Tag für die Natur – ruhiger, weitläufiger, mit Klippen, Stränden und Aussichtspunkten, die ursprünglicher und weniger bebaut wirken als auf der Hauptinsel. Die Idee ist nicht, sich zu hetzen oder das Programm vollzustopfen, sondern sich ganz natürlich über die Insel zu bewegen. Die Strecken sind kurz, die Fähren fahren regelmäßig und alles ist gut vernetzt, wenn man das Timing beachtet. Richtig geplant fühlt sich Malta wie mehrere Reisen in einer an. Geschichte, Meer und Natur liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt.
Dein Abenteuer beginnt, sobald du in Malta landest. Vom Flughafen aus geht es direkt nach Sliema – nimm je nach Ankunftszeit und Energie den Airport Direct Bus, ein Bolt oder ein Taxi. Sobald du an deiner Basis angekommen bist, checkst du ein und gewöhnst dich an den Rhythmus der Insel. Sliema ist der perfekte Ausgangspunkt. Alles ist zu Fuß erreichbar, die Uferpromenade liegt direkt vor dir und Valletta befindet sich gleich auf der anderen Seite des Hafens. Wenn du Lust auf Entdeckungstouren hast, schlendere gemütlich die Promenade entlang, hol dir dein erstes Pastizzi bei einer lokalen Bäckerei und lass dich auf das mediterrane Tempo ein. Falls du spät ankommst oder müde bist, geh einfach direkt zu deiner Unterkunft und spar dir das Erkunden für morgen auf. Die Insel läuft dir nicht weg. Das heutige Programm hängt ganz von deiner Ankunftszeit ab.
Malta ist bei der Ankunft sehr einfach zu erkunden, da es nur einen internationalen Flughafen gibt. Von dort aus bringen dich öffentliche Busse oder Taxis direkt in die wichtigsten Touristengebiete wie Sliema und Valletta. Selbst ohne Auto ist es einfach und erschwinglich, sich auf der Insel fortzubewegen.
Du kannst den Airport Direct TD3 Bus vom Flughafen Malta nach Sliema nehmen, um eine direkte, bequeme und günstige Fahrt zu haben. Der Bus fährt alle 30 Minuten, ist täglich unterwegs und braucht je nach Verkehr etwa 25-45 Minuten. Du kannst das Ticket an Bord kaufen oder dir die Tallinja-Karte am Flughafen holen. Es gibt verschiedene Optionen für flexible Reisekarten, die du dir über den Link ansehen kannst.
Tipp: Dienste wie Bolt sind auf Malta verfügbar und meistens günstiger als Flughafentaxis. Wenn du spät abends ankommst, ist Bolt in der Regel die praktischste Wahl.
Wir haben uns für Sliema als Basis auf Malta entschieden, und das war eine der besten Entscheidungen der ganzen Reise. Es liegt zentral, ist gut angebunden und bietet einen der schönsten Ausblicke über den Hafen in Richtung Valletta. Alles ist zu Fuß erreichbar – Fähren, Restaurants, Supermärkte und die Uferpromenade. Wenn man in der Nähe der Fähre wohnt, kommt man super einfach nach Valletta und in die Drei Städte, und auch die Fähre nach Gozo ist schnell erreicht!
Tipp: Wenn du mit kleinem Budget reist und selbst kochen willst: LIDL ist zu Fuß erreichbar und einer der günstigsten Supermärkte in der Gegend.

Erster Essensstopp auf Malta: Pastizzi
Pastizzi sind einer der kultigsten Street-Food-Snacks Maltas – kleine, blättrige Teigtaschen, die typischerweise mit Ricotta oder Erbsenpüree gefüllt sind. Sie sind extrem günstig und lecker, meist kosten sie zwischen 0,70 € und 1 € pro Stück, sodass man einfach nicht genug davon bekommt – wir haben sie während unserer Reise fast jeden Tag gegessen. Wir haben sie bei Jeff's Pastizzeria probiert, die dafür bekannt ist, sie frisch und in gleichbleibender Qualität zu servieren. Es gibt viele Pastizzerias auf Malta, daher lohnt es sich, sie bei verschiedenen lokalen Bäckereien zu probieren, anstatt sich nur auf einen Laden zu beschränken.
Tipp: Achte auf Warteschlangen – die Einheimischen zeigen dir meistens, wo es die besten und frischesten gibt.

Die Uferpromenade von Sliema ist der perfekte Einstieg, um Malta kennenzulernen. Eine lange Promenade direkt am Meer mit freiem Blick auf Valletta, traditionellen Booten im Hafen und einer entspannten mediterranen Atmosphäre. Hier fängt die Insel an, einen Sinn zu ergeben – Fähren kreuzen ständig, Menschen spazieren im Sonnenuntergang, Cafés öffnen entlang des Wassers, und man hat das Gefühl, dass alles Wichtige gleich auf der anderen Seite des Hafens liegt.
Tipp: Nutze diesen Spaziergang zur Orientierung und checke schon mal die Fährzeiten für den nächsten Tag. Die Überfahrt nach Valletta ist sehr häufig und dauert je nach Verbindung etwa 5 bis 10 Minuten.

Lass den ersten Tag mit einem der berühmtesten Ausblicke Maltas ausklingen. Wenn die Sonne untergeht, erstrahlt Valletta auf der anderen Seite des Hafens in einem warmen goldenen Licht, das sich perfekt im Wasser spiegelt. Es ist ein schlichter Moment, der die Reise sofort prägt – ruhig, filmreif und unvergesslich.




Dies ist ein Tag voller Geschichte in Malta, der sich ganz nach dem natürlichen Rhythmus des Grand Harbour richtet. Der Morgen beginnt früh in Valletta, wenn die Straßen noch ruhig und der Kalkstein kühl und menschenleer ist. Nach der Ankunft mit der Fähre führt der Weg ganz natürlich hinauf zu den Upper Barrakka Gardens für den ersten Panoramablick über die Insel, gefolgt von einer gemütlichen Erkundung der kompakten Gassen Vallettas und wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Großmeisterpalast und der St. John’s Co-Cathedral. Nach der Mittagszeit verlagert sich das Erlebnis auf die andere Seite des Hafens zu den „Three Cities“, wo das Tempo deutlich nachlässt – ruhigere Straßen, lokales Leben und ein ausgiebiges Mittagessen am Wasser mit Blick auf Valletta. Der Tag endet wieder in der Hauptstadt beim Fort St. Elmo im weicheren Nachmittagslicht, bevor es bei Sonnenuntergang mit der Fähre zurück nach Sliema geht.
Eine der einfachsten und schönsten Arten, Valletta zu erreichen, ist die Fähre ab Sliema. Die Überfahrt ist kurz, aber wunderschön und bietet einen ständigen Blick auf den Hafen und die befestigte Skyline von Valletta, während man sich ihr vom Wasser aus nähert. Wir empfehlen, früh am Morgen (gegen 8-9 Uhr) zu fahren, um Menschenmassen zu vermeiden und die ruhigeren Straßen in Valletta zu genießen.
Tipp: Wenn du Sonnenaufgänge und ruhigere Momente magst, lohnt sich ein früher Spaziergang (oder Lauf) entlang der Promenade von Sliema – dieselbe Uferpromenade, die am Nachmittag belebt ist, wirkt bei Sonnenaufgang völlig anders: mit weichem Licht, ruhigem Meerblick und kaum Menschen in der Nähe.

Du kannst die Rückfahrkarten am Sliema-Fährterminal kaufen oder die Tallinja-Karte nutzen, falls du dich für eine entschieden hast.
Der Ankunftspunkt verbindet Sie direkt mit den Hauptstraßen Vallettas. Von hier aus öffnet sich die Stadt in einem kompakten Netz aus historischen Gassen, Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten. Alles ist fußläufig erreichbar und liegt nah beieinander.
5–10 Minuten zu Fuß bergauf vom Valetta-Fährterminal.
Ein wunderschöner Garten und Aussichtspunkt in Valletta mit Blick auf den Grand Harbour und die Drei Städte. Er bietet einen der besten ersten Panoramablicke auf Maltas historisches Zentrum. Von hier aus bekommt man ein klares Gefühl für die vielschichtigen Befestigungen, Häfen und die Kalksteinarchitektur, die das Gebiet prägen. Die Gärten wurden ursprünglich im 17. Jahrhundert als privater Rückzugsort für die Johanniterritter angelegt und später für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute sind sie einer der meistbesuchten Aussichtspunkte in Valletta. Ein besonderes Highlight ist die Salut-Batterie unterhalb der Gärten. Diese historische Kanonenplattform feuert täglich mittags (traditionell um 12:00 Uhr) – ein Ritual, das auf die britische Zeit zurückgeht. Die Kanonen befinden sich direkt über dem Meeresspiegel und dienten historisch dazu, ankommende Schiffe zu signalisieren und militärische Salutschüsse über den Hafen abzugeben.
Tipp: Komm vor dem Vormittagsansturm der Kreuzfahrtschiffe, um freie Sicht für Fotos und genügend Platz zu haben. Du kannst später jederzeit zurückkehren, wenn du die Salut-Zeremonie sehen möchtest.

Spaziere vom Upper Barrakka aus durch die Republic Street und die kleinen Seitengassen.
Die Republic Street ist die Hauptschlagader von Valletta, aber das beste Erlebnis hat man, wenn man in die kleineren Gassen abbiegt, die den Charakter der Stadt zeigen. Valletta wirkt wie ein Freilichtmuseum – kompakt, detailreich und am besten in den frühen Morgenstunden zu erkunden, bevor Hitze und Menschenmassen zunehmen. Man kann einfach ohne festen Plan losziehen, aber ein paar Straßen sollte man bei seinem Spaziergang unbedingt einbauen:
Man kann einfach Zeit damit verbringen, ohne festen Plan durch die Gegend zu schlendern, einen Kaffee zu trinken und überall Fotos zu machen.

Der Palast des Großmeisters ist eines der bedeutendsten historischen Gebäude in Valletta und ein wichtiger Anlaufpunkt, um Maltas Vergangenheit zu verstehen. Er wurde ursprünglich als Residenz der Großmeister der Malteserritter erbaut und diente später unter britischer Herrschaft als Gouverneurspalast. Heute beherbergt er zudem das Büro des Präsidenten von Malta. Von innen ist er deutlich größer, als er von außen wirkt. Das absolute Highlight ist die Rüstkammer mit ihrer beeindruckenden Sammlung an Waffen und Rüstungen aus der Zeit der Ritter. Es fühlt sich weniger wie ein klassisches Museum an, sondern eher so, als würde man durch ein geschichtsträchtiges Gebäude spazieren, das immer noch offiziell genutzt wird.
Tickets: Tickets können direkt vor Ort gekauft werden, eine Reservierung ist also nicht unbedingt nötig, es sei denn, man reist in der Hochsaison oder mit einer Gruppe. Der Einlass ist meist unkompliziert und außerhalb der Stoßzeiten gibt es kaum Wartezeiten. Offizielle Informationen und Updates findest du unter diesem Link.

Die St. John’s Co-Cathedral besitzt eines der beeindruckendsten Interieurs in ganz Europa. Von außen wirkt sie schlicht und wuchtig, doch das Innere ist ein völlig anderes Erlebnis. Reich verzierte Marmorböden, detaillierte barocke Goldarbeiten und ein dramatisches Design, das einen im absolut besten Sinne überwältigt. Ein absolutes Highlight ist Caravaggios berühmtes Gemälde „Die Enthauptung Johannes des Täufers“, das zu den bedeutendsten Kunstwerken der Kathedrale zählt und den Besuch schon für sich allein rechtfertigt. Der Eintritt ist kostenpflichtig, aber dies ist einer der wenigen Orte in Valletta, die sich wirklich wie ein Muss anfühlen und nicht wie eine optionale Sehenswürdigkeit.
Tickets: Tickets können meist vor Ort gekauft werden, es lohnt sich jedoch, früh am Tag zu kommen, um Touristenmengen zu vermeiden. Wenn du in der Hochsaison unterwegs bist, hilft eine Online-Buchung dabei, Warteschlangen zu umgehen. Du kannst Tickets hier online kaufen.

Gehe runter zum Fährterminal Valletta - Three Cities. Du kannst hier Hin- und Rückfahrkarten kaufen oder die Tallinja-Karte benutzen.
Eine weitere kurze Fährfahrt bringt dich über den Grand Harbour zu den Drei Städten. Der Blick auf Valletta vom Wasser aus ist einfach wunderschön.
Die Drei Städte fühlen sich völlig anders an als Valletta: ruhiger, lokaler und gemütlicher. Enge Gassen, alte Steingebäude und der Alltag der Menschen sorgen dafür, dass sich die Gegend weniger touristisch und authentischer anfühlt. Die wichtigsten Orte sind Birgu (Vittoriosa), Bormla (Cospicua) und Senglea (Isla), die alle entlang des Hafens miteinander verbunden sind. In Birgu eignet sich die Uferpromenade hervorragend für ein Mittagessen, mit Restaurants, die direkt über den Grand Harbour in Richtung Valletta blicken. Ein besonderes Highlight ist das Fort St. Angelo, das einen großartigen Blick über den Hafen bietet und einen Eindruck von der militärischen Geschichte der Gegend vermittelt. In Senglea sind die Gardjola Gardens der wichtigste Aussichtspunkt mit Panoramablicken und einem historischen Wachturm.
Tipp: Das Herumlaufen in den Drei Städten ist optional – am besten geeignet, wenn du noch Energie zum Laufen hast und die Gegend abseits von Valletta etwas tiefer und lokaler erkunden möchtest.

Fahr zurück nach Valletta. Die Rückfahrt bietet eine weitere Gelegenheit, Valletta vom Wasser aus zu sehen, was im weichen Nachmittagslicht besonders schön ist.
Zurück in Valletta lohnt es sich, statt direkt zur Fähre zu gehen, einen Stopp am Fort St. Elmo einzulegen. Das Licht am späten Nachmittag macht dies zu einer tollen Zeit für einen Besuch, besonders nach der Rückkehr aus den Three Cities. Du kannst auch vor oder nach der Erkundung des Forts einen Kaffee trinken oder ein Gelato in Valletta genießen. Im Inneren befindet sich eines der beeindruckendsten Museen Maltas, das einen klaren Einblick in die Große Belagerung und die Militärgeschichte Maltas bietet. Das Fort selbst liegt an einem beeindruckenden Ort an der Spitze der Halbinsel und bietet Ausblicke über beide Häfen.
Empfohlene Zeitplanung: Plane hier genug Zeit ein (mindestens 1 Stunde, idealerweise 2 bis 2,5 Stunden) – das Gelände ist größer, als es auf den ersten Blick aussieht.
Tickets: Der Eintritt ist kostenpflichtig und kann normalerweise bei der Ankunft bezahlt werden. Eine Online-Buchung ist ebenfalls über diesen Link verfügbar, was in der Hochsaison nützlich sein kann, aber den Großteil des Jahres nicht zwingend erforderlich ist.
Tipp: Der empfohlene Ablauf ist ein Besuch am späten Nachmittag, nachdem du die Three Cities und das Stadtzentrum von Valletta erkundet hast. Wenn du möchtest, kannst du es aber auch früher am Tag besuchen, vor oder nach den Upper Barrakka Gardens, je nachdem, wie du deine Route planst.

Nach einem ereignisreichen Tag in den Three Cities und Valletta kannst du entweder zurück nach Sliema fahren oder den Abend in Valletta genießen. Dann verändert sich die Stadt völlig – die Straßen wirken wärmer und atmosphärischer. Cafés und Restaurants beleben die Treppen und engen Gassen, und die ganze Stadt fühlt sich lebendig und doch entspannt an. Das ist einer der schönsten Momente der Reise: kein Stress und ein Abendessen inmitten historischer Straßen statt in einem Restaurant.

Lass den Tag entspannt mit einer Bootsfahrt zurück nach Sliema ausklingen.



Das ist der actionreichste Tag des Reiseplans und ein kompletter Wechsel zur Naturseite Maltas. Der Tag beginnt früh mit einer Speedboot-Tour in kleiner Gruppe ab Sliema, damit ihr vor den großen Touristenmassen auf Comino ankommt. Die Route führt euch zu kristallklaren Badestopps in der Crystal Lagoon, der Blue Lagoon und umliegenden Buchten, wo das Erlebnis ganz im Zeichen von Schwimmen, Klippen und offenem Meer steht – statt auf Strände oder Infrastruktur. Das Boot selbst ist Teil des Erlebnisses, mit einer entspannten Atmosphäre und einfachem Wechsel zwischen den Standorten. Nach der Rückkehr nach Sliema am frühen Nachmittag ist der Rest des Tages bewusst zur Erholung frei – ob für einen gemütlichen Spaziergang an der Promenade, eine Runde Schwimmen bei St. Julian’s oder einfach, um nach dem intensiven Vormittag auf dem Wasser zu entspannen.
Kurzer Fußweg zur Promenade von Sliema, wo die Tour startet.
Die effizienteste Art, Comino zu besuchen, ist eine Schnellboot-Tour in einer kleinen Gruppe (maximal ca. 40 Personen). Das verändert das Erlebnis komplett. Schnellere Anreise, weniger Menschenmassen an den Stopps und mehr Zeit im Wasser.
Wir empfehlen wärmstens Elvis Tours (oder ähnliche Anbieter). Die Reiseroute und die Preise findest du unter diesem Link.
Das Erlebnis ist schnell, gut organisiert und fühlt sich eher wie ein Tagesausflug mit einer kleinen Gruppe an als eine Standard-Tour. Die Route umfasst normalerweise mehrere Badestopps, Höhlen und Zeit rund um die Blaue Lagune, mit einem entspannten Ablauf zwischen den Orten. Ein großer Vorteil ist die inklusive Schnorchelausrüstung, sodass man bei jedem Stopp ohne große Vorbereitung direkt ins Wasser springen kann. Es gibt zwar Optionen für Essen und Getränke an der Blauen Lagune, diese sind jedoch begrenzt, teuer und in der Hochsaison oft mit langen Warteschlangen verbunden. Wenn du eigene Snacks und Wasser mitbringst, sparst du dir das Warten und hast mehr Zeit zum Schwimmen und Erkunden. Es ist optional, aber sehr empfehlenswert, wenn du ein reibungsloseres und günstigeres Erlebnis möchtest.
Tipp: Buche im Voraus, in der Hochsaison sind diese Kleingruppentouren schnell ausgebucht.
Eine ruhige, türkisfarbene Lagune, umgeben von Klippen mit extrem klarem Wasser. Es ist meist der erste Badestopp des Tages, und ein früher Zeitpunkt macht einen großen Unterschied. Das Wasser ist ruhig, die Sicht ist hervorragend und es fühlt sich offener an, bevor die anderen Boote eintreffen.

Die Blaue Lagune ist berühmt für ihr leuchtend türkisfarbenes Wasser und den flachen Sandboden und ist schon bei der Ankunft ein echter Hingucker. Der zentrale Bereich am Steg wird schnell voll, aber das Erlebnis ändert sich komplett, wenn man entlang der Ränder schwimmt. Abseits der Hauptanlegestelle wird das Wasser klarer und ruhiger, mit kleinen natürlichen Buchten, in denen man die Umgebung wirklich genießen kann, anstatt nur durchzuschwimmen.
Tipp: Meide den Hauptsteg und schwimme direkt an den felsigen Seiten entlang für ein viel besseres Erlebnis.

Die Küste rund um Comino ist voller Meereshöhlen und Felsformationen, die im Laufe der Zeit von Wind und Wasser geformt wurden. Schnellboot-Touren führen ganz nah an diesen Bereichen vorbei und bieten eine völlig neue Perspektive auf die Insel, jenseits der Lagunen. Es ist ein kurzer, aber visuell beeindruckender Teil der Strecke, besonders wenn das Meer ruhig ist.

Die meisten Kleingruppen-Schnellbootstouren kehren am frühen Nachmittag (14:30 Uhr) nach Sliema zurück, sodass Zeit bleibt, um sich an der Uferpromenade zu entspannen oder Malta in einem gemütlicheren Tempo weiter zu erkunden. Die Promenade in Sliema oder im nahegelegenen St. Julian’s ist ideal für einen entspannten Nachmittag: Cafés, Badeplätze und lange Spaziergänge (oder eine weitere Runde Schwimmen) am Meer.
Tipp: Lass diesen Nachmittag ungeplant, das ist der beste Weg, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.



Nach der Aufregung auf Comino lässt dieser Tag das Tempo etwas sinken und erkundet eine ganz andere Seite Maltas – die dramatische Südküste. Beginne mit dem berühmten Aussichtspunkt der Blauen Grotte und einer Bootsfahrt, dann lass noch etwas Raum für Abenteuer, während du die versteckten Badeplätze und das kristallklare Wasser der Insel entdeckst. Der Tag ist flexibel gestaltet: Verbringe mehr Zeit mit Schwimmen, wenn du einen wunderschönen Ort findest, genieße ein gemütliches Meeresfrüchte-Mittagessen in Marsaxlokk oder besuche St. Peter’s Pool, falls du noch Energie hast. Anders als bei den geschäftigen Highlights der Vortage ist dies ein Tag, um die natürliche Seite Maltas zu erleben, es ruhiger angehen zu lassen und den mediterranen Lebensstil zu genießen.
Um vom Sliema zum Aussichtspunkt der Blauen Grotte zu kommen, musst du normalerweise einmal umsteigen. Je nach Verkehr dauert die Fahrt etwa 45 bis 60 Minuten. Die günstige Variante ist der Bus nach Valletta und dann der Umstieg in die Linie 74, die direkt in der Nähe des Aussichtspunkts hält.
Tipp: Die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren tagsüber gut, aber außerhalb der Stoßzeiten können die Verbindungen etwas dauern. Für diese Strecke lohnt sich daher oft ein privates Fahrzeug. Du kannst dir für den Tag einen Mietwagen nehmen oder einfach Bolt nutzen (sehr bequem und unkompliziert).
Dies ist eine der beeindruckendsten Küstenansichten Maltas. Von oben betrachtet wechselt das Meer je nach Sonnenlicht und Windbedingungen zwischen tiefem Blau und Türkis. Es ist ein kurzer Zwischenstopp, aber ein absolutes Muss, um die raue Küstenlinie im Süden zu erleben.
Tipp: Kommt früh. Das Licht ist dann besser, es ist ruhiger und das Meer ist meist entspannter.

Gehe vom Aussichtspunkt die Straße hinunter Richtung Hafen Wied iż-Żurrieq (ca. 10–15 Minuten)
Die Bootsfahrt zur Blauen Grotte ist absolut einen Abstecher wert. Das Erlebnis ist simpel: eine kurze Fahrt mit einem lokalen Boot durch die umliegenden Meereshöhlen, aber die Farben sind unvergesslich. Sobald man in den Höhlen ist, reflektiert das Sonnenlicht durch das Wasser und erzeugt intensive Blautöne, die man vom Land aus kaum wahrnehmen kann. Die Küste vom Wasser aus zu sehen, offenbart zudem kleine versteckte Buchten und Badeplätze, die man sonst verpassen würde.
Tipp: Bring Bargeld mit, da die Tickets vor Ort gekauft werden müssen und keine Kartenzahlung akzeptiert wird.
Optionales Abenteuer – Verstecktes Küstenschwimmen: Wenn du ein bisschen Abenteuer magst, gibt es in der Gegend der Blauen Grotte einige unglaubliche Badeplätze abseits der touristischen Hauptpfade. Wir sind einem felsigen Küstenpfad von den Klippen hinunter gefolgt und haben viel länger als geplant im klaren Wasser verbracht. Es wurde einer dieser ungeplanten Momente, die am Ende zu einem Highlight der Reise werden – keine Menschenmassen, kein organisierter Strand, einfach nur Maltas Küste von ihrer natürlichsten Seite.

Bolt oder ein Taxi sind hier die beste Wahl, da Busverbindungen zwar möglich, aber langsamer sind.
Nach einem langen Tag im Freien kehrst du nach Sliema zurück und lässt den Abend entspannt ausklingen. Erkunde die andere Seite der Uferpromenade, wo du Restaurants, Badebereiche und gemütliche Plätze am Meer findest, die perfekt für ein Abendessen oder einen Drink sind.
Wenn du noch Energie hast: St. Julian’s liegt ganz in der Nähe und bietet eine lebhaftere Atmosphäre mit vielen Bars und Nachtleben. Wir haben uns für einen ruhigen Abend entschieden. Nach stundenlangem Laufen unter der maltesischen Sonne war ein entspanntes Essen und Ausruhen genau das Richtige vor einem weiteren ereignisreichen Tag.




Gozo ist der abwechslungsreichste Inseltag der Reiseroute und belohnt einen frühen Start. Das Erlebnis beginnt mit der ersten Fähre von Malta, um vor den Menschenmassen auf einer ruhigen und gemächlichen Insel anzukommen. Der Vormittag ist dem Inland Sea und dem Blue Hole gewidmet, wo ruhiges Wasser und spektakuläre Felsformationen die Landschaft von ihrer besten Seite zeigen. Mittags geht es weiter ins Landesinnere nach Victoria und zur Zitadelle für eine entspannte Pause mit Panoramablick über die Insel. Am Nachmittag kehrt der Rhythmus an die Küste zur Ramla Bay zurück, gefolgt von einer kurzen Wanderung zur Tal-Mixta-Höhle, die einen der berühmtesten Ausblicke auf Gozo bietet. Der Tag endet mit der abendlichen Rückfahrt per Fähre und schließt damit eine komplette Inselrunde ab, die einen starken Kontrast zwischen Küstennatur, historischen Städten und ruhigen Landstraßen bietet.
Hier beginnt deine Reise nach Gozo.
Gozo erkundet man am besten früh. Wir empfehlen die erste Fähre des Tages zu nehmen (wir haben die um 5:45 Uhr genommen)! Das verschafft dir einen großen Vorteil: leerere Straßen, menschenleere Aussichtspunkte und ein viel entspannteres Erlebnis, bevor auf der Insel der Trubel losgeht. Wenn du so früh losfährst, kannst du außerdem die wunderschönen Sonnenaufgänge während der Überfahrt und bei der Ankunft genießen, mit weichem Licht über dem Meer und der Küste, bevor die Insel richtig wach wird.

Sobald du in Mġarr ankommst, wirkt die Insel ruhig, entschleunigt und völlig anders als das maltesische Festland. So früh am Tag gibt es noch nicht viele Touristen.
Vom Terminal in Mġarr nimmst du einen Bus Richtung Victoria (Rabat, Gozo). Von dort steigst du in die Busse Richtung Dwejra / Inland Sea / Blue Hole um. Die wichtigsten Verbindungen sind in der Regel Mġarr nach Victoria (das Hauptdrehkreuz) und Victoria nach Dwejra (Inland Sea + Blue Hole).
Wenn du es etwas bequemer und flexibler magst, besonders bei einer größeren Gruppe, kannst du auch direkt ab dem Terminal in Mġarr eine private Tour buchen (meist für bis zu 4 Personen pro Fahrzeug). So kommst du direkt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Gozo, ohne dich um Busverbindungen kümmern zu müssen. Wir haben es jedoch vorgezogen, die Insel mit dem öffentlichen Bus in unserem eigenen Tempo zu erkunden, was mehr Flexibilität bot und ein authentischeres Erlebnis war.
Tipp: Falls es zeitlich passt, kannst du in Victoria kurz einen Kaffee trinken, bevor es weiter Richtung Westen geht.
Eine ruhige Lagune im Westen von Gozo, die durch einen schmalen, natürlichen Tunnel in den Klippen mit dem offenen Meer verbunden ist. Sie ist Teil der Dwejra-Bucht, einer spektakulären Küstenlandschaft auf der Insel. Die Lagune ist von hohen Kalksteinklippen umschlossen, was ein geschütztes Gewässer schafft, in dem das Wasser meist deutlich ruhiger ist als auf dem offenen Meer. Kleine lokale Boote fahren durch den Tunnel und bieten kurze Ausflüge zur offenen Küste und zu den nahegelegenen Meereshöhlen an. Die Umgebung umfasst zudem zerklüftete Klippen, Wanderwege und Aussichtspunkte über das offene Mittelmeer. Am frühen Morgen ist die Atmosphäre besonders friedlich. Das Wasser ist still, die Boote bewegen sich langsam und die ganze Gegend wirkt fast privat, bevor die Touristengruppen im Laufe des Tages eintreffen.
Tipp: Für die Bootsfahrten wird Bargeld benötigt, und die Preise werden in der Regel direkt vor Ort an die Bootsführer gezahlt.

Einer der beeindruckendsten Naturschwimmplätze auf Malta. Eine tiefe, kreisförmige Felsformation, die sich zum offenen Meer hin öffnet, mit kristallklarer Sicht und dramatischen Unterwasser-Felsstrukturen. Wir empfehlen sehr, früh morgens dorthin zu gehen und ein Schwimmerlebnis zu genießen, das sich fast privat anfühlt.

Nimm ab der Haltestelle Dwejra/Blue Hole den Bus zurück nach Victoria (Rabat, Gozo). Vom Busbahnhof Victoria aus ist die Zitadelle nach einem kurzen Fußweg bergauf (10–15 Minuten) erreichbar.
Das historische Zentrum von Gozo thront auf einem Hügel und bietet einen Blick über die gesamte Insel. Innerhalb der Zitadelle sorgen enge Gassen und alte Steingebäude für einen ruhigen Kontrast zu den Küstengebieten. Es ist ein toller Mittagsstopp, um einen Gang runterzuschalten und ein bisschen Geschichte zu erleben. Du kannst durch Victoria schlendern und dich in Cafés oder Restaurants setzen, oder – falls du dir etwas zu essen mitgebracht hast – direkt weiter zum nächsten Ziel fahren und dort zu Mittag essen.

Gehe zurück zum Busbahnhof Victoria und nimm dann einen Bus in Richtung Ramla Bay (Richtung Nadur / Xaghra). Steige an der Haltestelle Ramla Beach (die letzte) aus und gehe hinunter zum Strand.
Einer der schönsten Strände von Gozo, bekannt für seinen roten Sand und die weitläufige Bucht. Das Wasser ist am Ufer flach und wird allmählich tiefer, was es perfekt für eine lange Schwimmrunde oder einfach zum Entspannen nach einem Tag voller Erkundungen macht. Wenn du später am Tag kommst, vermeidest du den größten Andrang und kannst entspannter schwimmen, da die meisten Leute den Strand als ersten Stopp einplanen. Für ein noch ruhigeres Badeerlebnis kannst du ihn dir auch für nach dem Besuch der Tal-Mixta-Höhle auf dem Rückweg aufsparen.

Kurzer, ansteigender Fußweg vom Ramla Beach (15-20 Minuten, steil). Gehen Sie am Strand bis zum Ende und folgen Sie dem Pfad, der den Hügel hinaufführt. Dies ist der Weg zur Tal-Mixta-Höhle.
Die Route ist direkt, aber teilweise ungeschützt; daher werden geeignete Schuhe und Wasser empfohlen.
Eine natürliche Höhlenöffnung, die die Ramla Bay perfekt einrahmt. Der Blick aus der Höhle ist eines der meistfotografierten Motive auf Gozo und vereint Klippen, Sand und Meer in einem weiten Panorama. Von hier aus kannst du den Weg zurückgehen und für ein ruhigeres Schwimmen am Ramla Beach anhalten.

Gehe von der Ramla Bay zurück zur Hauptstraße zu der Bushaltestelle, an der du angekommen bist, und nimm den Bus Richtung Victoria (Rabat, Gozo). Steige in Victoria in einen Bus Richtung Mġarr Harbour (Gozo Fährterminal) um. Der Bus fährt direkt bis zum Hafen, du kannst also einfach bis zur Endstation sitzen bleiben.
Die Rückreise fühlt sich nach einem ereignisreichen Tag voller Inselerkundungen entspannt und zufriedenstellend an. Gozo lässt sich am besten früh und effizient erleben, und die Rückkehr am Abend gibt einem Zeit, um richtig abzuschalten.



Der letzte Tag lässt alles ruhiger angehen und führt weg von der Küste hinein in Maltas Geschichte im Landesinneren. Der Vormittag ist Mdina, der „stillen Stadt“, gewidmet, wo enge Gassen, hohe Mauern und absolute Ruhe eine ganz andere Atmosphäre als auf dem Rest der Insel schaffen. Ein kurzer, optionaler Stopp in Rabat sorgt für einen lokaleren Kontrast, bevor es zurück nach Sliema geht. Der Nachmittag ist entspannt gehalten für einen letzten Spaziergang an der Uferpromenade, ein gemütliches Essen oder einen letzten Blick auf Valletta über den Hafen – so schließt sich der Kreis der Reise. Passe den Plan einfach deiner Abflugzeit an.
Es gibt Direktbusse von Sliema nach Mdina, oder du kannst über Valletta umsteigen. Eine schnellere, aber teurere Option ist die Nutzung von Bolt.
Mdina fühlt sich völlig anders an als der Rest von Malta. Eine ruhige, befestigte Stadt mit engen Steingassen, ohne Verkehr und mit einer Stille, die sofort auffällt. Sie wird nicht ohne Grund die „Stille Stadt“ genannt, alles fühlt sich langsamer und beschaulicher an. Mdina ist wie gemacht zum Schlendern. Enge Gassen, hohe Steinmauern und ruhige Innenhöfe schaffen eine ganz andere Atmosphäre als im Küstengebiet Maltas. Jede Ecke wirkt still und fast unberührt.
Tipp: Besuche Mdina am frühen Morgen, um Reisegruppen und die Mittagshitze im Sommer zu vermeiden.

Eine lokalere und bewohntere Stadt direkt neben Mdina. Weniger herausgeputzt, mehr Alltag mit kleinen Cafés, Bäckereien und Wohnstraßen, die einen Kontrast zur Stille von Mdina bilden.
Tipp: Nur lohnenswert, wenn du extra Zeit hast. Mdina ist das eigentliche Highlight.
Kehr für einen letzten Moment an der Küste nach Sliema zurück. Dies ist der perfekte Ort, um nach dem Ausflug ins Landesinnere einen Gang runterzuschalten: ein letzter Spaziergang an der Promenade, ein entspanntes Mittagessen am Meer oder noch eine Runde Schwimmen, falls es die Zeit erlaubt. So schließt sich der Kreis der Reise genau dort, wo sie begann: mit Blick auf Valletta auf der anderen Seite des Hafens.
Die Rückreise zum Flughafen ist einfach und unkompliziert. Das gleiche Verkehrssystem wie bei der Ankunft macht die Abreise bequem, mit häufigen Busverbindungen ab Sliema oder schnellen Bolt-Transfers, je nachdem, wie es zeitlich passt.
Der Abschied von Malta ist unkompliziert, aber die letzte Fahrt entlang der Küste erinnert einen daran, wie sehr die Insel von Meerblick, Kalksteinklippen und kurzen Wegen zwischen völlig unterschiedlichen Landschaften geprägt ist. Du reist von dort ab, wo du angekommen bist. Ein Flughafen, eine Insel und eine Route, die alles von historischen Städten bis zu natürlichen Badeplätzen in wenigen Minuten miteinander verbindet. Achte darauf, mindestens 2 bis 3 Stunden vor deinem Flug am Flughafen zu sein.
Malta ist klein, fühlt sich aber nie eintönig an. Jeder Tag sieht anders aus und fühlt sich anders an – von der Geschichte Vallettas und der Stille Mdinas bis hin zum klaren Wasser Cominos und dem gemächlicheren Tempo Gozos. Alles liegt nah beieinander, aber genau dieser Kontrast zwischen den Orten macht die Reise aus.
Der Rhythmus der Reise ist simpel: früh aufstehen, Fähren und Zeit im Wasser verbringen. Die Vormittage sind zum Erkunden da, bevor die Massen kommen und es zu heiß wird. Die Nachmittage werden ganz natürlich an Stränden oder in Küstendörfern ruhiger und die Abende sind für Sonnenuntergänge über dem Hafen von Sliema reserviert. Nichts wirkt kompliziert, aber das Timing macht den Unterschied.
Was Malta besonders macht, ist, wie viel man in kurzer Zeit erleben kann, ohne sich stressig abhetzen zu müssen. Man kann morgens in einer historischen Stadt sein, mittags in einer Lagune schwimmen und am selben Tag den Sonnenuntergang über Valletta beobachten. Alles ist miteinander verbunden und die Fähren machen das Reisen völlig mühelos.
Letztendlich ist es kein Ziel, das man einfach nur „abhakt“ – es ist eines, das man schichtweise erlebt. Je mehr man sich durch das Land bewegt, desto mehr offenbart es einem.























Malta ist einer dieser Orte, die auf engstem Raum unglaublich viel zu bieten haben. In wenigen Tagen gelangt man von befestigten Städten und ruhigen mittelalterlichen Gassen zu türkisfarbenen Lagunen, Klippen zum Schwimmen und weitläufigen Naturlandschaften – ganz ohne Auto. Dieser Reiseplan ist darauf ausgelegt, dass sich das Reisen dort einfach anfühlt. Sliema eignet sich perfekt als Ausgangspunkt, da man von dort aus bestens angebunden ist: Fähren direkt nach Valletta, unkomplizierte Busverbindungen über die ganze Insel und eine Promenade, die schnell Teil des Alltags wird. Von dort aus folgt jeder Tag einem klaren Rhythmus: früh aufstehen, effiziente Fortbewegung und eine gute Mischung aus Entdeckungstouren und Zeit im Wasser. Valletta und Mdina stehen für Geschichte und Architektur. Auf Comino dreht sich alles ums Schwimmen im klaren Wasser und das Wechseln zwischen den Lagunen. Gozo ist der Tag für die Natur – ruhiger, weitläufiger, mit Klippen, Stränden und Aussichtspunkten, die ursprünglicher und weniger bebaut wirken als auf der Hauptinsel. Die Idee ist nicht, sich zu hetzen oder das Programm vollzustopfen, sondern sich ganz natürlich über die Insel zu bewegen. Die Strecken sind kurz, die Fähren fahren regelmäßig und alles ist gut vernetzt, wenn man das Timing beachtet. Richtig geplant fühlt sich Malta wie mehrere Reisen in einer an. Geschichte, Meer und Natur liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt.
Dein Abenteuer beginnt, sobald du in Malta landest. Vom Flughafen aus geht es direkt nach Sliema – nimm je nach Ankunftszeit und Energie den Airport Direct Bus, ein Bolt oder ein Taxi. Sobald du an deiner Basis angekommen bist, checkst du ein und gewöhnst dich an den Rhythmus der Insel. Sliema ist der perfekte Ausgangspunkt. Alles ist zu Fuß erreichbar, die Uferpromenade liegt direkt vor dir und Valletta befindet sich gleich auf der anderen Seite des Hafens. Wenn du Lust auf Entdeckungstouren hast, schlendere gemütlich die Promenade entlang, hol dir dein erstes Pastizzi bei einer lokalen Bäckerei und lass dich auf das mediterrane Tempo ein. Falls du spät ankommst oder müde bist, geh einfach direkt zu deiner Unterkunft und spar dir das Erkunden für morgen auf. Die Insel läuft dir nicht weg. Das heutige Programm hängt ganz von deiner Ankunftszeit ab.
Malta ist bei der Ankunft sehr einfach zu erkunden, da es nur einen internationalen Flughafen gibt. Von dort aus bringen dich öffentliche Busse oder Taxis direkt in die wichtigsten Touristengebiete wie Sliema und Valletta. Selbst ohne Auto ist es einfach und erschwinglich, sich auf der Insel fortzubewegen.
Du kannst den Airport Direct TD3 Bus vom Flughafen Malta nach Sliema nehmen, um eine direkte, bequeme und günstige Fahrt zu haben. Der Bus fährt alle 30 Minuten, ist täglich unterwegs und braucht je nach Verkehr etwa 25-45 Minuten. Du kannst das Ticket an Bord kaufen oder dir die Tallinja-Karte am Flughafen holen. Es gibt verschiedene Optionen für flexible Reisekarten, die du dir über den Link ansehen kannst.
Tipp: Dienste wie Bolt sind auf Malta verfügbar und meistens günstiger als Flughafentaxis. Wenn du spät abends ankommst, ist Bolt in der Regel die praktischste Wahl.
Wir haben uns für Sliema als Basis auf Malta entschieden, und das war eine der besten Entscheidungen der ganzen Reise. Es liegt zentral, ist gut angebunden und bietet einen der schönsten Ausblicke über den Hafen in Richtung Valletta. Alles ist zu Fuß erreichbar – Fähren, Restaurants, Supermärkte und die Uferpromenade. Wenn man in der Nähe der Fähre wohnt, kommt man super einfach nach Valletta und in die Drei Städte, und auch die Fähre nach Gozo ist schnell erreicht!
Tipp: Wenn du mit kleinem Budget reist und selbst kochen willst: LIDL ist zu Fuß erreichbar und einer der günstigsten Supermärkte in der Gegend.

Erster Essensstopp auf Malta: Pastizzi
Pastizzi sind einer der kultigsten Street-Food-Snacks Maltas – kleine, blättrige Teigtaschen, die typischerweise mit Ricotta oder Erbsenpüree gefüllt sind. Sie sind extrem günstig und lecker, meist kosten sie zwischen 0,70 € und 1 € pro Stück, sodass man einfach nicht genug davon bekommt – wir haben sie während unserer Reise fast jeden Tag gegessen. Wir haben sie bei Jeff's Pastizzeria probiert, die dafür bekannt ist, sie frisch und in gleichbleibender Qualität zu servieren. Es gibt viele Pastizzerias auf Malta, daher lohnt es sich, sie bei verschiedenen lokalen Bäckereien zu probieren, anstatt sich nur auf einen Laden zu beschränken.
Tipp: Achte auf Warteschlangen – die Einheimischen zeigen dir meistens, wo es die besten und frischesten gibt.

Die Uferpromenade von Sliema ist der perfekte Einstieg, um Malta kennenzulernen. Eine lange Promenade direkt am Meer mit freiem Blick auf Valletta, traditionellen Booten im Hafen und einer entspannten mediterranen Atmosphäre. Hier fängt die Insel an, einen Sinn zu ergeben – Fähren kreuzen ständig, Menschen spazieren im Sonnenuntergang, Cafés öffnen entlang des Wassers, und man hat das Gefühl, dass alles Wichtige gleich auf der anderen Seite des Hafens liegt.
Tipp: Nutze diesen Spaziergang zur Orientierung und checke schon mal die Fährzeiten für den nächsten Tag. Die Überfahrt nach Valletta ist sehr häufig und dauert je nach Verbindung etwa 5 bis 10 Minuten.

Lass den ersten Tag mit einem der berühmtesten Ausblicke Maltas ausklingen. Wenn die Sonne untergeht, erstrahlt Valletta auf der anderen Seite des Hafens in einem warmen goldenen Licht, das sich perfekt im Wasser spiegelt. Es ist ein schlichter Moment, der die Reise sofort prägt – ruhig, filmreif und unvergesslich.




Dies ist ein Tag voller Geschichte in Malta, der sich ganz nach dem natürlichen Rhythmus des Grand Harbour richtet. Der Morgen beginnt früh in Valletta, wenn die Straßen noch ruhig und der Kalkstein kühl und menschenleer ist. Nach der Ankunft mit der Fähre führt der Weg ganz natürlich hinauf zu den Upper Barrakka Gardens für den ersten Panoramablick über die Insel, gefolgt von einer gemütlichen Erkundung der kompakten Gassen Vallettas und wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Großmeisterpalast und der St. John’s Co-Cathedral. Nach der Mittagszeit verlagert sich das Erlebnis auf die andere Seite des Hafens zu den „Three Cities“, wo das Tempo deutlich nachlässt – ruhigere Straßen, lokales Leben und ein ausgiebiges Mittagessen am Wasser mit Blick auf Valletta. Der Tag endet wieder in der Hauptstadt beim Fort St. Elmo im weicheren Nachmittagslicht, bevor es bei Sonnenuntergang mit der Fähre zurück nach Sliema geht.
Eine der einfachsten und schönsten Arten, Valletta zu erreichen, ist die Fähre ab Sliema. Die Überfahrt ist kurz, aber wunderschön und bietet einen ständigen Blick auf den Hafen und die befestigte Skyline von Valletta, während man sich ihr vom Wasser aus nähert. Wir empfehlen, früh am Morgen (gegen 8-9 Uhr) zu fahren, um Menschenmassen zu vermeiden und die ruhigeren Straßen in Valletta zu genießen.
Tipp: Wenn du Sonnenaufgänge und ruhigere Momente magst, lohnt sich ein früher Spaziergang (oder Lauf) entlang der Promenade von Sliema – dieselbe Uferpromenade, die am Nachmittag belebt ist, wirkt bei Sonnenaufgang völlig anders: mit weichem Licht, ruhigem Meerblick und kaum Menschen in der Nähe.

Du kannst die Rückfahrkarten am Sliema-Fährterminal kaufen oder die Tallinja-Karte nutzen, falls du dich für eine entschieden hast.
Der Ankunftspunkt verbindet Sie direkt mit den Hauptstraßen Vallettas. Von hier aus öffnet sich die Stadt in einem kompakten Netz aus historischen Gassen, Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten. Alles ist fußläufig erreichbar und liegt nah beieinander.
5–10 Minuten zu Fuß bergauf vom Valetta-Fährterminal.
Ein wunderschöner Garten und Aussichtspunkt in Valletta mit Blick auf den Grand Harbour und die Drei Städte. Er bietet einen der besten ersten Panoramablicke auf Maltas historisches Zentrum. Von hier aus bekommt man ein klares Gefühl für die vielschichtigen Befestigungen, Häfen und die Kalksteinarchitektur, die das Gebiet prägen. Die Gärten wurden ursprünglich im 17. Jahrhundert als privater Rückzugsort für die Johanniterritter angelegt und später für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute sind sie einer der meistbesuchten Aussichtspunkte in Valletta. Ein besonderes Highlight ist die Salut-Batterie unterhalb der Gärten. Diese historische Kanonenplattform feuert täglich mittags (traditionell um 12:00 Uhr) – ein Ritual, das auf die britische Zeit zurückgeht. Die Kanonen befinden sich direkt über dem Meeresspiegel und dienten historisch dazu, ankommende Schiffe zu signalisieren und militärische Salutschüsse über den Hafen abzugeben.
Tipp: Komm vor dem Vormittagsansturm der Kreuzfahrtschiffe, um freie Sicht für Fotos und genügend Platz zu haben. Du kannst später jederzeit zurückkehren, wenn du die Salut-Zeremonie sehen möchtest.

Spaziere vom Upper Barrakka aus durch die Republic Street und die kleinen Seitengassen.
Die Republic Street ist die Hauptschlagader von Valletta, aber das beste Erlebnis hat man, wenn man in die kleineren Gassen abbiegt, die den Charakter der Stadt zeigen. Valletta wirkt wie ein Freilichtmuseum – kompakt, detailreich und am besten in den frühen Morgenstunden zu erkunden, bevor Hitze und Menschenmassen zunehmen. Man kann einfach ohne festen Plan losziehen, aber ein paar Straßen sollte man bei seinem Spaziergang unbedingt einbauen:
Man kann einfach Zeit damit verbringen, ohne festen Plan durch die Gegend zu schlendern, einen Kaffee zu trinken und überall Fotos zu machen.

Der Palast des Großmeisters ist eines der bedeutendsten historischen Gebäude in Valletta und ein wichtiger Anlaufpunkt, um Maltas Vergangenheit zu verstehen. Er wurde ursprünglich als Residenz der Großmeister der Malteserritter erbaut und diente später unter britischer Herrschaft als Gouverneurspalast. Heute beherbergt er zudem das Büro des Präsidenten von Malta. Von innen ist er deutlich größer, als er von außen wirkt. Das absolute Highlight ist die Rüstkammer mit ihrer beeindruckenden Sammlung an Waffen und Rüstungen aus der Zeit der Ritter. Es fühlt sich weniger wie ein klassisches Museum an, sondern eher so, als würde man durch ein geschichtsträchtiges Gebäude spazieren, das immer noch offiziell genutzt wird.
Tickets: Tickets können direkt vor Ort gekauft werden, eine Reservierung ist also nicht unbedingt nötig, es sei denn, man reist in der Hochsaison oder mit einer Gruppe. Der Einlass ist meist unkompliziert und außerhalb der Stoßzeiten gibt es kaum Wartezeiten. Offizielle Informationen und Updates findest du unter diesem Link.

Die St. John’s Co-Cathedral besitzt eines der beeindruckendsten Interieurs in ganz Europa. Von außen wirkt sie schlicht und wuchtig, doch das Innere ist ein völlig anderes Erlebnis. Reich verzierte Marmorböden, detaillierte barocke Goldarbeiten und ein dramatisches Design, das einen im absolut besten Sinne überwältigt. Ein absolutes Highlight ist Caravaggios berühmtes Gemälde „Die Enthauptung Johannes des Täufers“, das zu den bedeutendsten Kunstwerken der Kathedrale zählt und den Besuch schon für sich allein rechtfertigt. Der Eintritt ist kostenpflichtig, aber dies ist einer der wenigen Orte in Valletta, die sich wirklich wie ein Muss anfühlen und nicht wie eine optionale Sehenswürdigkeit.
Tickets: Tickets können meist vor Ort gekauft werden, es lohnt sich jedoch, früh am Tag zu kommen, um Touristenmengen zu vermeiden. Wenn du in der Hochsaison unterwegs bist, hilft eine Online-Buchung dabei, Warteschlangen zu umgehen. Du kannst Tickets hier online kaufen.

Gehe runter zum Fährterminal Valletta - Three Cities. Du kannst hier Hin- und Rückfahrkarten kaufen oder die Tallinja-Karte benutzen.
Eine weitere kurze Fährfahrt bringt dich über den Grand Harbour zu den Drei Städten. Der Blick auf Valletta vom Wasser aus ist einfach wunderschön.
Die Drei Städte fühlen sich völlig anders an als Valletta: ruhiger, lokaler und gemütlicher. Enge Gassen, alte Steingebäude und der Alltag der Menschen sorgen dafür, dass sich die Gegend weniger touristisch und authentischer anfühlt. Die wichtigsten Orte sind Birgu (Vittoriosa), Bormla (Cospicua) und Senglea (Isla), die alle entlang des Hafens miteinander verbunden sind. In Birgu eignet sich die Uferpromenade hervorragend für ein Mittagessen, mit Restaurants, die direkt über den Grand Harbour in Richtung Valletta blicken. Ein besonderes Highlight ist das Fort St. Angelo, das einen großartigen Blick über den Hafen bietet und einen Eindruck von der militärischen Geschichte der Gegend vermittelt. In Senglea sind die Gardjola Gardens der wichtigste Aussichtspunkt mit Panoramablicken und einem historischen Wachturm.
Tipp: Das Herumlaufen in den Drei Städten ist optional – am besten geeignet, wenn du noch Energie zum Laufen hast und die Gegend abseits von Valletta etwas tiefer und lokaler erkunden möchtest.

Fahr zurück nach Valletta. Die Rückfahrt bietet eine weitere Gelegenheit, Valletta vom Wasser aus zu sehen, was im weichen Nachmittagslicht besonders schön ist.
Zurück in Valletta lohnt es sich, statt direkt zur Fähre zu gehen, einen Stopp am Fort St. Elmo einzulegen. Das Licht am späten Nachmittag macht dies zu einer tollen Zeit für einen Besuch, besonders nach der Rückkehr aus den Three Cities. Du kannst auch vor oder nach der Erkundung des Forts einen Kaffee trinken oder ein Gelato in Valletta genießen. Im Inneren befindet sich eines der beeindruckendsten Museen Maltas, das einen klaren Einblick in die Große Belagerung und die Militärgeschichte Maltas bietet. Das Fort selbst liegt an einem beeindruckenden Ort an der Spitze der Halbinsel und bietet Ausblicke über beide Häfen.
Empfohlene Zeitplanung: Plane hier genug Zeit ein (mindestens 1 Stunde, idealerweise 2 bis 2,5 Stunden) – das Gelände ist größer, als es auf den ersten Blick aussieht.
Tickets: Der Eintritt ist kostenpflichtig und kann normalerweise bei der Ankunft bezahlt werden. Eine Online-Buchung ist ebenfalls über diesen Link verfügbar, was in der Hochsaison nützlich sein kann, aber den Großteil des Jahres nicht zwingend erforderlich ist.
Tipp: Der empfohlene Ablauf ist ein Besuch am späten Nachmittag, nachdem du die Three Cities und das Stadtzentrum von Valletta erkundet hast. Wenn du möchtest, kannst du es aber auch früher am Tag besuchen, vor oder nach den Upper Barrakka Gardens, je nachdem, wie du deine Route planst.

Nach einem ereignisreichen Tag in den Three Cities und Valletta kannst du entweder zurück nach Sliema fahren oder den Abend in Valletta genießen. Dann verändert sich die Stadt völlig – die Straßen wirken wärmer und atmosphärischer. Cafés und Restaurants beleben die Treppen und engen Gassen, und die ganze Stadt fühlt sich lebendig und doch entspannt an. Das ist einer der schönsten Momente der Reise: kein Stress und ein Abendessen inmitten historischer Straßen statt in einem Restaurant.

Lass den Tag entspannt mit einer Bootsfahrt zurück nach Sliema ausklingen.



Das ist der actionreichste Tag des Reiseplans und ein kompletter Wechsel zur Naturseite Maltas. Der Tag beginnt früh mit einer Speedboot-Tour in kleiner Gruppe ab Sliema, damit ihr vor den großen Touristenmassen auf Comino ankommt. Die Route führt euch zu kristallklaren Badestopps in der Crystal Lagoon, der Blue Lagoon und umliegenden Buchten, wo das Erlebnis ganz im Zeichen von Schwimmen, Klippen und offenem Meer steht – statt auf Strände oder Infrastruktur. Das Boot selbst ist Teil des Erlebnisses, mit einer entspannten Atmosphäre und einfachem Wechsel zwischen den Standorten. Nach der Rückkehr nach Sliema am frühen Nachmittag ist der Rest des Tages bewusst zur Erholung frei – ob für einen gemütlichen Spaziergang an der Promenade, eine Runde Schwimmen bei St. Julian’s oder einfach, um nach dem intensiven Vormittag auf dem Wasser zu entspannen.
Kurzer Fußweg zur Promenade von Sliema, wo die Tour startet.
Die effizienteste Art, Comino zu besuchen, ist eine Schnellboot-Tour in einer kleinen Gruppe (maximal ca. 40 Personen). Das verändert das Erlebnis komplett. Schnellere Anreise, weniger Menschenmassen an den Stopps und mehr Zeit im Wasser.
Wir empfehlen wärmstens Elvis Tours (oder ähnliche Anbieter). Die Reiseroute und die Preise findest du unter diesem Link.
Das Erlebnis ist schnell, gut organisiert und fühlt sich eher wie ein Tagesausflug mit einer kleinen Gruppe an als eine Standard-Tour. Die Route umfasst normalerweise mehrere Badestopps, Höhlen und Zeit rund um die Blaue Lagune, mit einem entspannten Ablauf zwischen den Orten. Ein großer Vorteil ist die inklusive Schnorchelausrüstung, sodass man bei jedem Stopp ohne große Vorbereitung direkt ins Wasser springen kann. Es gibt zwar Optionen für Essen und Getränke an der Blauen Lagune, diese sind jedoch begrenzt, teuer und in der Hochsaison oft mit langen Warteschlangen verbunden. Wenn du eigene Snacks und Wasser mitbringst, sparst du dir das Warten und hast mehr Zeit zum Schwimmen und Erkunden. Es ist optional, aber sehr empfehlenswert, wenn du ein reibungsloseres und günstigeres Erlebnis möchtest.
Tipp: Buche im Voraus, in der Hochsaison sind diese Kleingruppentouren schnell ausgebucht.
Eine ruhige, türkisfarbene Lagune, umgeben von Klippen mit extrem klarem Wasser. Es ist meist der erste Badestopp des Tages, und ein früher Zeitpunkt macht einen großen Unterschied. Das Wasser ist ruhig, die Sicht ist hervorragend und es fühlt sich offener an, bevor die anderen Boote eintreffen.

Die Blaue Lagune ist berühmt für ihr leuchtend türkisfarbenes Wasser und den flachen Sandboden und ist schon bei der Ankunft ein echter Hingucker. Der zentrale Bereich am Steg wird schnell voll, aber das Erlebnis ändert sich komplett, wenn man entlang der Ränder schwimmt. Abseits der Hauptanlegestelle wird das Wasser klarer und ruhiger, mit kleinen natürlichen Buchten, in denen man die Umgebung wirklich genießen kann, anstatt nur durchzuschwimmen.
Tipp: Meide den Hauptsteg und schwimme direkt an den felsigen Seiten entlang für ein viel besseres Erlebnis.

Die Küste rund um Comino ist voller Meereshöhlen und Felsformationen, die im Laufe der Zeit von Wind und Wasser geformt wurden. Schnellboot-Touren führen ganz nah an diesen Bereichen vorbei und bieten eine völlig neue Perspektive auf die Insel, jenseits der Lagunen. Es ist ein kurzer, aber visuell beeindruckender Teil der Strecke, besonders wenn das Meer ruhig ist.

Die meisten Kleingruppen-Schnellbootstouren kehren am frühen Nachmittag (14:30 Uhr) nach Sliema zurück, sodass Zeit bleibt, um sich an der Uferpromenade zu entspannen oder Malta in einem gemütlicheren Tempo weiter zu erkunden. Die Promenade in Sliema oder im nahegelegenen St. Julian’s ist ideal für einen entspannten Nachmittag: Cafés, Badeplätze und lange Spaziergänge (oder eine weitere Runde Schwimmen) am Meer.
Tipp: Lass diesen Nachmittag ungeplant, das ist der beste Weg, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.



Nach der Aufregung auf Comino lässt dieser Tag das Tempo etwas sinken und erkundet eine ganz andere Seite Maltas – die dramatische Südküste. Beginne mit dem berühmten Aussichtspunkt der Blauen Grotte und einer Bootsfahrt, dann lass noch etwas Raum für Abenteuer, während du die versteckten Badeplätze und das kristallklare Wasser der Insel entdeckst. Der Tag ist flexibel gestaltet: Verbringe mehr Zeit mit Schwimmen, wenn du einen wunderschönen Ort findest, genieße ein gemütliches Meeresfrüchte-Mittagessen in Marsaxlokk oder besuche St. Peter’s Pool, falls du noch Energie hast. Anders als bei den geschäftigen Highlights der Vortage ist dies ein Tag, um die natürliche Seite Maltas zu erleben, es ruhiger angehen zu lassen und den mediterranen Lebensstil zu genießen.
Um vom Sliema zum Aussichtspunkt der Blauen Grotte zu kommen, musst du normalerweise einmal umsteigen. Je nach Verkehr dauert die Fahrt etwa 45 bis 60 Minuten. Die günstige Variante ist der Bus nach Valletta und dann der Umstieg in die Linie 74, die direkt in der Nähe des Aussichtspunkts hält.
Tipp: Die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren tagsüber gut, aber außerhalb der Stoßzeiten können die Verbindungen etwas dauern. Für diese Strecke lohnt sich daher oft ein privates Fahrzeug. Du kannst dir für den Tag einen Mietwagen nehmen oder einfach Bolt nutzen (sehr bequem und unkompliziert).
Dies ist eine der beeindruckendsten Küstenansichten Maltas. Von oben betrachtet wechselt das Meer je nach Sonnenlicht und Windbedingungen zwischen tiefem Blau und Türkis. Es ist ein kurzer Zwischenstopp, aber ein absolutes Muss, um die raue Küstenlinie im Süden zu erleben.
Tipp: Kommt früh. Das Licht ist dann besser, es ist ruhiger und das Meer ist meist entspannter.

Gehe vom Aussichtspunkt die Straße hinunter Richtung Hafen Wied iż-Żurrieq (ca. 10–15 Minuten)
Die Bootsfahrt zur Blauen Grotte ist absolut einen Abstecher wert. Das Erlebnis ist simpel: eine kurze Fahrt mit einem lokalen Boot durch die umliegenden Meereshöhlen, aber die Farben sind unvergesslich. Sobald man in den Höhlen ist, reflektiert das Sonnenlicht durch das Wasser und erzeugt intensive Blautöne, die man vom Land aus kaum wahrnehmen kann. Die Küste vom Wasser aus zu sehen, offenbart zudem kleine versteckte Buchten und Badeplätze, die man sonst verpassen würde.
Tipp: Bring Bargeld mit, da die Tickets vor Ort gekauft werden müssen und keine Kartenzahlung akzeptiert wird.
Optionales Abenteuer – Verstecktes Küstenschwimmen: Wenn du ein bisschen Abenteuer magst, gibt es in der Gegend der Blauen Grotte einige unglaubliche Badeplätze abseits der touristischen Hauptpfade. Wir sind einem felsigen Küstenpfad von den Klippen hinunter gefolgt und haben viel länger als geplant im klaren Wasser verbracht. Es wurde einer dieser ungeplanten Momente, die am Ende zu einem Highlight der Reise werden – keine Menschenmassen, kein organisierter Strand, einfach nur Maltas Küste von ihrer natürlichsten Seite.

Bolt oder ein Taxi sind hier die beste Wahl, da Busverbindungen zwar möglich, aber langsamer sind.
Nach einem langen Tag im Freien kehrst du nach Sliema zurück und lässt den Abend entspannt ausklingen. Erkunde die andere Seite der Uferpromenade, wo du Restaurants, Badebereiche und gemütliche Plätze am Meer findest, die perfekt für ein Abendessen oder einen Drink sind.
Wenn du noch Energie hast: St. Julian’s liegt ganz in der Nähe und bietet eine lebhaftere Atmosphäre mit vielen Bars und Nachtleben. Wir haben uns für einen ruhigen Abend entschieden. Nach stundenlangem Laufen unter der maltesischen Sonne war ein entspanntes Essen und Ausruhen genau das Richtige vor einem weiteren ereignisreichen Tag.




Gozo ist der abwechslungsreichste Inseltag der Reiseroute und belohnt einen frühen Start. Das Erlebnis beginnt mit der ersten Fähre von Malta, um vor den Menschenmassen auf einer ruhigen und gemächlichen Insel anzukommen. Der Vormittag ist dem Inland Sea und dem Blue Hole gewidmet, wo ruhiges Wasser und spektakuläre Felsformationen die Landschaft von ihrer besten Seite zeigen. Mittags geht es weiter ins Landesinnere nach Victoria und zur Zitadelle für eine entspannte Pause mit Panoramablick über die Insel. Am Nachmittag kehrt der Rhythmus an die Küste zur Ramla Bay zurück, gefolgt von einer kurzen Wanderung zur Tal-Mixta-Höhle, die einen der berühmtesten Ausblicke auf Gozo bietet. Der Tag endet mit der abendlichen Rückfahrt per Fähre und schließt damit eine komplette Inselrunde ab, die einen starken Kontrast zwischen Küstennatur, historischen Städten und ruhigen Landstraßen bietet.
Hier beginnt deine Reise nach Gozo.
Gozo erkundet man am besten früh. Wir empfehlen die erste Fähre des Tages zu nehmen (wir haben die um 5:45 Uhr genommen)! Das verschafft dir einen großen Vorteil: leerere Straßen, menschenleere Aussichtspunkte und ein viel entspannteres Erlebnis, bevor auf der Insel der Trubel losgeht. Wenn du so früh losfährst, kannst du außerdem die wunderschönen Sonnenaufgänge während der Überfahrt und bei der Ankunft genießen, mit weichem Licht über dem Meer und der Küste, bevor die Insel richtig wach wird.

Sobald du in Mġarr ankommst, wirkt die Insel ruhig, entschleunigt und völlig anders als das maltesische Festland. So früh am Tag gibt es noch nicht viele Touristen.
Vom Terminal in Mġarr nimmst du einen Bus Richtung Victoria (Rabat, Gozo). Von dort steigst du in die Busse Richtung Dwejra / Inland Sea / Blue Hole um. Die wichtigsten Verbindungen sind in der Regel Mġarr nach Victoria (das Hauptdrehkreuz) und Victoria nach Dwejra (Inland Sea + Blue Hole).
Wenn du es etwas bequemer und flexibler magst, besonders bei einer größeren Gruppe, kannst du auch direkt ab dem Terminal in Mġarr eine private Tour buchen (meist für bis zu 4 Personen pro Fahrzeug). So kommst du direkt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Gozo, ohne dich um Busverbindungen kümmern zu müssen. Wir haben es jedoch vorgezogen, die Insel mit dem öffentlichen Bus in unserem eigenen Tempo zu erkunden, was mehr Flexibilität bot und ein authentischeres Erlebnis war.
Tipp: Falls es zeitlich passt, kannst du in Victoria kurz einen Kaffee trinken, bevor es weiter Richtung Westen geht.
Eine ruhige Lagune im Westen von Gozo, die durch einen schmalen, natürlichen Tunnel in den Klippen mit dem offenen Meer verbunden ist. Sie ist Teil der Dwejra-Bucht, einer spektakulären Küstenlandschaft auf der Insel. Die Lagune ist von hohen Kalksteinklippen umschlossen, was ein geschütztes Gewässer schafft, in dem das Wasser meist deutlich ruhiger ist als auf dem offenen Meer. Kleine lokale Boote fahren durch den Tunnel und bieten kurze Ausflüge zur offenen Küste und zu den nahegelegenen Meereshöhlen an. Die Umgebung umfasst zudem zerklüftete Klippen, Wanderwege und Aussichtspunkte über das offene Mittelmeer. Am frühen Morgen ist die Atmosphäre besonders friedlich. Das Wasser ist still, die Boote bewegen sich langsam und die ganze Gegend wirkt fast privat, bevor die Touristengruppen im Laufe des Tages eintreffen.
Tipp: Für die Bootsfahrten wird Bargeld benötigt, und die Preise werden in der Regel direkt vor Ort an die Bootsführer gezahlt.

Einer der beeindruckendsten Naturschwimmplätze auf Malta. Eine tiefe, kreisförmige Felsformation, die sich zum offenen Meer hin öffnet, mit kristallklarer Sicht und dramatischen Unterwasser-Felsstrukturen. Wir empfehlen sehr, früh morgens dorthin zu gehen und ein Schwimmerlebnis zu genießen, das sich fast privat anfühlt.

Nimm ab der Haltestelle Dwejra/Blue Hole den Bus zurück nach Victoria (Rabat, Gozo). Vom Busbahnhof Victoria aus ist die Zitadelle nach einem kurzen Fußweg bergauf (10–15 Minuten) erreichbar.
Das historische Zentrum von Gozo thront auf einem Hügel und bietet einen Blick über die gesamte Insel. Innerhalb der Zitadelle sorgen enge Gassen und alte Steingebäude für einen ruhigen Kontrast zu den Küstengebieten. Es ist ein toller Mittagsstopp, um einen Gang runterzuschalten und ein bisschen Geschichte zu erleben. Du kannst durch Victoria schlendern und dich in Cafés oder Restaurants setzen, oder – falls du dir etwas zu essen mitgebracht hast – direkt weiter zum nächsten Ziel fahren und dort zu Mittag essen.

Gehe zurück zum Busbahnhof Victoria und nimm dann einen Bus in Richtung Ramla Bay (Richtung Nadur / Xaghra). Steige an der Haltestelle Ramla Beach (die letzte) aus und gehe hinunter zum Strand.
Einer der schönsten Strände von Gozo, bekannt für seinen roten Sand und die weitläufige Bucht. Das Wasser ist am Ufer flach und wird allmählich tiefer, was es perfekt für eine lange Schwimmrunde oder einfach zum Entspannen nach einem Tag voller Erkundungen macht. Wenn du später am Tag kommst, vermeidest du den größten Andrang und kannst entspannter schwimmen, da die meisten Leute den Strand als ersten Stopp einplanen. Für ein noch ruhigeres Badeerlebnis kannst du ihn dir auch für nach dem Besuch der Tal-Mixta-Höhle auf dem Rückweg aufsparen.

Kurzer, ansteigender Fußweg vom Ramla Beach (15-20 Minuten, steil). Gehen Sie am Strand bis zum Ende und folgen Sie dem Pfad, der den Hügel hinaufführt. Dies ist der Weg zur Tal-Mixta-Höhle.
Die Route ist direkt, aber teilweise ungeschützt; daher werden geeignete Schuhe und Wasser empfohlen.
Eine natürliche Höhlenöffnung, die die Ramla Bay perfekt einrahmt. Der Blick aus der Höhle ist eines der meistfotografierten Motive auf Gozo und vereint Klippen, Sand und Meer in einem weiten Panorama. Von hier aus kannst du den Weg zurückgehen und für ein ruhigeres Schwimmen am Ramla Beach anhalten.

Gehe von der Ramla Bay zurück zur Hauptstraße zu der Bushaltestelle, an der du angekommen bist, und nimm den Bus Richtung Victoria (Rabat, Gozo). Steige in Victoria in einen Bus Richtung Mġarr Harbour (Gozo Fährterminal) um. Der Bus fährt direkt bis zum Hafen, du kannst also einfach bis zur Endstation sitzen bleiben.
Die Rückreise fühlt sich nach einem ereignisreichen Tag voller Inselerkundungen entspannt und zufriedenstellend an. Gozo lässt sich am besten früh und effizient erleben, und die Rückkehr am Abend gibt einem Zeit, um richtig abzuschalten.



Der letzte Tag lässt alles ruhiger angehen und führt weg von der Küste hinein in Maltas Geschichte im Landesinneren. Der Vormittag ist Mdina, der „stillen Stadt“, gewidmet, wo enge Gassen, hohe Mauern und absolute Ruhe eine ganz andere Atmosphäre als auf dem Rest der Insel schaffen. Ein kurzer, optionaler Stopp in Rabat sorgt für einen lokaleren Kontrast, bevor es zurück nach Sliema geht. Der Nachmittag ist entspannt gehalten für einen letzten Spaziergang an der Uferpromenade, ein gemütliches Essen oder einen letzten Blick auf Valletta über den Hafen – so schließt sich der Kreis der Reise. Passe den Plan einfach deiner Abflugzeit an.
Es gibt Direktbusse von Sliema nach Mdina, oder du kannst über Valletta umsteigen. Eine schnellere, aber teurere Option ist die Nutzung von Bolt.
Mdina fühlt sich völlig anders an als der Rest von Malta. Eine ruhige, befestigte Stadt mit engen Steingassen, ohne Verkehr und mit einer Stille, die sofort auffällt. Sie wird nicht ohne Grund die „Stille Stadt“ genannt, alles fühlt sich langsamer und beschaulicher an. Mdina ist wie gemacht zum Schlendern. Enge Gassen, hohe Steinmauern und ruhige Innenhöfe schaffen eine ganz andere Atmosphäre als im Küstengebiet Maltas. Jede Ecke wirkt still und fast unberührt.
Tipp: Besuche Mdina am frühen Morgen, um Reisegruppen und die Mittagshitze im Sommer zu vermeiden.

Eine lokalere und bewohntere Stadt direkt neben Mdina. Weniger herausgeputzt, mehr Alltag mit kleinen Cafés, Bäckereien und Wohnstraßen, die einen Kontrast zur Stille von Mdina bilden.
Tipp: Nur lohnenswert, wenn du extra Zeit hast. Mdina ist das eigentliche Highlight.
Kehr für einen letzten Moment an der Küste nach Sliema zurück. Dies ist der perfekte Ort, um nach dem Ausflug ins Landesinnere einen Gang runterzuschalten: ein letzter Spaziergang an der Promenade, ein entspanntes Mittagessen am Meer oder noch eine Runde Schwimmen, falls es die Zeit erlaubt. So schließt sich der Kreis der Reise genau dort, wo sie begann: mit Blick auf Valletta auf der anderen Seite des Hafens.
Die Rückreise zum Flughafen ist einfach und unkompliziert. Das gleiche Verkehrssystem wie bei der Ankunft macht die Abreise bequem, mit häufigen Busverbindungen ab Sliema oder schnellen Bolt-Transfers, je nachdem, wie es zeitlich passt.
Der Abschied von Malta ist unkompliziert, aber die letzte Fahrt entlang der Küste erinnert einen daran, wie sehr die Insel von Meerblick, Kalksteinklippen und kurzen Wegen zwischen völlig unterschiedlichen Landschaften geprägt ist. Du reist von dort ab, wo du angekommen bist. Ein Flughafen, eine Insel und eine Route, die alles von historischen Städten bis zu natürlichen Badeplätzen in wenigen Minuten miteinander verbindet. Achte darauf, mindestens 2 bis 3 Stunden vor deinem Flug am Flughafen zu sein.
Malta ist klein, fühlt sich aber nie eintönig an. Jeder Tag sieht anders aus und fühlt sich anders an – von der Geschichte Vallettas und der Stille Mdinas bis hin zum klaren Wasser Cominos und dem gemächlicheren Tempo Gozos. Alles liegt nah beieinander, aber genau dieser Kontrast zwischen den Orten macht die Reise aus.
Der Rhythmus der Reise ist simpel: früh aufstehen, Fähren und Zeit im Wasser verbringen. Die Vormittage sind zum Erkunden da, bevor die Massen kommen und es zu heiß wird. Die Nachmittage werden ganz natürlich an Stränden oder in Küstendörfern ruhiger und die Abende sind für Sonnenuntergänge über dem Hafen von Sliema reserviert. Nichts wirkt kompliziert, aber das Timing macht den Unterschied.
Was Malta besonders macht, ist, wie viel man in kurzer Zeit erleben kann, ohne sich stressig abhetzen zu müssen. Man kann morgens in einer historischen Stadt sein, mittags in einer Lagune schwimmen und am selben Tag den Sonnenuntergang über Valletta beobachten. Alles ist miteinander verbunden und die Fähren machen das Reisen völlig mühelos.
Letztendlich ist es kein Ziel, das man einfach nur „abhakt“ – es ist eines, das man schichtweise erlebt. Je mehr man sich durch das Land bewegt, desto mehr offenbart es einem.
Malta ist einer dieser Orte, die auf engstem Raum unglaublich viel zu bieten haben. In wenigen Tagen gelangt man von befestigten Städten und ruhigen mittelalterlichen Gassen zu türkisfarbenen Lagunen, Klippen zum Schwimmen und weitläufigen Naturlandschaften – ganz ohne Auto. Dieser Reiseplan ist darauf ausgelegt, dass sich das Reisen dort einfach anfühlt. Sliema eignet sich perfekt als Ausgangspunkt, da man von dort aus bestens angebunden ist: Fähren direkt nach Valletta, unkomplizierte Busverbindungen über die ganze Insel und eine Promenade, die schnell Teil des Alltags wird. Von dort aus folgt jeder Tag einem klaren Rhythmus: früh aufstehen, effiziente Fortbewegung und eine gute Mischung aus Entdeckungstouren und Zeit im Wasser. Valletta und Mdina stehen für Geschichte und Architektur. Auf Comino dreht sich alles ums Schwimmen im klaren Wasser und das Wechseln zwischen den Lagunen. Gozo ist der Tag für die Natur – ruhiger, weitläufiger, mit Klippen, Stränden und Aussichtspunkten, die ursprünglicher und weniger bebaut wirken als auf der Hauptinsel. Die Idee ist nicht, sich zu hetzen oder das Programm vollzustopfen, sondern sich ganz natürlich über die Insel zu bewegen. Die Strecken sind kurz, die Fähren fahren regelmäßig und alles ist gut vernetzt, wenn man das Timing beachtet. Richtig geplant fühlt sich Malta wie mehrere Reisen in einer an. Geschichte, Meer und Natur liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt.
Dein Abenteuer beginnt, sobald du in Malta landest. Vom Flughafen aus geht es direkt nach Sliema – nimm je nach Ankunftszeit und Energie den Airport Direct Bus, ein Bolt oder ein Taxi. Sobald du an deiner Basis angekommen bist, checkst du ein und gewöhnst dich an den Rhythmus der Insel. Sliema ist der perfekte Ausgangspunkt. Alles ist zu Fuß erreichbar, die Uferpromenade liegt direkt vor dir und Valletta befindet sich gleich auf der anderen Seite des Hafens. Wenn du Lust auf Entdeckungstouren hast, schlendere gemütlich die Promenade entlang, hol dir dein erstes Pastizzi bei einer lokalen Bäckerei und lass dich auf das mediterrane Tempo ein. Falls du spät ankommst oder müde bist, geh einfach direkt zu deiner Unterkunft und spar dir das Erkunden für morgen auf. Die Insel läuft dir nicht weg. Das heutige Programm hängt ganz von deiner Ankunftszeit ab.
Malta ist bei der Ankunft sehr einfach zu erkunden, da es nur einen internationalen Flughafen gibt. Von dort aus bringen dich öffentliche Busse oder Taxis direkt in die wichtigsten Touristengebiete wie Sliema und Valletta. Selbst ohne Auto ist es einfach und erschwinglich, sich auf der Insel fortzubewegen.
Du kannst den Airport Direct TD3 Bus vom Flughafen Malta nach Sliema nehmen, um eine direkte, bequeme und günstige Fahrt zu haben. Der Bus fährt alle 30 Minuten, ist täglich unterwegs und braucht je nach Verkehr etwa 25-45 Minuten. Du kannst das Ticket an Bord kaufen oder dir die Tallinja-Karte am Flughafen holen. Es gibt verschiedene Optionen für flexible Reisekarten, die du dir über den Link ansehen kannst.
Tipp: Dienste wie Bolt sind auf Malta verfügbar und meistens günstiger als Flughafentaxis. Wenn du spät abends ankommst, ist Bolt in der Regel die praktischste Wahl.
Wir haben uns für Sliema als Basis auf Malta entschieden, und das war eine der besten Entscheidungen der ganzen Reise. Es liegt zentral, ist gut angebunden und bietet einen der schönsten Ausblicke über den Hafen in Richtung Valletta. Alles ist zu Fuß erreichbar – Fähren, Restaurants, Supermärkte und die Uferpromenade. Wenn man in der Nähe der Fähre wohnt, kommt man super einfach nach Valletta und in die Drei Städte, und auch die Fähre nach Gozo ist schnell erreicht!
Tipp: Wenn du mit kleinem Budget reist und selbst kochen willst: LIDL ist zu Fuß erreichbar und einer der günstigsten Supermärkte in der Gegend.

Erster Essensstopp auf Malta: Pastizzi
Pastizzi sind einer der kultigsten Street-Food-Snacks Maltas – kleine, blättrige Teigtaschen, die typischerweise mit Ricotta oder Erbsenpüree gefüllt sind. Sie sind extrem günstig und lecker, meist kosten sie zwischen 0,70 € und 1 € pro Stück, sodass man einfach nicht genug davon bekommt – wir haben sie während unserer Reise fast jeden Tag gegessen. Wir haben sie bei Jeff's Pastizzeria probiert, die dafür bekannt ist, sie frisch und in gleichbleibender Qualität zu servieren. Es gibt viele Pastizzerias auf Malta, daher lohnt es sich, sie bei verschiedenen lokalen Bäckereien zu probieren, anstatt sich nur auf einen Laden zu beschränken.
Tipp: Achte auf Warteschlangen – die Einheimischen zeigen dir meistens, wo es die besten und frischesten gibt.

Die Uferpromenade von Sliema ist der perfekte Einstieg, um Malta kennenzulernen. Eine lange Promenade direkt am Meer mit freiem Blick auf Valletta, traditionellen Booten im Hafen und einer entspannten mediterranen Atmosphäre. Hier fängt die Insel an, einen Sinn zu ergeben – Fähren kreuzen ständig, Menschen spazieren im Sonnenuntergang, Cafés öffnen entlang des Wassers, und man hat das Gefühl, dass alles Wichtige gleich auf der anderen Seite des Hafens liegt.
Tipp: Nutze diesen Spaziergang zur Orientierung und checke schon mal die Fährzeiten für den nächsten Tag. Die Überfahrt nach Valletta ist sehr häufig und dauert je nach Verbindung etwa 5 bis 10 Minuten.

Lass den ersten Tag mit einem der berühmtesten Ausblicke Maltas ausklingen. Wenn die Sonne untergeht, erstrahlt Valletta auf der anderen Seite des Hafens in einem warmen goldenen Licht, das sich perfekt im Wasser spiegelt. Es ist ein schlichter Moment, der die Reise sofort prägt – ruhig, filmreif und unvergesslich.




Dies ist ein Tag voller Geschichte in Malta, der sich ganz nach dem natürlichen Rhythmus des Grand Harbour richtet. Der Morgen beginnt früh in Valletta, wenn die Straßen noch ruhig und der Kalkstein kühl und menschenleer ist. Nach der Ankunft mit der Fähre führt der Weg ganz natürlich hinauf zu den Upper Barrakka Gardens für den ersten Panoramablick über die Insel, gefolgt von einer gemütlichen Erkundung der kompakten Gassen Vallettas und wichtiger Sehenswürdigkeiten wie dem Großmeisterpalast und der St. John’s Co-Cathedral. Nach der Mittagszeit verlagert sich das Erlebnis auf die andere Seite des Hafens zu den „Three Cities“, wo das Tempo deutlich nachlässt – ruhigere Straßen, lokales Leben und ein ausgiebiges Mittagessen am Wasser mit Blick auf Valletta. Der Tag endet wieder in der Hauptstadt beim Fort St. Elmo im weicheren Nachmittagslicht, bevor es bei Sonnenuntergang mit der Fähre zurück nach Sliema geht.
Eine der einfachsten und schönsten Arten, Valletta zu erreichen, ist die Fähre ab Sliema. Die Überfahrt ist kurz, aber wunderschön und bietet einen ständigen Blick auf den Hafen und die befestigte Skyline von Valletta, während man sich ihr vom Wasser aus nähert. Wir empfehlen, früh am Morgen (gegen 8-9 Uhr) zu fahren, um Menschenmassen zu vermeiden und die ruhigeren Straßen in Valletta zu genießen.
Tipp: Wenn du Sonnenaufgänge und ruhigere Momente magst, lohnt sich ein früher Spaziergang (oder Lauf) entlang der Promenade von Sliema – dieselbe Uferpromenade, die am Nachmittag belebt ist, wirkt bei Sonnenaufgang völlig anders: mit weichem Licht, ruhigem Meerblick und kaum Menschen in der Nähe.

Du kannst die Rückfahrkarten am Sliema-Fährterminal kaufen oder die Tallinja-Karte nutzen, falls du dich für eine entschieden hast.
Der Ankunftspunkt verbindet Sie direkt mit den Hauptstraßen Vallettas. Von hier aus öffnet sich die Stadt in einem kompakten Netz aus historischen Gassen, Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten. Alles ist fußläufig erreichbar und liegt nah beieinander.
5–10 Minuten zu Fuß bergauf vom Valetta-Fährterminal.
Ein wunderschöner Garten und Aussichtspunkt in Valletta mit Blick auf den Grand Harbour und die Drei Städte. Er bietet einen der besten ersten Panoramablicke auf Maltas historisches Zentrum. Von hier aus bekommt man ein klares Gefühl für die vielschichtigen Befestigungen, Häfen und die Kalksteinarchitektur, die das Gebiet prägen. Die Gärten wurden ursprünglich im 17. Jahrhundert als privater Rückzugsort für die Johanniterritter angelegt und später für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute sind sie einer der meistbesuchten Aussichtspunkte in Valletta. Ein besonderes Highlight ist die Salut-Batterie unterhalb der Gärten. Diese historische Kanonenplattform feuert täglich mittags (traditionell um 12:00 Uhr) – ein Ritual, das auf die britische Zeit zurückgeht. Die Kanonen befinden sich direkt über dem Meeresspiegel und dienten historisch dazu, ankommende Schiffe zu signalisieren und militärische Salutschüsse über den Hafen abzugeben.
Tipp: Komm vor dem Vormittagsansturm der Kreuzfahrtschiffe, um freie Sicht für Fotos und genügend Platz zu haben. Du kannst später jederzeit zurückkehren, wenn du die Salut-Zeremonie sehen möchtest.

Spaziere vom Upper Barrakka aus durch die Republic Street und die kleinen Seitengassen.
Die Republic Street ist die Hauptschlagader von Valletta, aber das beste Erlebnis hat man, wenn man in die kleineren Gassen abbiegt, die den Charakter der Stadt zeigen. Valletta wirkt wie ein Freilichtmuseum – kompakt, detailreich und am besten in den frühen Morgenstunden zu erkunden, bevor Hitze und Menschenmassen zunehmen. Man kann einfach ohne festen Plan losziehen, aber ein paar Straßen sollte man bei seinem Spaziergang unbedingt einbauen:
Man kann einfach Zeit damit verbringen, ohne festen Plan durch die Gegend zu schlendern, einen Kaffee zu trinken und überall Fotos zu machen.

Der Palast des Großmeisters ist eines der bedeutendsten historischen Gebäude in Valletta und ein wichtiger Anlaufpunkt, um Maltas Vergangenheit zu verstehen. Er wurde ursprünglich als Residenz der Großmeister der Malteserritter erbaut und diente später unter britischer Herrschaft als Gouverneurspalast. Heute beherbergt er zudem das Büro des Präsidenten von Malta. Von innen ist er deutlich größer, als er von außen wirkt. Das absolute Highlight ist die Rüstkammer mit ihrer beeindruckenden Sammlung an Waffen und Rüstungen aus der Zeit der Ritter. Es fühlt sich weniger wie ein klassisches Museum an, sondern eher so, als würde man durch ein geschichtsträchtiges Gebäude spazieren, das immer noch offiziell genutzt wird.
Tickets: Tickets können direkt vor Ort gekauft werden, eine Reservierung ist also nicht unbedingt nötig, es sei denn, man reist in der Hochsaison oder mit einer Gruppe. Der Einlass ist meist unkompliziert und außerhalb der Stoßzeiten gibt es kaum Wartezeiten. Offizielle Informationen und Updates findest du unter diesem Link.

Die St. John’s Co-Cathedral besitzt eines der beeindruckendsten Interieurs in ganz Europa. Von außen wirkt sie schlicht und wuchtig, doch das Innere ist ein völlig anderes Erlebnis. Reich verzierte Marmorböden, detaillierte barocke Goldarbeiten und ein dramatisches Design, das einen im absolut besten Sinne überwältigt. Ein absolutes Highlight ist Caravaggios berühmtes Gemälde „Die Enthauptung Johannes des Täufers“, das zu den bedeutendsten Kunstwerken der Kathedrale zählt und den Besuch schon für sich allein rechtfertigt. Der Eintritt ist kostenpflichtig, aber dies ist einer der wenigen Orte in Valletta, die sich wirklich wie ein Muss anfühlen und nicht wie eine optionale Sehenswürdigkeit.
Tickets: Tickets können meist vor Ort gekauft werden, es lohnt sich jedoch, früh am Tag zu kommen, um Touristenmengen zu vermeiden. Wenn du in der Hochsaison unterwegs bist, hilft eine Online-Buchung dabei, Warteschlangen zu umgehen. Du kannst Tickets hier online kaufen.

Gehe runter zum Fährterminal Valletta - Three Cities. Du kannst hier Hin- und Rückfahrkarten kaufen oder die Tallinja-Karte benutzen.
Eine weitere kurze Fährfahrt bringt dich über den Grand Harbour zu den Drei Städten. Der Blick auf Valletta vom Wasser aus ist einfach wunderschön.
Die Drei Städte fühlen sich völlig anders an als Valletta: ruhiger, lokaler und gemütlicher. Enge Gassen, alte Steingebäude und der Alltag der Menschen sorgen dafür, dass sich die Gegend weniger touristisch und authentischer anfühlt. Die wichtigsten Orte sind Birgu (Vittoriosa), Bormla (Cospicua) und Senglea (Isla), die alle entlang des Hafens miteinander verbunden sind. In Birgu eignet sich die Uferpromenade hervorragend für ein Mittagessen, mit Restaurants, die direkt über den Grand Harbour in Richtung Valletta blicken. Ein besonderes Highlight ist das Fort St. Angelo, das einen großartigen Blick über den Hafen bietet und einen Eindruck von der militärischen Geschichte der Gegend vermittelt. In Senglea sind die Gardjola Gardens der wichtigste Aussichtspunkt mit Panoramablicken und einem historischen Wachturm.
Tipp: Das Herumlaufen in den Drei Städten ist optional – am besten geeignet, wenn du noch Energie zum Laufen hast und die Gegend abseits von Valletta etwas tiefer und lokaler erkunden möchtest.

Fahr zurück nach Valletta. Die Rückfahrt bietet eine weitere Gelegenheit, Valletta vom Wasser aus zu sehen, was im weichen Nachmittagslicht besonders schön ist.
Zurück in Valletta lohnt es sich, statt direkt zur Fähre zu gehen, einen Stopp am Fort St. Elmo einzulegen. Das Licht am späten Nachmittag macht dies zu einer tollen Zeit für einen Besuch, besonders nach der Rückkehr aus den Three Cities. Du kannst auch vor oder nach der Erkundung des Forts einen Kaffee trinken oder ein Gelato in Valletta genießen. Im Inneren befindet sich eines der beeindruckendsten Museen Maltas, das einen klaren Einblick in die Große Belagerung und die Militärgeschichte Maltas bietet. Das Fort selbst liegt an einem beeindruckenden Ort an der Spitze der Halbinsel und bietet Ausblicke über beide Häfen.
Empfohlene Zeitplanung: Plane hier genug Zeit ein (mindestens 1 Stunde, idealerweise 2 bis 2,5 Stunden) – das Gelände ist größer, als es auf den ersten Blick aussieht.
Tickets: Der Eintritt ist kostenpflichtig und kann normalerweise bei der Ankunft bezahlt werden. Eine Online-Buchung ist ebenfalls über diesen Link verfügbar, was in der Hochsaison nützlich sein kann, aber den Großteil des Jahres nicht zwingend erforderlich ist.
Tipp: Der empfohlene Ablauf ist ein Besuch am späten Nachmittag, nachdem du die Three Cities und das Stadtzentrum von Valletta erkundet hast. Wenn du möchtest, kannst du es aber auch früher am Tag besuchen, vor oder nach den Upper Barrakka Gardens, je nachdem, wie du deine Route planst.

Nach einem ereignisreichen Tag in den Three Cities und Valletta kannst du entweder zurück nach Sliema fahren oder den Abend in Valletta genießen. Dann verändert sich die Stadt völlig – die Straßen wirken wärmer und atmosphärischer. Cafés und Restaurants beleben die Treppen und engen Gassen, und die ganze Stadt fühlt sich lebendig und doch entspannt an. Das ist einer der schönsten Momente der Reise: kein Stress und ein Abendessen inmitten historischer Straßen statt in einem Restaurant.

Lass den Tag entspannt mit einer Bootsfahrt zurück nach Sliema ausklingen.



Das ist der actionreichste Tag des Reiseplans und ein kompletter Wechsel zur Naturseite Maltas. Der Tag beginnt früh mit einer Speedboot-Tour in kleiner Gruppe ab Sliema, damit ihr vor den großen Touristenmassen auf Comino ankommt. Die Route führt euch zu kristallklaren Badestopps in der Crystal Lagoon, der Blue Lagoon und umliegenden Buchten, wo das Erlebnis ganz im Zeichen von Schwimmen, Klippen und offenem Meer steht – statt auf Strände oder Infrastruktur. Das Boot selbst ist Teil des Erlebnisses, mit einer entspannten Atmosphäre und einfachem Wechsel zwischen den Standorten. Nach der Rückkehr nach Sliema am frühen Nachmittag ist der Rest des Tages bewusst zur Erholung frei – ob für einen gemütlichen Spaziergang an der Promenade, eine Runde Schwimmen bei St. Julian’s oder einfach, um nach dem intensiven Vormittag auf dem Wasser zu entspannen.
Kurzer Fußweg zur Promenade von Sliema, wo die Tour startet.
Die effizienteste Art, Comino zu besuchen, ist eine Schnellboot-Tour in einer kleinen Gruppe (maximal ca. 40 Personen). Das verändert das Erlebnis komplett. Schnellere Anreise, weniger Menschenmassen an den Stopps und mehr Zeit im Wasser.
Wir empfehlen wärmstens Elvis Tours (oder ähnliche Anbieter). Die Reiseroute und die Preise findest du unter diesem Link.
Das Erlebnis ist schnell, gut organisiert und fühlt sich eher wie ein Tagesausflug mit einer kleinen Gruppe an als eine Standard-Tour. Die Route umfasst normalerweise mehrere Badestopps, Höhlen und Zeit rund um die Blaue Lagune, mit einem entspannten Ablauf zwischen den Orten. Ein großer Vorteil ist die inklusive Schnorchelausrüstung, sodass man bei jedem Stopp ohne große Vorbereitung direkt ins Wasser springen kann. Es gibt zwar Optionen für Essen und Getränke an der Blauen Lagune, diese sind jedoch begrenzt, teuer und in der Hochsaison oft mit langen Warteschlangen verbunden. Wenn du eigene Snacks und Wasser mitbringst, sparst du dir das Warten und hast mehr Zeit zum Schwimmen und Erkunden. Es ist optional, aber sehr empfehlenswert, wenn du ein reibungsloseres und günstigeres Erlebnis möchtest.
Tipp: Buche im Voraus, in der Hochsaison sind diese Kleingruppentouren schnell ausgebucht.
Eine ruhige, türkisfarbene Lagune, umgeben von Klippen mit extrem klarem Wasser. Es ist meist der erste Badestopp des Tages, und ein früher Zeitpunkt macht einen großen Unterschied. Das Wasser ist ruhig, die Sicht ist hervorragend und es fühlt sich offener an, bevor die anderen Boote eintreffen.

Die Blaue Lagune ist berühmt für ihr leuchtend türkisfarbenes Wasser und den flachen Sandboden und ist schon bei der Ankunft ein echter Hingucker. Der zentrale Bereich am Steg wird schnell voll, aber das Erlebnis ändert sich komplett, wenn man entlang der Ränder schwimmt. Abseits der Hauptanlegestelle wird das Wasser klarer und ruhiger, mit kleinen natürlichen Buchten, in denen man die Umgebung wirklich genießen kann, anstatt nur durchzuschwimmen.
Tipp: Meide den Hauptsteg und schwimme direkt an den felsigen Seiten entlang für ein viel besseres Erlebnis.

Die Küste rund um Comino ist voller Meereshöhlen und Felsformationen, die im Laufe der Zeit von Wind und Wasser geformt wurden. Schnellboot-Touren führen ganz nah an diesen Bereichen vorbei und bieten eine völlig neue Perspektive auf die Insel, jenseits der Lagunen. Es ist ein kurzer, aber visuell beeindruckender Teil der Strecke, besonders wenn das Meer ruhig ist.

Die meisten Kleingruppen-Schnellbootstouren kehren am frühen Nachmittag (14:30 Uhr) nach Sliema zurück, sodass Zeit bleibt, um sich an der Uferpromenade zu entspannen oder Malta in einem gemütlicheren Tempo weiter zu erkunden. Die Promenade in Sliema oder im nahegelegenen St. Julian’s ist ideal für einen entspannten Nachmittag: Cafés, Badeplätze und lange Spaziergänge (oder eine weitere Runde Schwimmen) am Meer.
Tipp: Lass diesen Nachmittag ungeplant, das ist der beste Weg, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.



Nach der Aufregung auf Comino lässt dieser Tag das Tempo etwas sinken und erkundet eine ganz andere Seite Maltas – die dramatische Südküste. Beginne mit dem berühmten Aussichtspunkt der Blauen Grotte und einer Bootsfahrt, dann lass noch etwas Raum für Abenteuer, während du die versteckten Badeplätze und das kristallklare Wasser der Insel entdeckst. Der Tag ist flexibel gestaltet: Verbringe mehr Zeit mit Schwimmen, wenn du einen wunderschönen Ort findest, genieße ein gemütliches Meeresfrüchte-Mittagessen in Marsaxlokk oder besuche St. Peter’s Pool, falls du noch Energie hast. Anders als bei den geschäftigen Highlights der Vortage ist dies ein Tag, um die natürliche Seite Maltas zu erleben, es ruhiger angehen zu lassen und den mediterranen Lebensstil zu genießen.
Um vom Sliema zum Aussichtspunkt der Blauen Grotte zu kommen, musst du normalerweise einmal umsteigen. Je nach Verkehr dauert die Fahrt etwa 45 bis 60 Minuten. Die günstige Variante ist der Bus nach Valletta und dann der Umstieg in die Linie 74, die direkt in der Nähe des Aussichtspunkts hält.
Tipp: Die öffentlichen Verkehrsmittel funktionieren tagsüber gut, aber außerhalb der Stoßzeiten können die Verbindungen etwas dauern. Für diese Strecke lohnt sich daher oft ein privates Fahrzeug. Du kannst dir für den Tag einen Mietwagen nehmen oder einfach Bolt nutzen (sehr bequem und unkompliziert).
Dies ist eine der beeindruckendsten Küstenansichten Maltas. Von oben betrachtet wechselt das Meer je nach Sonnenlicht und Windbedingungen zwischen tiefem Blau und Türkis. Es ist ein kurzer Zwischenstopp, aber ein absolutes Muss, um die raue Küstenlinie im Süden zu erleben.
Tipp: Kommt früh. Das Licht ist dann besser, es ist ruhiger und das Meer ist meist entspannter.

Gehe vom Aussichtspunkt die Straße hinunter Richtung Hafen Wied iż-Żurrieq (ca. 10–15 Minuten)
Die Bootsfahrt zur Blauen Grotte ist absolut einen Abstecher wert. Das Erlebnis ist simpel: eine kurze Fahrt mit einem lokalen Boot durch die umliegenden Meereshöhlen, aber die Farben sind unvergesslich. Sobald man in den Höhlen ist, reflektiert das Sonnenlicht durch das Wasser und erzeugt intensive Blautöne, die man vom Land aus kaum wahrnehmen kann. Die Küste vom Wasser aus zu sehen, offenbart zudem kleine versteckte Buchten und Badeplätze, die man sonst verpassen würde.
Tipp: Bring Bargeld mit, da die Tickets vor Ort gekauft werden müssen und keine Kartenzahlung akzeptiert wird.
Optionales Abenteuer – Verstecktes Küstenschwimmen: Wenn du ein bisschen Abenteuer magst, gibt es in der Gegend der Blauen Grotte einige unglaubliche Badeplätze abseits der touristischen Hauptpfade. Wir sind einem felsigen Küstenpfad von den Klippen hinunter gefolgt und haben viel länger als geplant im klaren Wasser verbracht. Es wurde einer dieser ungeplanten Momente, die am Ende zu einem Highlight der Reise werden – keine Menschenmassen, kein organisierter Strand, einfach nur Maltas Küste von ihrer natürlichsten Seite.

Bolt oder ein Taxi sind hier die beste Wahl, da Busverbindungen zwar möglich, aber langsamer sind.
Nach einem langen Tag im Freien kehrst du nach Sliema zurück und lässt den Abend entspannt ausklingen. Erkunde die andere Seite der Uferpromenade, wo du Restaurants, Badebereiche und gemütliche Plätze am Meer findest, die perfekt für ein Abendessen oder einen Drink sind.
Wenn du noch Energie hast: St. Julian’s liegt ganz in der Nähe und bietet eine lebhaftere Atmosphäre mit vielen Bars und Nachtleben. Wir haben uns für einen ruhigen Abend entschieden. Nach stundenlangem Laufen unter der maltesischen Sonne war ein entspanntes Essen und Ausruhen genau das Richtige vor einem weiteren ereignisreichen Tag.




Gozo ist der abwechslungsreichste Inseltag der Reiseroute und belohnt einen frühen Start. Das Erlebnis beginnt mit der ersten Fähre von Malta, um vor den Menschenmassen auf einer ruhigen und gemächlichen Insel anzukommen. Der Vormittag ist dem Inland Sea und dem Blue Hole gewidmet, wo ruhiges Wasser und spektakuläre Felsformationen die Landschaft von ihrer besten Seite zeigen. Mittags geht es weiter ins Landesinnere nach Victoria und zur Zitadelle für eine entspannte Pause mit Panoramablick über die Insel. Am Nachmittag kehrt der Rhythmus an die Küste zur Ramla Bay zurück, gefolgt von einer kurzen Wanderung zur Tal-Mixta-Höhle, die einen der berühmtesten Ausblicke auf Gozo bietet. Der Tag endet mit der abendlichen Rückfahrt per Fähre und schließt damit eine komplette Inselrunde ab, die einen starken Kontrast zwischen Küstennatur, historischen Städten und ruhigen Landstraßen bietet.
Hier beginnt deine Reise nach Gozo.
Gozo erkundet man am besten früh. Wir empfehlen die erste Fähre des Tages zu nehmen (wir haben die um 5:45 Uhr genommen)! Das verschafft dir einen großen Vorteil: leerere Straßen, menschenleere Aussichtspunkte und ein viel entspannteres Erlebnis, bevor auf der Insel der Trubel losgeht. Wenn du so früh losfährst, kannst du außerdem die wunderschönen Sonnenaufgänge während der Überfahrt und bei der Ankunft genießen, mit weichem Licht über dem Meer und der Küste, bevor die Insel richtig wach wird.

Sobald du in Mġarr ankommst, wirkt die Insel ruhig, entschleunigt und völlig anders als das maltesische Festland. So früh am Tag gibt es noch nicht viele Touristen.
Vom Terminal in Mġarr nimmst du einen Bus Richtung Victoria (Rabat, Gozo). Von dort steigst du in die Busse Richtung Dwejra / Inland Sea / Blue Hole um. Die wichtigsten Verbindungen sind in der Regel Mġarr nach Victoria (das Hauptdrehkreuz) und Victoria nach Dwejra (Inland Sea + Blue Hole).
Wenn du es etwas bequemer und flexibler magst, besonders bei einer größeren Gruppe, kannst du auch direkt ab dem Terminal in Mġarr eine private Tour buchen (meist für bis zu 4 Personen pro Fahrzeug). So kommst du direkt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Gozo, ohne dich um Busverbindungen kümmern zu müssen. Wir haben es jedoch vorgezogen, die Insel mit dem öffentlichen Bus in unserem eigenen Tempo zu erkunden, was mehr Flexibilität bot und ein authentischeres Erlebnis war.
Tipp: Falls es zeitlich passt, kannst du in Victoria kurz einen Kaffee trinken, bevor es weiter Richtung Westen geht.
Eine ruhige Lagune im Westen von Gozo, die durch einen schmalen, natürlichen Tunnel in den Klippen mit dem offenen Meer verbunden ist. Sie ist Teil der Dwejra-Bucht, einer spektakulären Küstenlandschaft auf der Insel. Die Lagune ist von hohen Kalksteinklippen umschlossen, was ein geschütztes Gewässer schafft, in dem das Wasser meist deutlich ruhiger ist als auf dem offenen Meer. Kleine lokale Boote fahren durch den Tunnel und bieten kurze Ausflüge zur offenen Küste und zu den nahegelegenen Meereshöhlen an. Die Umgebung umfasst zudem zerklüftete Klippen, Wanderwege und Aussichtspunkte über das offene Mittelmeer. Am frühen Morgen ist die Atmosphäre besonders friedlich. Das Wasser ist still, die Boote bewegen sich langsam und die ganze Gegend wirkt fast privat, bevor die Touristengruppen im Laufe des Tages eintreffen.
Tipp: Für die Bootsfahrten wird Bargeld benötigt, und die Preise werden in der Regel direkt vor Ort an die Bootsführer gezahlt.

Einer der beeindruckendsten Naturschwimmplätze auf Malta. Eine tiefe, kreisförmige Felsformation, die sich zum offenen Meer hin öffnet, mit kristallklarer Sicht und dramatischen Unterwasser-Felsstrukturen. Wir empfehlen sehr, früh morgens dorthin zu gehen und ein Schwimmerlebnis zu genießen, das sich fast privat anfühlt.

Nimm ab der Haltestelle Dwejra/Blue Hole den Bus zurück nach Victoria (Rabat, Gozo). Vom Busbahnhof Victoria aus ist die Zitadelle nach einem kurzen Fußweg bergauf (10–15 Minuten) erreichbar.
Das historische Zentrum von Gozo thront auf einem Hügel und bietet einen Blick über die gesamte Insel. Innerhalb der Zitadelle sorgen enge Gassen und alte Steingebäude für einen ruhigen Kontrast zu den Küstengebieten. Es ist ein toller Mittagsstopp, um einen Gang runterzuschalten und ein bisschen Geschichte zu erleben. Du kannst durch Victoria schlendern und dich in Cafés oder Restaurants setzen, oder – falls du dir etwas zu essen mitgebracht hast – direkt weiter zum nächsten Ziel fahren und dort zu Mittag essen.

Gehe zurück zum Busbahnhof Victoria und nimm dann einen Bus in Richtung Ramla Bay (Richtung Nadur / Xaghra). Steige an der Haltestelle Ramla Beach (die letzte) aus und gehe hinunter zum Strand.
Einer der schönsten Strände von Gozo, bekannt für seinen roten Sand und die weitläufige Bucht. Das Wasser ist am Ufer flach und wird allmählich tiefer, was es perfekt für eine lange Schwimmrunde oder einfach zum Entspannen nach einem Tag voller Erkundungen macht. Wenn du später am Tag kommst, vermeidest du den größten Andrang und kannst entspannter schwimmen, da die meisten Leute den Strand als ersten Stopp einplanen. Für ein noch ruhigeres Badeerlebnis kannst du ihn dir auch für nach dem Besuch der Tal-Mixta-Höhle auf dem Rückweg aufsparen.

Kurzer, ansteigender Fußweg vom Ramla Beach (15-20 Minuten, steil). Gehen Sie am Strand bis zum Ende und folgen Sie dem Pfad, der den Hügel hinaufführt. Dies ist der Weg zur Tal-Mixta-Höhle.
Die Route ist direkt, aber teilweise ungeschützt; daher werden geeignete Schuhe und Wasser empfohlen.
Eine natürliche Höhlenöffnung, die die Ramla Bay perfekt einrahmt. Der Blick aus der Höhle ist eines der meistfotografierten Motive auf Gozo und vereint Klippen, Sand und Meer in einem weiten Panorama. Von hier aus kannst du den Weg zurückgehen und für ein ruhigeres Schwimmen am Ramla Beach anhalten.

Gehe von der Ramla Bay zurück zur Hauptstraße zu der Bushaltestelle, an der du angekommen bist, und nimm den Bus Richtung Victoria (Rabat, Gozo). Steige in Victoria in einen Bus Richtung Mġarr Harbour (Gozo Fährterminal) um. Der Bus fährt direkt bis zum Hafen, du kannst also einfach bis zur Endstation sitzen bleiben.
Die Rückreise fühlt sich nach einem ereignisreichen Tag voller Inselerkundungen entspannt und zufriedenstellend an. Gozo lässt sich am besten früh und effizient erleben, und die Rückkehr am Abend gibt einem Zeit, um richtig abzuschalten.



Der letzte Tag lässt alles ruhiger angehen und führt weg von der Küste hinein in Maltas Geschichte im Landesinneren. Der Vormittag ist Mdina, der „stillen Stadt“, gewidmet, wo enge Gassen, hohe Mauern und absolute Ruhe eine ganz andere Atmosphäre als auf dem Rest der Insel schaffen. Ein kurzer, optionaler Stopp in Rabat sorgt für einen lokaleren Kontrast, bevor es zurück nach Sliema geht. Der Nachmittag ist entspannt gehalten für einen letzten Spaziergang an der Uferpromenade, ein gemütliches Essen oder einen letzten Blick auf Valletta über den Hafen – so schließt sich der Kreis der Reise. Passe den Plan einfach deiner Abflugzeit an.
Es gibt Direktbusse von Sliema nach Mdina, oder du kannst über Valletta umsteigen. Eine schnellere, aber teurere Option ist die Nutzung von Bolt.
Mdina fühlt sich völlig anders an als der Rest von Malta. Eine ruhige, befestigte Stadt mit engen Steingassen, ohne Verkehr und mit einer Stille, die sofort auffällt. Sie wird nicht ohne Grund die „Stille Stadt“ genannt, alles fühlt sich langsamer und beschaulicher an. Mdina ist wie gemacht zum Schlendern. Enge Gassen, hohe Steinmauern und ruhige Innenhöfe schaffen eine ganz andere Atmosphäre als im Küstengebiet Maltas. Jede Ecke wirkt still und fast unberührt.
Tipp: Besuche Mdina am frühen Morgen, um Reisegruppen und die Mittagshitze im Sommer zu vermeiden.

Eine lokalere und bewohntere Stadt direkt neben Mdina. Weniger herausgeputzt, mehr Alltag mit kleinen Cafés, Bäckereien und Wohnstraßen, die einen Kontrast zur Stille von Mdina bilden.
Tipp: Nur lohnenswert, wenn du extra Zeit hast. Mdina ist das eigentliche Highlight.
Kehr für einen letzten Moment an der Küste nach Sliema zurück. Dies ist der perfekte Ort, um nach dem Ausflug ins Landesinnere einen Gang runterzuschalten: ein letzter Spaziergang an der Promenade, ein entspanntes Mittagessen am Meer oder noch eine Runde Schwimmen, falls es die Zeit erlaubt. So schließt sich der Kreis der Reise genau dort, wo sie begann: mit Blick auf Valletta auf der anderen Seite des Hafens.
Die Rückreise zum Flughafen ist einfach und unkompliziert. Das gleiche Verkehrssystem wie bei der Ankunft macht die Abreise bequem, mit häufigen Busverbindungen ab Sliema oder schnellen Bolt-Transfers, je nachdem, wie es zeitlich passt.
Der Abschied von Malta ist unkompliziert, aber die letzte Fahrt entlang der Küste erinnert einen daran, wie sehr die Insel von Meerblick, Kalksteinklippen und kurzen Wegen zwischen völlig unterschiedlichen Landschaften geprägt ist. Du reist von dort ab, wo du angekommen bist. Ein Flughafen, eine Insel und eine Route, die alles von historischen Städten bis zu natürlichen Badeplätzen in wenigen Minuten miteinander verbindet. Achte darauf, mindestens 2 bis 3 Stunden vor deinem Flug am Flughafen zu sein.
Malta ist klein, fühlt sich aber nie eintönig an. Jeder Tag sieht anders aus und fühlt sich anders an – von der Geschichte Vallettas und der Stille Mdinas bis hin zum klaren Wasser Cominos und dem gemächlicheren Tempo Gozos. Alles liegt nah beieinander, aber genau dieser Kontrast zwischen den Orten macht die Reise aus.
Der Rhythmus der Reise ist simpel: früh aufstehen, Fähren und Zeit im Wasser verbringen. Die Vormittage sind zum Erkunden da, bevor die Massen kommen und es zu heiß wird. Die Nachmittage werden ganz natürlich an Stränden oder in Küstendörfern ruhiger und die Abende sind für Sonnenuntergänge über dem Hafen von Sliema reserviert. Nichts wirkt kompliziert, aber das Timing macht den Unterschied.
Was Malta besonders macht, ist, wie viel man in kurzer Zeit erleben kann, ohne sich stressig abhetzen zu müssen. Man kann morgens in einer historischen Stadt sein, mittags in einer Lagune schwimmen und am selben Tag den Sonnenuntergang über Valletta beobachten. Alles ist miteinander verbunden und die Fähren machen das Reisen völlig mühelos.
Letztendlich ist es kein Ziel, das man einfach nur „abhakt“ – es ist eines, das man schichtweise erlebt. Je mehr man sich durch das Land bewegt, desto mehr offenbart es einem.