Es geht hier nicht darum, so viel wie möglich von Sri Lanka zu sehen, sondern darum, es wirklich zu erleben. Reise wie die Einheimischen, reite auf einigen der besten Wellen der Insel, schlendere durch geschäftige Straßen, entdecke ruhige Strände und beende jeden Tag damit, wie die Sonne im Indischen Ozean versinkt. Unterwegs findest du fantastische Cafés, malerische Zugfahrten und lebendige Surf-Städte. Ich habe diesen Reiseplan rund um die Orte zusammengestellt, die ich wirklich geliebt habe, nachdem ich monatelang an der Südküste gelebt habe, damit du dir das Rätselraten sparen und einfach die Reise genießen kannst. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken.
Heute dreht sich alles darum, günstig an die Südküste zu kommen. Die meisten Leute landen in Colombo, nehmen ein Taxi und geben viel mehr aus als nötig. Stattdessen reist du wie die Einheimischen und tauchst direkt in ihre Kultur und Lebensweise ein. Den Tag lässt du umgeben von Palmen und einem ruhigen See ausklingen – meilenweit weg vom Trubel.
Nach der Einreise solltest du dir an einem der Geldautomaten im Flughafen Bargeld holen (da bekommst du einen deutlich besseren Wechselkurs als an den Wechselstuben). Anstatt ein Taxi zu nehmen, geh zum Abflugterminal. Halte Ausschau nach dem klimatisierten Minibus, der zum Colombo Fort Busbahnhof fährt.
💡 Lokaler Tipp 01
Die People's Bank und die BoC (Bank of Ceylon) erheben keine Gebühren für Abhebungen mit internationalen Karten.
💡 Lokaler Tipp 02
Hol dir am Stand von Dialog eine lokale SIM-Karte – sie bieten die beste Netzabdeckung, ihre App ist super einfach zu bedienen (um Daten aufzuladen usw.) und preislich sind sie unschlagbar, selbst im Vergleich zu den bekannten Reise-eSIMs.
💡 Lokaler Tipp 03
Bevor du das Terminal verlässt, lade dir die PickMe-App herunter, falls du das noch nicht getan hast. Das ist Sri Lankas Version von Uber und spart dir während der ganzen Reise jede Menge lästiges Verhandeln.
Er fährt den ganzen Tag über häufig, muss sich aber jedes Mal erst füllen, bevor er losfährt, also kann es ein bisschen dauern. Es ist die günstigste und bequemste Art, ins Stadtzentrum zu kommen.
Fahrtzeit: ca. 45–75 Minuten, je nach Verkehrslage und Auslastung.
Preis: ca. 300 LKR (zzgl. 300 LKR, falls du einen Koffer dabei hast)
Der Bus setzt dich an dieser Bushaltestelle ab.
Von dort aus nimmst du ein PickMe zu deiner Unterkunft.
[Optional] Wenn du morgens angekommen bist und dich nach der Reise noch nicht zu müde fühlst, kannst du dich direkt aufmachen und Colombo erkunden...
Colombo gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsorten in Sri Lanka, und ehrlich gesagt finde ich nicht, dass man hier viel Zeit verbringen muss. Aber wenn du ein paar Stunden übrig hast, lohnt es sich auf jeden Fall, sich ein wenig die Beine zu vertreten.
Wenn du bereit für das lokale Chaos bist, lauf einfach ein wenig herum. Besonders der Pettah-Markt ist bei Reisenden beliebt und bietet alle möglichen Streetfood-Spezialitäten, günstige Gadgets und Modeartikel.
Oder wenn du eine schickere Seite von Colombo sehen willst, nimm dir ein PickMe zur Port City. Sie unterscheidet sich stark vom Rest Sri Lankas: breite Promenaden, Meerblick und überraschend friedlich. Ein schöner Ort für einen Kaffee, bevor es weiter Richtung Süden geht.
Bei dieser Reiseroute geht es nicht darum, von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen oder an einem Tag zehn Strände abzuklappern. Stattdessen gewöhnst du dich ganz entspannt an den Rhythmus Sri Lankas: gemütliches Frühstück, Beach-Hopping, Meeresschildkröten beobachten, Drinks zum Sonnenuntergang und dein erstes richtiges Bad im Indischen Ozean.
Was dir schnell auffallen wird: Jeder Strand hier hat eine völlig andere Atmosphäre, selbst wenn sie nur zehn Minuten voneinander entfernt liegen.
Bestell dir ein PickMe oder halte ein Tuk-Tuk an, um zum Bahnhof zu kommen.
Jetzt kommt einer meiner Lieblingsteile der Reise – die Fahrt mit dem Küstenzug von Colombo Fort nach Hikkaduwa.
Kauf dir dein Ticket am Schalter im Bahnhof. Die zweite oder dritte Klasse ist völlig in Ordnung, wenn du Lust auf ein Abenteuer ohne Klimaanlage hast. Wenn du es lieber bequemer magst, nimm ein Ticket für die erste Klasse.
Preis: ca. 200 – 1000 LKR
Nach der Ankunft schnapp dir ein PickMe oder ein Tuk-Tuk zu deiner Unterkunft, check ein und frisch dich etwas auf.
Das ist der belebteste Strand in Hikkaduwa, also empfehle ich, früh dort zu sein. Schnapp dir eine Sonnenliege, eine erfrischend kalte Königskokosnuss und hol dir eine Bräune, während du den anderen beim Surfen zusiehst.
💡 Wusstest du schon?
Die Königskokosnuss ist eine Varietät der Kokospalme Cocos nucifera. Sie stammt aus Sri Lanka und gilt dort seit jeher als bewährtes Getränk für Hydrierung und Wohlbefinden. Die Schale ist eher orange als grün oder braun wie bei herkömmlichen Kokosnüssen. Ihr Wasser ist von Natur aus süß, sie hat weniger Fruchtfleisch und ist als Durstlöscher sehr beliebt.
Folge vom Hikkaduwa Beach einfach der Küste.
Turtle Beach – einer der einfachsten Orte in Sri Lanka, um wilde Meeresschildkröten zu sehen. Sie haben gelernt, dass die Fischer vor Ort hier ihren Fang reinigen, deshalb halten sie sich oft nur wenige Meter vom Ufer entfernt auf.
Bitte füttere oder berühre sie nicht! Auch wenn andere Touristen es tun. Sie in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten, ist ein viel besseres Erlebnis (und auch viel besser für die Tiere selbst).
Verbringe ein wenig Zeit hier, bevor du deinen Weg am Strand fortsetzt.
Es gibt in diesem Abschnitt dutzende Cafés direkt am Strand, also würde ich einfach draufloslaufen, bis dir eines ins Auge sticht. Hier sind einige meiner persönlichen Favoriten:
Sri Lanka ist berühmt für seine Reis- und Curry-Gerichte, Kottu, Hoppers und Rotis. Diese Optionen sind auch am budgetfreundlichsten.
Aber falls das nicht dein Ding ist: Sri Lanka kann auch unglaublich gut mit Meeresfrüchten umgehen, und entlang der Südküste findest du jede Menge westlich angehauchte Cafés mit Smoothie-Bowls, Burgern und tollen vegetarischen sowie veganen Optionen.
Auch wenn Narigama technisch gesehen zu Hikkaduwa gehört, fühlt es sich völlig anders an. Der Strand ist viel breiter, weniger überlaufen und hat eine entspanntere Surf-Atmosphäre.
Es ist ein großartiger Ort, um sich einige Surfschulen anzusehen und die Stunde für den nächsten Tag zu buchen. Wenn du nur ein Board mieten möchtest, musst du nicht vorab buchen; komm einfach vorbei.
Danach kannst du dir ein Café direkt am Strand suchen, eine weitere Kokosnuss (oder ein Lion-Bier) bestellen und lesen, meditieren, eine Runde schwimmen oder dich mit Einheimischen oder anderen Reisenden unterhalten.
Sobald die Sonne untergeht, erwacht der Strand zum Leben. Es gibt jede Menge Restaurants mit frischem Fisch in der Auslage, Live-Musik und Tischen direkt im Sand.
💡 Lokaler Tipp
Als alleinreisende Frau empfehle ich dir, wann immer möglich PickMe zu nutzen. Es fühlt sich sicherer an, wenn die Fahrt nachverfolgt werden kann. Aber es gibt auch jede Menge Tuk-Tuks, die überall herumschwirren – wenn du also gerne feilschst, wirst du hier viel Gelegenheit dazu bekommen.
Hoffentlich hast du dich inzwischen schon an die Zeit in Sri Lanka gewöhnt. Heute geht es darum, noch ein paar Dinge zu erleben, für die die Südküste bekannt ist: Surfen und Gewürze.
Starte den Tag mit einer Runde Surfen am frühen Morgen. Die Wellen sind meist sauberer, bevor der Nachmittagswind aufkommt, was es für Anfänger deutlich einfacher macht.
Die meisten Surfschulen berechnen etwa 6.000 bis 10.000 LKR für eine Stunde inklusive Boardverleih. Und wenn du dich im Wasser schon sicher fühlst, kannst du dir ein Board meist schon für etwa 1.000 bis 2.000 LKR mieten.
Besuche am frühen Nachmittag eine der örtlichen Zimtplantagen.
Fahrtzeit: Etwa 10-15 Minuten
Kosten: Ca. 300 LKR.
Am einfachsten lässt sich das Erlebnis über WhatsApp buchen – die Nummer steht hier.
Viele kleine Plantagen bieten zwanglose Touren an, bei denen man sehen kann, wie Zimt von Hand geerntet, von den Zweigen geschält und getrocknet wird, bevor er in die ganze Welt verkauft wird.
Es ist erstaunlich faszinierend, wenn man erst einmal merkt, wie viel Arbeit in der Zimtproduktion steckt.
💡 Wusstest du schon?
Sri Lanka produziert einen der besten Zimtsorten der Welt. Nicht den kräftigen Cassia-Zimt, den man normalerweise in Supermärkten findet, sondern echten Ceylon-Zimt, der süßer und feiner ist und zu den berühmtesten Exportgütern des Landes gehört.
Nimm dir ein PickMe, um zurück zu deiner Unterkunft zu fahren.
Heute tauschen Sie das Surfen gegen Kopfsteinpflasterstraßen. Galle ist wahrscheinlich die meistbesuchte Stadt an der Südküste Sri Lankas und hat eine bewegte Geschichte. Verlieren Sie sich in den kleinen Gassen, halten Sie an, wann immer Ihnen ein Café ins Auge fällt, stöbern Sie durch die Boutiquen und genießen Sie einfach das Herumschlendern.
Schnapp dir ein PickMe und fahr zur Hauptstraße in Hikkaduwa.
Versuch, wenn möglich vor 9:00 Uhr loszukommen; dann ist es kühler und du entkommst dem Großteil der Reisebusse, die aus Colombo ankommen.
Sobald du die Hauptstraße erreicht hast, such dir eine Bushaltestelle und warte dort. Es fahren ständig Busse auf der Hauptstraße hin und her. Du musst dir keinen Stress machen, den „richtigen“ zu finden; die meisten fahren Richtung Galle. Wenn vorne Galle, Weligama oder Matara draufsteht, kannst du bedenkenlos einsteigen. Zur Sicherheit kannst du aber auch kurz den Fahrer fragen.
Fahrzeit: Etwa 45–60 Minuten.
Kosten: Ca. 150 LKR.
Erwarte nicht zu viel persönlichen Freiraum. Busfahren in Sri Lanka ist ein Erlebnis für sich. Meistens läuft Musik, Leute steigen ständig ein und aus, und die Fahrer haben... sagen wir mal, eine optimistische Auslegung der Geschwindigkeitsbegrenzungen.
💡 Lokaler Tipp 01
Halte ein paar kleine Geldscheine bereit. Der Schaffner kommt im Bus vorbei, sobald ihr losgefahren seid, um das Fahrgeld zu kassieren.
💡 Lokaler Tipp 02
Behalte Google Maps im Auge, um zu wissen, wann du aussteigen musst. Die Haltestellen werden im Bus nicht wirklich angesagt. Gib dem Fahrer einfach kurz Bescheid, indem du nach vorne gehst, wenn du aussteigen möchtest.
💡 Lokaler Tipp 03
Halte dich immer gut an den Haltegriffen oder Sitzen fest, da der Bus ständig abrupt bremst.
Wenn du es etwas komfortabler magst, bringt dich ein PickMe oder Tuk-Tuk in etwa 30–40 Minuten ans Ziel.
Sobald du angekommen bist, geh durch die Tore des alten Forts und such dir ein gemütliches Café zum Frühstücken.
Das Galle Fort wurde von den Portugiesen erbaut und später von den Holländern befestigt. Heute ist es ein UNESCO-Weltkulturerbe, aber erwarte nicht, dass es sich wie ein Freilichtmuseum anfühlt.
Hier leben immer noch Menschen. Kinder radeln durch die Straßen, Einheimische gehen zur Arbeit, und zwischen jahrhundertealten Gebäuden findest du Cafés, Kunstgalerien, Buchläden und kleine Boutiquen.
Am besten erlebst du es einfach, indem du herumstreifst.
Spaziergang auf den Festungsmauern
Nach dem Frühstück kannst du einen Spaziergang entlang der alten Festungsmauern machen. Die Meeresbrise macht dies zu einem der schönsten Wege in Galle, und du hast einen tollen Blick über den Indischen Ozean und das Cricketstadion unter dir.
Wenn du Glück hast, kannst du sogar ein lokales Cricketspiel sehen.
Mittagessen
Es gibt jede Menge Cafés innerhalb des Forts, also such dir einfach eins aus, das dir gefällt. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Wenn du jeden Tag Reis und Curry gegessen hast, ist das auch eine schöne Gelegenheit, mal etwas Abwechslung zu haben.
Erkunde die Seitenstraßen
Verbringe den Nachmittag damit, durch die kleinen, unabhängigen Läden, Galerien und Buchläden zu stöbern, die im ganzen Fort versteckt sind. Du musst nichts kaufen. Der halbe Spaß besteht einfach darin zu sehen, worüber du so stolperst.
Du findest dort handgefertigten Schmuck, lokale Kunst, Leinenkleidung, Gewürze und jede Menge kleiner Cafés, die sich in Innenhöfen verbergen.
💡 Insider-Tipp
Vertraue Google Maps nicht zu sehr. Einige meiner Lieblingsstraßen habe ich durch reinen Zufall entdeckt.
Schließlich kommst du zum berühmten Galle-Leuchtturm.
Das ist einer der meistfotografierten Orte in Galle. Die Palmen, der weiße Leuchtturm und das Meer machen ihn zu einem der hübschesten Ecken des Forts.
Gehe nach dem Leuchtturm weiter zur Flag Rock Bastion. Das ist einer der besten Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten.
Normalerweise sitzen dort Einheimische auf den Mauern, Reisende unterhalten sich und ab und zu springen ein paar mutige srilankische Teenager ins Meer darunter.
Such dir etwas zu Abendessen und nimm dann den lokalen Bus zurück nach Hikkaduwa.
Fahrtzeit: Etwa 45 – 60 Minuten.
Kosten: Rund 150 LKR.
Die Busse fahren bis spät in den Abend, du musst dich also beim Abendessen nicht hetzen.
Heute lässt du Hikkaduwa hinter dir und ziehst weiter in den belebteren Teil der Südküste. Aber nicht ohne einen letzten Abstecher zum Strand von Narigama. Ahangama hat eine ganz andere Energie als Hikkaduwa. Es ist einer der angesagtesten und geschäftigsten Surf-Orte an der Südküste.
Option 01 – Surfen
Geh für eine weitere Sunrise-Surfsession an den Narigama Beach.
Option 02 – Schnorcheln am Hikkaduwa Korallenriff
Wenn Surfen heute nicht dein Ding ist, mach dich stattdessen auf zum Hikkaduwa Coral Sanctuary. Du kannst dir in einem der kleinen Läden am Strand eine Maske und einen Schnorchel leihen und eine Stunde damit verbringen, das flache Riff zu erkunden.
Erwarte kein abgeschiedenes tropisches Inselerlebnis; es ist definitiv ein beliebter Ort geworden, aber du kannst immer noch bunte Fische, Korallen und mit etwas Glück auch Schildkröten sehen.
💡 Insider-Tipp
Erwarte kein abgeschiedenes tropisches Inselerlebnis; es ist definitiv ein beliebter Ort geworden, aber du kannst immer noch bunte Fische, Korallen und mit etwas Glück auch Schildkröten sehen.
Geh zurück zu deiner Unterkunft, schnapp dir dein Gepäck und mach dich auf den Weg zum Bahnhof Hikkaduwa.
Du kannst das Ticket direkt am Bahnhof kaufen. Du musst nicht im Voraus buchen. Die zweite oder dritte Klasse ist völlig in Ordnung.
Dies ist eine weitere wunderschöne kleine Zugfahrt entlang der Küste.
Ticketpreis: Etwa 200–400 LKR.
Fahrzeit: Etwa 45 Minuten.
💡 Lokaler Tipp
Versuche, auf der rechten Seite des Zuges zu sitzen. Dieser Abschnitt ist kürzer als die Strecke von Colombo nach Hikkaduwa, aber du hast trotzdem einen herrlichen Blick auf Fischerdörfer, Palmen und kleine Strände entlang des Weges.
Willkommen in Ahangama, dem aufstrebenden Surf-Ort, an dem die Tage wie von Zauberhand einfach verfliegen.
Du kommst auf einen Kaffee vorbei und plötzlich sind drei Stunden um. Du gehst kurz schwimmen und bleibst bis zum Sonnenuntergang.
Check nach deiner Ankunft in deiner Unterkunft ein, frisch dich auf und mach dich dann auf, um dein zweites Ziel zu erkunden.
Ich empfehle, es ruhig angehen zu lassen und sich nach einem Bummel über die Hauptstraße an den Strand zu setzen, um den Sonnenuntergang zu genießen.
Die Küste von Ahangama ist voller kleiner Aussichtspunkte, Cafés, felsiger Abschnitte und versteckter Ecken, wo man sitzen und den Surfern bei den letzten Wellen des Tages zusehen kann.
TOP-Empfehlungen für Essen in Ahangama
Mittlerweile hast du sicher bemerkt, dass sich das Leben in Ahangama ganz um den Ozean dreht. Die Leute stehen früh auf, surfen ein paar Stunden, frühstücken barfuß, und irgendwie entfaltet sich der Tag dann einfach so. Lass es ruhig angehen und genieße es.
Steh auf, bevor die Hitze einsetzt, und mach dich auf den Weg zu deinem Surfspot. Je früher du da bist, desto sauberer sind meist die Bedingungen und desto weniger Leute teilen sich die Wellen mit dir. Wie überall an der Südküste Sri Lankas wird es später am Vormittag spürbar voller.
Surfen in Ahangama
Marshmallow (ein anfängerfreundliches Riff) und Kabalana (ein Beachbreak) gehören zu den einfacheren Spots in Ahangama. Bei beiden gibt es direkt in der Nähe bequeme Möglichkeiten, sich ein Board zu leihen.
Auch erfahrene Surfer kommen voll auf ihre Kosten; einer der größten Vorteile von Ahangama ist, dass auf einem so kleinen Küstenabschnitt so viele verschiedene Surfspots liegen. Wenn Marshmallow für dein Niveau oder die aktuellen Bedingungen nicht passt, ist die Chance groß, dass nur ein paar Minuten entfernt schon die nächste Welle wartet.
Verbringe ein paar Stunden im Wasser, mach Pausen, wann immer du sie brauchst, und vergiss nicht, dich ab und zu umzuschauen – die Küste hier ist wirklich spektakulär.
💡 Insider-Tipp
Du musst nicht surfen, bis du völlig erschöpft bist. Eine zweistündige Session reicht meistens völlig aus, vor allem, wenn du noch am Lernen bist. Spar dir etwas Energie; du hast auf deiner Reise noch jede Menge Gelegenheiten zum Surfen.
Zwischenstopp zum Auftanken
Direkt neben dem Marshmallow-Surfspot gibt es ein paar Obststände, die alles verkaufen, was gerade Saison hat. Ich kann dir nur empfehlen, alles zu probieren – das Obst ist köstlich. Lass dir auch auf keinen Fall die Kokosnuss nach dem Surfen entgehen; sie passt perfekt zu den Kokos-Pfannkuchen, die in der Nähe des Surfbrettverleihs am Marshmallow verkauft werden.
Es gibt ehrlich gesagt nichts Besseres, als nach einer Surf-Session eine kühle Kokosnuss zu trinken, während man barfuß im Sand steht und anderen dabei zusieht, wie sie die Wellen genießen.
Danach kannst du zurück zu deiner Unterkunft gehen, dich duschen, ein Café zum Arbeiten suchen, am Pool ein Buch lesen oder durch die kleinen Seitenstraßen von Ahangama schlendern.
Wenn der Tag langsam abkühlt, habe ich ein kleines Highlight für dich: einen der größten Skateparks in Sri Lanka.
Die Atmosphäre ist total einladend, und selbst wenn du nicht skatest, lohnt es sich vorbeizuschauen, um einfach die Stimmung aufzusaugen. Meistens triffst du dort auf eine Mischung aus Reisenden und Einheimischen, die abhängen, skaten und sich gegenseitig anfeuern.
Sie organisieren regelmäßig Surfskate-Abende, also check am besten ihren Zeitplan auf Instagram.
Falls du schon immer mal Surfskaten ausprobieren wolltest, ist das hier der perfekte Ort dafür. Du kannst dir das Skateboard und die Schutzausrüstung direkt vor Ort ausleihen.
Mittlerweile hast du wahrscheinlich verstanden, warum so viele Leute ihren Aufenthalt in dieser Gegend verlängern. Das Leben hier ist herrlich einfach: Surfen, gut essen, ein bisschen erkunden, den Sonnenuntergang genießen und das Ganze wieder von vorne. Heute machst du dich auf in das Nachbardorf, um dir dort ein paar coole Orte anzusehen.
Steh früh auf und mach dich auf den Weg zu dem Surfspot, der heute am besten zu dir passt.
Falls du unsicher bist, frag einfach in deiner Unterkunft oder beim Surfverleih nach. Die wissen genau, welcher Spot bei dem aktuellen Wellengang am besten läuft. Hier ist kein Tag wie der andere.
Direkt mit dem Bus dorthin zu kommen ist etwas schwierig, daher ist PickMe hier die beste Wahl.
Das war am Ende eines meiner liebsten Erlebnisse in der Gegend von Ahangama.
Anstatt Obst einfach auf einem Markt zu kaufen, läufst du durch eine Bio-Obstfarm und lernst die unglaubliche Vielfalt an tropischen Pflanzen kennen, die in Sri Lanka wachsen.
Dein Guide erklärt dir, wie die verschiedenen Früchte angebaut werden, wann sie Saison haben und wie die Einheimischen sie im Alltag nutzen. Je nach Jahreszeit kannst du außerdem jede Menge Obst direkt vom Baum probieren.
Selbst wenn du dich normalerweise nicht so für Obst begeistern kannst (ich dachte auch nicht, dass ich das würde), sind das zwei überraschend unterhaltsame Stunden, die dir eine ganz neue Wertschätzung für die Landwirtschaft Sri Lankas vermitteln.
💡 Insider-Tipp
Stell so viele Fragen wie möglich. Die Guides sind unglaublich sachkundig und du wirst mit ziemlicher Sicherheit Früchte entdecken, von denen du noch nie zuvor gehört hast.
Direkt mit dem Bus dorthin zu kommen ist etwas schwierig, daher ist PickMe hier die beste Wahl.
Wenn es einen Ort in Midigama gibt, den ich dir ans Herz legen würde, dann diesen hier.
Coconut Point ist genau das, was sich die Leute vorstellen, wenn sie an Sri Lanka denken. Kokospalmen, die sich Richtung Meer neigen, Surfer, die die letzten Wellen des Tages erwischen, und die Sonne, die langsam im Indischen Ozean versinkt.
Such dir ein Plätzchen auf den Felsen oder im Sand und bleib bis zum Schluss. Es ist einer dieser Sonnenuntergänge, die auf Fotos einfach nie so richtig zur Geltung kommen.
💡 Insider-Tipp
Geh nicht sofort, wenn die Sonne verschwunden ist. Die schönsten Farben kommen oft erst 15–20 Minuten später, wenn die meisten Leute schon ihre Sachen gepackt haben und gegangen sind.
Falls du zwischendurch Lust auf einen Kaffee oder etwas zu essen hast, hier sind ein paar tolle Optionen in der Gegend von Midigama:
Nimm einfach den lokalen Bus zurück nach Ahangama, die Fahrt ist kurz.
Reisezeit: 20-30 Min.
Preis: ca. 100-200 LKR
Falls heute ein Sonntag oder Donnerstag ist, lass den Tag im Lamana ausklingen.
Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach selbst erlebt haben.
Auf der einen Seite findest du eine Skate-Bowl voller Profi-Skater, auf der anderen eine Tanzfläche.
Irgendwie passt alles zusammen und schafft eine der coolsten Atmosphären an der Südküste.
Es wird dort allerdings ziemlich voll, also wenn du Menschenmassen nicht magst, empfehle ich, einen Bogen darum zu machen.
Falls es mit deinem Termin nicht klappt, keine Sorge, Ahangama ist voller toller Orte, um einen Abend zu verbringen. Wenn du auf Karaoke und eine Kneipen-Atmosphäre stehst, könnte Crust genau das Richtige für dich sein.
Nach einer Woche voller Surfen, Seen und entspanntem Dorfleben ist es an der Zeit, ein Stück weiter die Küste hinunterzuziehen. Der heutige Tag ist bewusst entspannt geplant. Verbringe den Nachmittag mit Schwimmen, Surfen oder einfach mal mit gar nichts tun, bevor du den Tag an einem weiteren unglaublich schönen Ort zum Sonnenuntergang ausklingen lässt.
Geh zur Bushaltestelle
Die lokalen Busse zwischen Ahangama und Mirissa fahren den ganzen Tag über ständig, du musst das also nicht groß planen.
Stell dich einfach an den Straßenrand in Richtung Süden und halte jeden Bus an, auf dem vorne Matara steht.
Fahrtzeit: Etwa 30–40 Minuten
Kosten: Ungefähr 150–200 LKR
Nach deiner Ankunft in Mirissa checkst du in deiner Unterkunft ein, schnappst dir deine Badesachen und erkundest dein drittes Reiseziel.
Option 1: Secret Beach
Wenn du einen ruhigeren Nachmittag verbringen willst, dann ab zum Secret Beach in Mirissa. Trotz des Namens ist er längst kein Geheimtipp mehr, aber im Vergleich zum Hauptstrand von Mirissa ist es hier deutlich entspannter.
Schnapp dir eine Kokosnuss, geh eine Runde schwimmen und verbringe ein paar Stunden damit, absolut gar nichts zu tun.
💡 Lokaler Tipp
Das letzte Stück ist ein kurzer Fußweg bergab, also zieh lieber Sandalen an statt Flip-Flops, falls du welche dabei hast.
Option 2: Surfen am Mirissa Beach
Falls dich das Surffieber gepackt hat, leih dir ein Brett und paddel am Mirissa Beach raus. Die Welle hier ist gut und meistens ein kleines bisschen anspruchsvoller als im nahegelegenen, berühmten Weligama. Auch hier gibt es direkt am Strand jede Menge Möglichkeiten, sich ein Brett zu leihen.
Das ist einer meiner Lieblingsplätze für den Sonnenuntergang rund um Mirissa.
Bei Ebbe kannst du einfach über die flache Sandbank laufen, um den Felsen zu erreichen. Von oben hast du einen Panoramablick über die gesamte Bucht, während die Sonne im Indischen Ozean versinkt. Es ist nicht ohne Grund so beliebt, aber irgendwie lohnt es sich trotzdem.
💡 Insider-Tipp 01
Prüfe die Gezeiten, bevor du losgehst. Bei Flut kann die Überquerung schwierig (und manchmal unmöglich) werden.
💡 Insider-Tipp 02 - Lass den Coconut Tree Hill aus
Du wirst wahrscheinlich den nahegelegenen Coconut Tree Hill überall auf Instagram sehen. Ich persönlich... würde ihn auslassen.
Vor ein paar Jahren war es wirklich wunderschön, aber heute ist es einer der belebtesten Fotospots an der Südküste. Der ständige Besucherstrom hat einen Großteil des Hügels beschädigt, und heutzutage stehen dort meist mehr Leute Schlange für Fotos, als dass sie die Aussicht wirklich genießen.
Meiner Meinung nach ist deine Zeit besser damit verbracht, den Sonnenuntergang vom Parrot Rock aus zu beobachten oder einfach am Strand zu entspannen.
Wenn du Hunger bekommst, sind das die besten Spots in Mirissa
Heute dreht sich alles darum, dein eigenes Tempo zu bestimmen. Verbringe den Vormittag mit Surfen in Mirissa oder Weligama, hol dir ein leckeres Mittagessen und falls es der richtige Tag ist, lass den Abend mit einer der besten Partys an Sri Lankas Südküste ausklingen.
Nimm einen der häufig verkehrenden lokalen Busse in Richtung Weligama.
Fahrtzeit: Etwa 10–15 Minuten
Kosten: Ungefähr 50–100 LKR
Du wirst wahrscheinlich ziemlich schnell merken, warum ich nicht empfohlen habe, hier zu übernachten. Versteh mich nicht falsch, es ist praktisch, es gibt jede Menge Cafés, Surfschulen und Unterkünfte, und es ist wahrscheinlich die beliebteste Surferstadt in Sri Lanka.
Aber für mich persönlich... fühlt es sich heutzutage einfach zu überlaufen an. Der Strand ist gesäumt von Surfschulen, der Verkehr kann hektisch werden und in der Hochsaison fühlt es sich manchmal so an, als würde man durch eine einzige lange Touristenmeile laufen. Ahangama ist ähnlich, aber dort gibt es wenigstens eine Vielzahl von Surfspots in der Umgebung.
Davon abgesehen... ist Weligama definitiv einen Besuch wert.
Surfen
Je nach Bedingungen, ab zurück ins Wasser, entweder am Mirissa Beach oder in der Weligama Bay.
Falls du noch an deinem Selbstvertrauen arbeitest, ist Weligama einer der einfachsten Orte in Sri Lanka, um Wellen zu erwischen. Die lange Sandbucht sorgt für sanfte, fehlerverzeihende Wellen, die ideal für Anfänger sind, während erfahrenere Surfer weiter den Strand hinuntergehen oder die nahegelegenen Riff-Breaks erkunden können.
Wenn du dich schon sicher auf dem Board fühlst, schau einfach morgens, wo die Bedingungen am besten aussehen, und vertrau auf dein Bauchgefühl.
Verbringe den Rest des Tages entspannt am Strand oder stöbere durch die nahegelegenen Läden und Cafés, egal ob du in Mirissa geblieben bist oder einen Abstecher nach Weligama gemacht hast.
Wenn heute Mittwoch oder Samstag ist... hast du Glück. Heute Abend ist einer der besten Abende an der Südküste.
The Doctor's House
Untergebracht in einem wunderschön restaurierten Kolonialhaus, bietet es eine der schönsten Atmosphären an der Küste. Freu dich auf tolle Cocktails, gutes Essen und eine Mischung aus Reisenden und Einheimischen. Besonders der Mittwoch macht Spaß, da dann alle Surfcamps unterwegs sind – in der Hochsaison wird es aber sehr hektisch und der Vibe hängt stark vom Gast-DJ ab.
Shima Guni
Wenn du noch nicht bereit bist, den Abend zu beenden... geh zur Afterparty direkt nebenan (wird ab Mitternacht gut).
Eine Poolparty mit einer Haupttanzfläche und einem Balkon, der mehr Platz zum Tanzen bietet als der Nachbar. Es hat einen etwas alternativeren Vibe und der Resident-DJ legt super auf (besonders mittwochs). Das Publikum ist entspannt, und irgendwie wird es immer einer dieser Abende, an die man sich erinnert.
Wenn ich mich für einen einzigen Ort zum Tanzen an der Südküste entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich dorthin gehen.
💡 Insider-Tipp
Saisonaler Stopp (März–Juni)
Wenn du zwischen März und Juni zu Besuch bist, versuche vor Sonnenuntergang da zu sein. Ein lokales Schildkrötenschutzprojekt lässt um diese Zeit gerettete Meeresschildkrötenbabys wieder ins Meer.
Das ist ein ziemlich besonderes Erlebnis. Denk nur daran, dass es wilde Tiere sind, also halte Abstand und befolge die Anweisungen der Freiwilligen. Sie werden meistens entweder vor dem Doctor's House oder bei einem kurzen Spaziergang von dort in Sabine freigelassen.
Kein Partymensch?
Kein Problem. Lass Madiha einfach aus. Schnapp dir ein Abendessen irgendwo am Mirissa Beach und entspann dich.
Heute lässt du die belebten Strände hinter dir und machst dich auf den Weg zu einer meiner Lieblingsecken in Sri Lanka. Hiriketiya (oder einfach nur "Hiri", wie es jeder nennt) ist in den letzten Jahren viel beliebter geworden, konnte sich aber irgendwie seine entspannte Atmosphäre bewahren. Stell dir dschungelbewachsene Hügel vor, eine hufeisenförmige Bucht und eine Stadt, die klein genug ist, um sie zu Fuß zu erkunden. Und was am wichtigsten ist: Das Leben findet abseits der geschäftigen Hauptstraße statt.
Nach dem Brunch pack deine Sachen, check aus und mach dich auf den Weg zur Bushaltestelle.
Sobald du bereit bist, geh zurück zur Hauptstraße und nimm einen beliebigen lokalen Bus in Richtung Tangalle.
Sag dem Schaffner einfach, dass du in Dikwella aussteigst. Eventuell musst du in Matara umsteigen.
Reisezeit: Etwa 1–1,5 Stunden
Kosten: Ungefähr 300–500 LKR
Steig an dieser Bushaltestelle aus und geh zu deiner neuen Unterkunft, um einzuchecken.
Eines der Dinge, die ich an Hiri am meisten liebe, ist, wie gut man hier zu Fuß unterwegs sein kann. Der beste Plan ist also, eigentlich gar keinen zu haben.
Spaziere die Bucht entlang, stöbere durch die kleinen Boutiquen, gönn dir einen Eiskaffee und genieße einfach alles in einem entspannteren Tempo.
Surfen oder Schwimmen bei Sonnenuntergang
Wenn es am Nachmittag etwas abkühlt, leih dir ein Brett aus oder geh einfach eine Runde schwimmen.
Hiriketiya ist einer der schönsten Orte an der Südküste und bei Surfern aller Niveaus sehr beliebt. Sei dir also bewusst, dass es an der Hauptwelle schon mal voll werden kann.
Selbst wenn dir nicht danach ist, ins Wasser zu gehen, lohnt es sich, am Strand etwas zu trinken und den anderen dabei zuzusehen, wie sie die letzten Wellen des Tages erwischen.
💡 Tipp von Einheimischen
Der Sonnenuntergang ist meist die vollste Surf-Session. Wenn es im Line-up zu eng wird, sei geduldig und respektvoll. Gute Surf-Etikette kommt hier sehr gut an.
Essen in Hiri
Günstig
Mittelklasse
Gehoben
Keine Busse. Keine Check-out-Zeiten. Keine Hektik. Geh surfen, wenn du Lust hast, oder schlendere durch die kleinen Gassen, wenn dir der Sinn nach einem entspannten Tag steht.
Sunrise-Surfen
Wenn du ein Frühaufsteher bist, schnapp dir ein Board und geh vor dem Frühstück ins Wasser.
Die Morgenluft ist kühler und die Bucht wirkt besonders friedlich, bevor alle anderen aufwachen. Aber lass dich davon nicht täuschen: Im Wasser ist bestimmt schon was los.
Herumschlendern
Schau dir die kleinen Surfshops an, kauf ein Souvenir in einem der Kunsthandwerksläden oder bleib einfach stehen, wann immer dir etwas ins Auge fällt.
Gemütlicher Nachmittag
Die heißeste Zeit des Tages ist die perfekte Ausrede, um einen Gang runterzuschalten. Hol dir eine Kokosnuss, such dir ein schattiges Plätzchen unter den Palmen oder leih dir eine Sonnenliege und geh eine Runde schwimmen, um dich abzukühlen. Dies ist einer dieser seltenen Orte, an denen man absolut nichts tun kann, ohne das Gefühl zu haben, Zeit zu verschwenden.
Mach dich etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang auf den Weg zur Blue Beach Island. Trotz des Namens ist es eigentlich nur eine winzige Insel, die durch einen schmalen Strandstreifen mit dem Festland verbunden ist. Dreh eine kleine Runde, such dir einen Felsen zum Sitzen und beobachte, wie sich die Farben bei Sonnenuntergang verändern.
Heute geht es ein Stück weiter östlich, um einen der schönsten Küstenabschnitte im Süden Sri Lankas zu entdecken. Im Vergleich zu den Surf-Städten, die du bisher besucht hast, ist Tangalle viel ruhiger, wilder und bei weitem nicht so touristisch erschlossen. Statt Surfbrettern und Cafés findest du hier lange, einsame Strände, riesige Wellen, die auf goldenen Sand treffen, und Küstenabschnitte, an denen du ewig spazieren gehen kannst, ohne vielen Menschen zu begegnen.
Unterwegs vor Ort
Am einfachsten erkundest du Tangalle, indem du dir für den Tag einen Roller mietest. Die Straßen rund um Hiriketiya und Tangalle sind im Allgemeinen viel ruhiger als bei Weligama und Ahangama – ein guter Ort also für sichere Fahrer.
Falls du dich auf einem Roller nicht wohlfühlst, miete dir stattdessen einfach ein Tuk-Tuk oder einen Fahrer für den Tag. Das ist zwar teurer, aber du kannst die Aussicht genießen, ohne dir Gedanken über den Weg machen zu müssen.
Die Mietpreise für einen Roller liegen meist zwischen 2000 und 3000 LKR pro Tag.
💡 Lokaler Tipp
Wenn du einen Roller mietest, überprüfe vor der Abfahrt immer Bremsen, Licht und Reifen. Und vergiss deinen internationalen Führerschein nicht.
Fahrt nach Tangalle
Die Küstenstraße an sich ist schon ein Erlebnis. Du fährst fast die gesamte Strecke an kleinen Dörfern, Obstständen am Straßenrand und Tempeln vorbei und erhaschst immer wieder einen Blick auf das Meer.
Fahrtzeit: Etwa 30–40 Minuten.
Das sollte dein erster Halt sein. Ein wunderschöner, sichelförmiger Strand mit weichem, goldenem Sand, wiegenden Palmen und überraschend wenigen Leuten im Vergleich zu Mirissa oder Hiriketiya.
Die Wellen hier können recht stark sein, daher ist es nicht immer ideal zum Schwimmen, aber es ist der perfekte Ort, um einen Gang runterzuschalten und die Aussicht zu genießen.
Nur wenige Minuten entfernt liegt der berühmte Silent Beach.
Obwohl er im Laufe der Jahre immer beliebter geworden ist, fühlt er sich immer noch wunderbar friedlich an.
Verbringe den Nachmittag damit, die Gegend in deinem eigenen Tempo zu erkunden. Die Straße schlängelt sich durch verschlafene Fischerdörfer, Kokosnussplantagen, Obststände am Straßenrand und farbenfrohe buddhistische Tempel, wobei der Ozean fast hinter jeder Kurve auftaucht. Halte einfach an, wann immer du einen wunderschönen Küstenabschnitt entdeckst, wandere kleine Sandwege zu versteckten Stränden entlang oder genieße einfach die Fahrt selbst.
Nach dem Mittagessen machst du dich auf den Weg direkt nach Tangalle.
Der Hauptstrand scheint sich endlos zu erstrecken und ist perfekt für einen langen Spaziergang. Du wirst an bunten Fischerbooten und einheimischen Fischern vorbeikommen, die ihre Netze flicken – und das fast ohne Menschenmassen, ganz im Gegensatz zu den bekannteren Küstenorten weiter westlich.
Versteckter Luxus
Viele der schönsten Boutique-Hotels Sri Lankas verbergen sich entlang dieser Küste, eingebettet zwischen Dschungel und Ozean. Selbst wenn du dort nicht übernachtest
Rückfahrt zur goldenen Stunde
Mach dich am späten Nachmittag auf den Rückweg Richtung Hiriketiya. Das Licht kurz vor Sonnenuntergang ist entlang dieses Küstenabschnitts wunderschön, und die Fahrt nach Hause wird oft zu einem der Höhepunkte des Tages.
[optional] Wenn dir ein kleiner Umweg nichts ausmacht, kannst du auf dem Rückweg nach Hiri ein Blowhole besuchen. Wenn das Meer rau ist, können durch die schmale Felsöffnung Fontänen hoch in die Luft schießen. Es ist ein lustiger Zwischenstopp, wenn du sowieso in der Gegend unterwegs bist, aber bei ruhiger See würde ich den Abstecher nicht extra dafür machen.
Kannst du glauben, dass heute schon der letzte volle Tag in Sri Lanka ist? Genieße also unbedingt noch einen letzten (gemütlichen) Morgen am Strand, bevor du dich auf den Weg zurück nach Colombo machst.
Option 1: Surf zum Sonnenaufgang
Wenn du vor deiner Abreise aus Sri Lanka noch eine letzte Welle erwischen willst, ist heute der richtige Tag. Steh früh auf, schnapp dir ein Board und paddel raus, solange es in der Bucht noch ruhig ist. Es hat einfach etwas ganz Besonderes, einen Trip so zu beenden, wie viele Einheimische ihren Morgen beginnen: mit salzigen Haaren, warmem Wasser und der Sonne, die über den Palmen aufgeht.
Vergiss nicht, ein wohlverdientes Frühstück zu genießen, bevor du zurück zu deiner Unterkunft fährst, um auszuchecken.
Option 2: Entspannen und ausschlafen
Gönn dir einen richtig gemütlichen Morgen mit einer guten Mütze Schlaf und einem noch besseren Frühstück, bevor du deine Sachen packst und dich auf die Abreise vorbereitest.
Nachmittag
Nach dem Mittagessen machst du dich auf den Weg nach Colombo; die Reise zurück zum Flughafen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dorthin zu gelangen, je nachdem, wie viel Budget und Zeit du hast.
Option 1: Schneller als der Zug, langsamer als ein privates Taxi
💡 Insider-Tipp
Versuch, einen Platz auf der linken Seite des Autobahn-Busses zu bekommen. Du hast ein paar tolle Aussichten, während du die Südküste hinter dir lässt.
Option 2: Die bequemste und komfortabelste Variante
Ein Taxi direkt von Hiri nach Colombo nehmen.
Fahrtzeit: ca. 3,5–4,5 Stunden
Kosten: Etwa 20.000–30.000 LKR
Es ist definitiv die einfachste Option, besonders bei Flügen am frühen Morgen oder späten Abend.
💡 Insider-Tipp
Sprich mit Leuten in deinem Hostel oder schau in Facebook-Gruppen vorbei, um dir ein Taxi zu teilen und die Kosten zu splitten. Das macht es eigentlich ziemlich erschwinglich.
Option 3: Für Fans langsamer Zugfahrten
Wenn du noch eine letzte landschaftlich reizvolle Reise durch Sri Lanka erleben möchtest, kannst du auch mit der Küstenbahn zurückreisen. Es ist eine wunderschöne Fahrt, aber auch die langsamste und unvorhersehbarste Option.
Es gibt zwei Hauptmöglichkeiten, um von Colombo zum Flughafen zu gelangen.
Ankunft am Flughafen Bandaranaike
Versuche, mindestens drei Stunden vor deinem internationalen Flug anzukommen.
Sicherheits- und Passkontrollen sind normalerweise unkompliziert, aber die Warteschlangen können je nach Tageszeit variieren.
Falls du noch ein paar Sri-Lanka-Rupien übrig hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um dir vor dem Boarding noch ein paar Snacks zu holen.
Danke 🇱🇰
Ich hoffe sehr, dass dir diese Reiseroute dabei geholfen hat, eine Seite von Sri Lanka zu erleben, die sich ein wenig von den üblichen Reiseführern unterscheidet. Wenn du eine Sache von dieser Reise mitnimmst, dann hoffentlich die Erkenntnis, dass einige der schönsten Momente hier nicht die berühmten Sehenswürdigkeiten sind. Es sind die Gespräche, die du mit anderen Reisenden und Einheimischen geführt hast, das freundliche Lächeln der Person, die dir morgens dein Hopper serviert hat, das Surfen beim Sonnenuntergang, das du fast ausgelassen hättest, oder die Kokosnuss, die du an einem Straßenstand gekauft hast.
Sri Lanka hat eine amüsante Art, die Leute dazu zu bringen, zu versprechen, dass sie wiederkommen. Sei also nicht überrascht, wenn du dich dabei ertappst, wie du schon nach Flügen suchst, bevor du überhaupt wieder zu Hause gelandet bist. 🌴
Es geht hier nicht darum, so viel wie möglich von Sri Lanka zu sehen, sondern darum, es wirklich zu erleben. Reise wie die Einheimischen, reite auf einigen der besten Wellen der Insel, schlendere durch geschäftige Straßen, entdecke ruhige Strände und beende jeden Tag damit, wie die Sonne im Indischen Ozean versinkt. Unterwegs findest du fantastische Cafés, malerische Zugfahrten und lebendige Surf-Städte. Ich habe diesen Reiseplan rund um die Orte zusammengestellt, die ich wirklich geliebt habe, nachdem ich monatelang an der Südküste gelebt habe, damit du dir das Rätselraten sparen und einfach die Reise genießen kannst. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken.
Heute dreht sich alles darum, günstig an die Südküste zu kommen. Die meisten Leute landen in Colombo, nehmen ein Taxi und geben viel mehr aus als nötig. Stattdessen reist du wie die Einheimischen und tauchst direkt in ihre Kultur und Lebensweise ein. Den Tag lässt du umgeben von Palmen und einem ruhigen See ausklingen – meilenweit weg vom Trubel.
Nach der Einreise solltest du dir an einem der Geldautomaten im Flughafen Bargeld holen (da bekommst du einen deutlich besseren Wechselkurs als an den Wechselstuben). Anstatt ein Taxi zu nehmen, geh zum Abflugterminal. Halte Ausschau nach dem klimatisierten Minibus, der zum Colombo Fort Busbahnhof fährt.
💡 Lokaler Tipp 01
Die People's Bank und die BoC (Bank of Ceylon) erheben keine Gebühren für Abhebungen mit internationalen Karten.
💡 Lokaler Tipp 02
Hol dir am Stand von Dialog eine lokale SIM-Karte – sie bieten die beste Netzabdeckung, ihre App ist super einfach zu bedienen (um Daten aufzuladen usw.) und preislich sind sie unschlagbar, selbst im Vergleich zu den bekannten Reise-eSIMs.
💡 Lokaler Tipp 03
Bevor du das Terminal verlässt, lade dir die PickMe-App herunter, falls du das noch nicht getan hast. Das ist Sri Lankas Version von Uber und spart dir während der ganzen Reise jede Menge lästiges Verhandeln.
Er fährt den ganzen Tag über häufig, muss sich aber jedes Mal erst füllen, bevor er losfährt, also kann es ein bisschen dauern. Es ist die günstigste und bequemste Art, ins Stadtzentrum zu kommen.
Fahrtzeit: ca. 45–75 Minuten, je nach Verkehrslage und Auslastung.
Preis: ca. 300 LKR (zzgl. 300 LKR, falls du einen Koffer dabei hast)
Der Bus setzt dich an dieser Bushaltestelle ab.
Von dort aus nimmst du ein PickMe zu deiner Unterkunft.
[Optional] Wenn du morgens angekommen bist und dich nach der Reise noch nicht zu müde fühlst, kannst du dich direkt aufmachen und Colombo erkunden...
Colombo gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsorten in Sri Lanka, und ehrlich gesagt finde ich nicht, dass man hier viel Zeit verbringen muss. Aber wenn du ein paar Stunden übrig hast, lohnt es sich auf jeden Fall, sich ein wenig die Beine zu vertreten.
Wenn du bereit für das lokale Chaos bist, lauf einfach ein wenig herum. Besonders der Pettah-Markt ist bei Reisenden beliebt und bietet alle möglichen Streetfood-Spezialitäten, günstige Gadgets und Modeartikel.
Oder wenn du eine schickere Seite von Colombo sehen willst, nimm dir ein PickMe zur Port City. Sie unterscheidet sich stark vom Rest Sri Lankas: breite Promenaden, Meerblick und überraschend friedlich. Ein schöner Ort für einen Kaffee, bevor es weiter Richtung Süden geht.
Bei dieser Reiseroute geht es nicht darum, von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen oder an einem Tag zehn Strände abzuklappern. Stattdessen gewöhnst du dich ganz entspannt an den Rhythmus Sri Lankas: gemütliches Frühstück, Beach-Hopping, Meeresschildkröten beobachten, Drinks zum Sonnenuntergang und dein erstes richtiges Bad im Indischen Ozean.
Was dir schnell auffallen wird: Jeder Strand hier hat eine völlig andere Atmosphäre, selbst wenn sie nur zehn Minuten voneinander entfernt liegen.
Bestell dir ein PickMe oder halte ein Tuk-Tuk an, um zum Bahnhof zu kommen.
Jetzt kommt einer meiner Lieblingsteile der Reise – die Fahrt mit dem Küstenzug von Colombo Fort nach Hikkaduwa.
Kauf dir dein Ticket am Schalter im Bahnhof. Die zweite oder dritte Klasse ist völlig in Ordnung, wenn du Lust auf ein Abenteuer ohne Klimaanlage hast. Wenn du es lieber bequemer magst, nimm ein Ticket für die erste Klasse.
Preis: ca. 200 – 1000 LKR
Nach der Ankunft schnapp dir ein PickMe oder ein Tuk-Tuk zu deiner Unterkunft, check ein und frisch dich etwas auf.
Das ist der belebteste Strand in Hikkaduwa, also empfehle ich, früh dort zu sein. Schnapp dir eine Sonnenliege, eine erfrischend kalte Königskokosnuss und hol dir eine Bräune, während du den anderen beim Surfen zusiehst.
💡 Wusstest du schon?
Die Königskokosnuss ist eine Varietät der Kokospalme Cocos nucifera. Sie stammt aus Sri Lanka und gilt dort seit jeher als bewährtes Getränk für Hydrierung und Wohlbefinden. Die Schale ist eher orange als grün oder braun wie bei herkömmlichen Kokosnüssen. Ihr Wasser ist von Natur aus süß, sie hat weniger Fruchtfleisch und ist als Durstlöscher sehr beliebt.
Folge vom Hikkaduwa Beach einfach der Küste.
Turtle Beach – einer der einfachsten Orte in Sri Lanka, um wilde Meeresschildkröten zu sehen. Sie haben gelernt, dass die Fischer vor Ort hier ihren Fang reinigen, deshalb halten sie sich oft nur wenige Meter vom Ufer entfernt auf.
Bitte füttere oder berühre sie nicht! Auch wenn andere Touristen es tun. Sie in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten, ist ein viel besseres Erlebnis (und auch viel besser für die Tiere selbst).
Verbringe ein wenig Zeit hier, bevor du deinen Weg am Strand fortsetzt.
Es gibt in diesem Abschnitt dutzende Cafés direkt am Strand, also würde ich einfach draufloslaufen, bis dir eines ins Auge sticht. Hier sind einige meiner persönlichen Favoriten:
Sri Lanka ist berühmt für seine Reis- und Curry-Gerichte, Kottu, Hoppers und Rotis. Diese Optionen sind auch am budgetfreundlichsten.
Aber falls das nicht dein Ding ist: Sri Lanka kann auch unglaublich gut mit Meeresfrüchten umgehen, und entlang der Südküste findest du jede Menge westlich angehauchte Cafés mit Smoothie-Bowls, Burgern und tollen vegetarischen sowie veganen Optionen.
Auch wenn Narigama technisch gesehen zu Hikkaduwa gehört, fühlt es sich völlig anders an. Der Strand ist viel breiter, weniger überlaufen und hat eine entspanntere Surf-Atmosphäre.
Es ist ein großartiger Ort, um sich einige Surfschulen anzusehen und die Stunde für den nächsten Tag zu buchen. Wenn du nur ein Board mieten möchtest, musst du nicht vorab buchen; komm einfach vorbei.
Danach kannst du dir ein Café direkt am Strand suchen, eine weitere Kokosnuss (oder ein Lion-Bier) bestellen und lesen, meditieren, eine Runde schwimmen oder dich mit Einheimischen oder anderen Reisenden unterhalten.
Sobald die Sonne untergeht, erwacht der Strand zum Leben. Es gibt jede Menge Restaurants mit frischem Fisch in der Auslage, Live-Musik und Tischen direkt im Sand.
💡 Lokaler Tipp
Als alleinreisende Frau empfehle ich dir, wann immer möglich PickMe zu nutzen. Es fühlt sich sicherer an, wenn die Fahrt nachverfolgt werden kann. Aber es gibt auch jede Menge Tuk-Tuks, die überall herumschwirren – wenn du also gerne feilschst, wirst du hier viel Gelegenheit dazu bekommen.
Hoffentlich hast du dich inzwischen schon an die Zeit in Sri Lanka gewöhnt. Heute geht es darum, noch ein paar Dinge zu erleben, für die die Südküste bekannt ist: Surfen und Gewürze.
Starte den Tag mit einer Runde Surfen am frühen Morgen. Die Wellen sind meist sauberer, bevor der Nachmittagswind aufkommt, was es für Anfänger deutlich einfacher macht.
Die meisten Surfschulen berechnen etwa 6.000 bis 10.000 LKR für eine Stunde inklusive Boardverleih. Und wenn du dich im Wasser schon sicher fühlst, kannst du dir ein Board meist schon für etwa 1.000 bis 2.000 LKR mieten.
Besuche am frühen Nachmittag eine der örtlichen Zimtplantagen.
Fahrtzeit: Etwa 10-15 Minuten
Kosten: Ca. 300 LKR.
Am einfachsten lässt sich das Erlebnis über WhatsApp buchen – die Nummer steht hier.
Viele kleine Plantagen bieten zwanglose Touren an, bei denen man sehen kann, wie Zimt von Hand geerntet, von den Zweigen geschält und getrocknet wird, bevor er in die ganze Welt verkauft wird.
Es ist erstaunlich faszinierend, wenn man erst einmal merkt, wie viel Arbeit in der Zimtproduktion steckt.
💡 Wusstest du schon?
Sri Lanka produziert einen der besten Zimtsorten der Welt. Nicht den kräftigen Cassia-Zimt, den man normalerweise in Supermärkten findet, sondern echten Ceylon-Zimt, der süßer und feiner ist und zu den berühmtesten Exportgütern des Landes gehört.
Nimm dir ein PickMe, um zurück zu deiner Unterkunft zu fahren.
Heute tauschen Sie das Surfen gegen Kopfsteinpflasterstraßen. Galle ist wahrscheinlich die meistbesuchte Stadt an der Südküste Sri Lankas und hat eine bewegte Geschichte. Verlieren Sie sich in den kleinen Gassen, halten Sie an, wann immer Ihnen ein Café ins Auge fällt, stöbern Sie durch die Boutiquen und genießen Sie einfach das Herumschlendern.
Schnapp dir ein PickMe und fahr zur Hauptstraße in Hikkaduwa.
Versuch, wenn möglich vor 9:00 Uhr loszukommen; dann ist es kühler und du entkommst dem Großteil der Reisebusse, die aus Colombo ankommen.
Sobald du die Hauptstraße erreicht hast, such dir eine Bushaltestelle und warte dort. Es fahren ständig Busse auf der Hauptstraße hin und her. Du musst dir keinen Stress machen, den „richtigen“ zu finden; die meisten fahren Richtung Galle. Wenn vorne Galle, Weligama oder Matara draufsteht, kannst du bedenkenlos einsteigen. Zur Sicherheit kannst du aber auch kurz den Fahrer fragen.
Fahrzeit: Etwa 45–60 Minuten.
Kosten: Ca. 150 LKR.
Erwarte nicht zu viel persönlichen Freiraum. Busfahren in Sri Lanka ist ein Erlebnis für sich. Meistens läuft Musik, Leute steigen ständig ein und aus, und die Fahrer haben... sagen wir mal, eine optimistische Auslegung der Geschwindigkeitsbegrenzungen.
💡 Lokaler Tipp 01
Halte ein paar kleine Geldscheine bereit. Der Schaffner kommt im Bus vorbei, sobald ihr losgefahren seid, um das Fahrgeld zu kassieren.
💡 Lokaler Tipp 02
Behalte Google Maps im Auge, um zu wissen, wann du aussteigen musst. Die Haltestellen werden im Bus nicht wirklich angesagt. Gib dem Fahrer einfach kurz Bescheid, indem du nach vorne gehst, wenn du aussteigen möchtest.
💡 Lokaler Tipp 03
Halte dich immer gut an den Haltegriffen oder Sitzen fest, da der Bus ständig abrupt bremst.
Wenn du es etwas komfortabler magst, bringt dich ein PickMe oder Tuk-Tuk in etwa 30–40 Minuten ans Ziel.
Sobald du angekommen bist, geh durch die Tore des alten Forts und such dir ein gemütliches Café zum Frühstücken.
Das Galle Fort wurde von den Portugiesen erbaut und später von den Holländern befestigt. Heute ist es ein UNESCO-Weltkulturerbe, aber erwarte nicht, dass es sich wie ein Freilichtmuseum anfühlt.
Hier leben immer noch Menschen. Kinder radeln durch die Straßen, Einheimische gehen zur Arbeit, und zwischen jahrhundertealten Gebäuden findest du Cafés, Kunstgalerien, Buchläden und kleine Boutiquen.
Am besten erlebst du es einfach, indem du herumstreifst.
Spaziergang auf den Festungsmauern
Nach dem Frühstück kannst du einen Spaziergang entlang der alten Festungsmauern machen. Die Meeresbrise macht dies zu einem der schönsten Wege in Galle, und du hast einen tollen Blick über den Indischen Ozean und das Cricketstadion unter dir.
Wenn du Glück hast, kannst du sogar ein lokales Cricketspiel sehen.
Mittagessen
Es gibt jede Menge Cafés innerhalb des Forts, also such dir einfach eins aus, das dir gefällt. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Wenn du jeden Tag Reis und Curry gegessen hast, ist das auch eine schöne Gelegenheit, mal etwas Abwechslung zu haben.
Erkunde die Seitenstraßen
Verbringe den Nachmittag damit, durch die kleinen, unabhängigen Läden, Galerien und Buchläden zu stöbern, die im ganzen Fort versteckt sind. Du musst nichts kaufen. Der halbe Spaß besteht einfach darin zu sehen, worüber du so stolperst.
Du findest dort handgefertigten Schmuck, lokale Kunst, Leinenkleidung, Gewürze und jede Menge kleiner Cafés, die sich in Innenhöfen verbergen.
💡 Insider-Tipp
Vertraue Google Maps nicht zu sehr. Einige meiner Lieblingsstraßen habe ich durch reinen Zufall entdeckt.
Schließlich kommst du zum berühmten Galle-Leuchtturm.
Das ist einer der meistfotografierten Orte in Galle. Die Palmen, der weiße Leuchtturm und das Meer machen ihn zu einem der hübschesten Ecken des Forts.
Gehe nach dem Leuchtturm weiter zur Flag Rock Bastion. Das ist einer der besten Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten.
Normalerweise sitzen dort Einheimische auf den Mauern, Reisende unterhalten sich und ab und zu springen ein paar mutige srilankische Teenager ins Meer darunter.
Such dir etwas zu Abendessen und nimm dann den lokalen Bus zurück nach Hikkaduwa.
Fahrtzeit: Etwa 45 – 60 Minuten.
Kosten: Rund 150 LKR.
Die Busse fahren bis spät in den Abend, du musst dich also beim Abendessen nicht hetzen.
Heute lässt du Hikkaduwa hinter dir und ziehst weiter in den belebteren Teil der Südküste. Aber nicht ohne einen letzten Abstecher zum Strand von Narigama. Ahangama hat eine ganz andere Energie als Hikkaduwa. Es ist einer der angesagtesten und geschäftigsten Surf-Orte an der Südküste.
Option 01 – Surfen
Geh für eine weitere Sunrise-Surfsession an den Narigama Beach.
Option 02 – Schnorcheln am Hikkaduwa Korallenriff
Wenn Surfen heute nicht dein Ding ist, mach dich stattdessen auf zum Hikkaduwa Coral Sanctuary. Du kannst dir in einem der kleinen Läden am Strand eine Maske und einen Schnorchel leihen und eine Stunde damit verbringen, das flache Riff zu erkunden.
Erwarte kein abgeschiedenes tropisches Inselerlebnis; es ist definitiv ein beliebter Ort geworden, aber du kannst immer noch bunte Fische, Korallen und mit etwas Glück auch Schildkröten sehen.
💡 Insider-Tipp
Erwarte kein abgeschiedenes tropisches Inselerlebnis; es ist definitiv ein beliebter Ort geworden, aber du kannst immer noch bunte Fische, Korallen und mit etwas Glück auch Schildkröten sehen.
Geh zurück zu deiner Unterkunft, schnapp dir dein Gepäck und mach dich auf den Weg zum Bahnhof Hikkaduwa.
Du kannst das Ticket direkt am Bahnhof kaufen. Du musst nicht im Voraus buchen. Die zweite oder dritte Klasse ist völlig in Ordnung.
Dies ist eine weitere wunderschöne kleine Zugfahrt entlang der Küste.
Ticketpreis: Etwa 200–400 LKR.
Fahrzeit: Etwa 45 Minuten.
💡 Lokaler Tipp
Versuche, auf der rechten Seite des Zuges zu sitzen. Dieser Abschnitt ist kürzer als die Strecke von Colombo nach Hikkaduwa, aber du hast trotzdem einen herrlichen Blick auf Fischerdörfer, Palmen und kleine Strände entlang des Weges.
Willkommen in Ahangama, dem aufstrebenden Surf-Ort, an dem die Tage wie von Zauberhand einfach verfliegen.
Du kommst auf einen Kaffee vorbei und plötzlich sind drei Stunden um. Du gehst kurz schwimmen und bleibst bis zum Sonnenuntergang.
Check nach deiner Ankunft in deiner Unterkunft ein, frisch dich auf und mach dich dann auf, um dein zweites Ziel zu erkunden.
Ich empfehle, es ruhig angehen zu lassen und sich nach einem Bummel über die Hauptstraße an den Strand zu setzen, um den Sonnenuntergang zu genießen.
Die Küste von Ahangama ist voller kleiner Aussichtspunkte, Cafés, felsiger Abschnitte und versteckter Ecken, wo man sitzen und den Surfern bei den letzten Wellen des Tages zusehen kann.
TOP-Empfehlungen für Essen in Ahangama
Mittlerweile hast du sicher bemerkt, dass sich das Leben in Ahangama ganz um den Ozean dreht. Die Leute stehen früh auf, surfen ein paar Stunden, frühstücken barfuß, und irgendwie entfaltet sich der Tag dann einfach so. Lass es ruhig angehen und genieße es.
Steh auf, bevor die Hitze einsetzt, und mach dich auf den Weg zu deinem Surfspot. Je früher du da bist, desto sauberer sind meist die Bedingungen und desto weniger Leute teilen sich die Wellen mit dir. Wie überall an der Südküste Sri Lankas wird es später am Vormittag spürbar voller.
Surfen in Ahangama
Marshmallow (ein anfängerfreundliches Riff) und Kabalana (ein Beachbreak) gehören zu den einfacheren Spots in Ahangama. Bei beiden gibt es direkt in der Nähe bequeme Möglichkeiten, sich ein Board zu leihen.
Auch erfahrene Surfer kommen voll auf ihre Kosten; einer der größten Vorteile von Ahangama ist, dass auf einem so kleinen Küstenabschnitt so viele verschiedene Surfspots liegen. Wenn Marshmallow für dein Niveau oder die aktuellen Bedingungen nicht passt, ist die Chance groß, dass nur ein paar Minuten entfernt schon die nächste Welle wartet.
Verbringe ein paar Stunden im Wasser, mach Pausen, wann immer du sie brauchst, und vergiss nicht, dich ab und zu umzuschauen – die Küste hier ist wirklich spektakulär.
💡 Insider-Tipp
Du musst nicht surfen, bis du völlig erschöpft bist. Eine zweistündige Session reicht meistens völlig aus, vor allem, wenn du noch am Lernen bist. Spar dir etwas Energie; du hast auf deiner Reise noch jede Menge Gelegenheiten zum Surfen.
Zwischenstopp zum Auftanken
Direkt neben dem Marshmallow-Surfspot gibt es ein paar Obststände, die alles verkaufen, was gerade Saison hat. Ich kann dir nur empfehlen, alles zu probieren – das Obst ist köstlich. Lass dir auch auf keinen Fall die Kokosnuss nach dem Surfen entgehen; sie passt perfekt zu den Kokos-Pfannkuchen, die in der Nähe des Surfbrettverleihs am Marshmallow verkauft werden.
Es gibt ehrlich gesagt nichts Besseres, als nach einer Surf-Session eine kühle Kokosnuss zu trinken, während man barfuß im Sand steht und anderen dabei zusieht, wie sie die Wellen genießen.
Danach kannst du zurück zu deiner Unterkunft gehen, dich duschen, ein Café zum Arbeiten suchen, am Pool ein Buch lesen oder durch die kleinen Seitenstraßen von Ahangama schlendern.
Wenn der Tag langsam abkühlt, habe ich ein kleines Highlight für dich: einen der größten Skateparks in Sri Lanka.
Die Atmosphäre ist total einladend, und selbst wenn du nicht skatest, lohnt es sich vorbeizuschauen, um einfach die Stimmung aufzusaugen. Meistens triffst du dort auf eine Mischung aus Reisenden und Einheimischen, die abhängen, skaten und sich gegenseitig anfeuern.
Sie organisieren regelmäßig Surfskate-Abende, also check am besten ihren Zeitplan auf Instagram.
Falls du schon immer mal Surfskaten ausprobieren wolltest, ist das hier der perfekte Ort dafür. Du kannst dir das Skateboard und die Schutzausrüstung direkt vor Ort ausleihen.
Mittlerweile hast du wahrscheinlich verstanden, warum so viele Leute ihren Aufenthalt in dieser Gegend verlängern. Das Leben hier ist herrlich einfach: Surfen, gut essen, ein bisschen erkunden, den Sonnenuntergang genießen und das Ganze wieder von vorne. Heute machst du dich auf in das Nachbardorf, um dir dort ein paar coole Orte anzusehen.
Steh früh auf und mach dich auf den Weg zu dem Surfspot, der heute am besten zu dir passt.
Falls du unsicher bist, frag einfach in deiner Unterkunft oder beim Surfverleih nach. Die wissen genau, welcher Spot bei dem aktuellen Wellengang am besten läuft. Hier ist kein Tag wie der andere.
Direkt mit dem Bus dorthin zu kommen ist etwas schwierig, daher ist PickMe hier die beste Wahl.
Das war am Ende eines meiner liebsten Erlebnisse in der Gegend von Ahangama.
Anstatt Obst einfach auf einem Markt zu kaufen, läufst du durch eine Bio-Obstfarm und lernst die unglaubliche Vielfalt an tropischen Pflanzen kennen, die in Sri Lanka wachsen.
Dein Guide erklärt dir, wie die verschiedenen Früchte angebaut werden, wann sie Saison haben und wie die Einheimischen sie im Alltag nutzen. Je nach Jahreszeit kannst du außerdem jede Menge Obst direkt vom Baum probieren.
Selbst wenn du dich normalerweise nicht so für Obst begeistern kannst (ich dachte auch nicht, dass ich das würde), sind das zwei überraschend unterhaltsame Stunden, die dir eine ganz neue Wertschätzung für die Landwirtschaft Sri Lankas vermitteln.
💡 Insider-Tipp
Stell so viele Fragen wie möglich. Die Guides sind unglaublich sachkundig und du wirst mit ziemlicher Sicherheit Früchte entdecken, von denen du noch nie zuvor gehört hast.
Direkt mit dem Bus dorthin zu kommen ist etwas schwierig, daher ist PickMe hier die beste Wahl.
Wenn es einen Ort in Midigama gibt, den ich dir ans Herz legen würde, dann diesen hier.
Coconut Point ist genau das, was sich die Leute vorstellen, wenn sie an Sri Lanka denken. Kokospalmen, die sich Richtung Meer neigen, Surfer, die die letzten Wellen des Tages erwischen, und die Sonne, die langsam im Indischen Ozean versinkt.
Such dir ein Plätzchen auf den Felsen oder im Sand und bleib bis zum Schluss. Es ist einer dieser Sonnenuntergänge, die auf Fotos einfach nie so richtig zur Geltung kommen.
💡 Insider-Tipp
Geh nicht sofort, wenn die Sonne verschwunden ist. Die schönsten Farben kommen oft erst 15–20 Minuten später, wenn die meisten Leute schon ihre Sachen gepackt haben und gegangen sind.
Falls du zwischendurch Lust auf einen Kaffee oder etwas zu essen hast, hier sind ein paar tolle Optionen in der Gegend von Midigama:
Nimm einfach den lokalen Bus zurück nach Ahangama, die Fahrt ist kurz.
Reisezeit: 20-30 Min.
Preis: ca. 100-200 LKR
Falls heute ein Sonntag oder Donnerstag ist, lass den Tag im Lamana ausklingen.
Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach selbst erlebt haben.
Auf der einen Seite findest du eine Skate-Bowl voller Profi-Skater, auf der anderen eine Tanzfläche.
Irgendwie passt alles zusammen und schafft eine der coolsten Atmosphären an der Südküste.
Es wird dort allerdings ziemlich voll, also wenn du Menschenmassen nicht magst, empfehle ich, einen Bogen darum zu machen.
Falls es mit deinem Termin nicht klappt, keine Sorge, Ahangama ist voller toller Orte, um einen Abend zu verbringen. Wenn du auf Karaoke und eine Kneipen-Atmosphäre stehst, könnte Crust genau das Richtige für dich sein.
Nach einer Woche voller Surfen, Seen und entspanntem Dorfleben ist es an der Zeit, ein Stück weiter die Küste hinunterzuziehen. Der heutige Tag ist bewusst entspannt geplant. Verbringe den Nachmittag mit Schwimmen, Surfen oder einfach mal mit gar nichts tun, bevor du den Tag an einem weiteren unglaublich schönen Ort zum Sonnenuntergang ausklingen lässt.
Geh zur Bushaltestelle
Die lokalen Busse zwischen Ahangama und Mirissa fahren den ganzen Tag über ständig, du musst das also nicht groß planen.
Stell dich einfach an den Straßenrand in Richtung Süden und halte jeden Bus an, auf dem vorne Matara steht.
Fahrtzeit: Etwa 30–40 Minuten
Kosten: Ungefähr 150–200 LKR
Nach deiner Ankunft in Mirissa checkst du in deiner Unterkunft ein, schnappst dir deine Badesachen und erkundest dein drittes Reiseziel.
Option 1: Secret Beach
Wenn du einen ruhigeren Nachmittag verbringen willst, dann ab zum Secret Beach in Mirissa. Trotz des Namens ist er längst kein Geheimtipp mehr, aber im Vergleich zum Hauptstrand von Mirissa ist es hier deutlich entspannter.
Schnapp dir eine Kokosnuss, geh eine Runde schwimmen und verbringe ein paar Stunden damit, absolut gar nichts zu tun.
💡 Lokaler Tipp
Das letzte Stück ist ein kurzer Fußweg bergab, also zieh lieber Sandalen an statt Flip-Flops, falls du welche dabei hast.
Option 2: Surfen am Mirissa Beach
Falls dich das Surffieber gepackt hat, leih dir ein Brett und paddel am Mirissa Beach raus. Die Welle hier ist gut und meistens ein kleines bisschen anspruchsvoller als im nahegelegenen, berühmten Weligama. Auch hier gibt es direkt am Strand jede Menge Möglichkeiten, sich ein Brett zu leihen.
Das ist einer meiner Lieblingsplätze für den Sonnenuntergang rund um Mirissa.
Bei Ebbe kannst du einfach über die flache Sandbank laufen, um den Felsen zu erreichen. Von oben hast du einen Panoramablick über die gesamte Bucht, während die Sonne im Indischen Ozean versinkt. Es ist nicht ohne Grund so beliebt, aber irgendwie lohnt es sich trotzdem.
💡 Insider-Tipp 01
Prüfe die Gezeiten, bevor du losgehst. Bei Flut kann die Überquerung schwierig (und manchmal unmöglich) werden.
💡 Insider-Tipp 02 - Lass den Coconut Tree Hill aus
Du wirst wahrscheinlich den nahegelegenen Coconut Tree Hill überall auf Instagram sehen. Ich persönlich... würde ihn auslassen.
Vor ein paar Jahren war es wirklich wunderschön, aber heute ist es einer der belebtesten Fotospots an der Südküste. Der ständige Besucherstrom hat einen Großteil des Hügels beschädigt, und heutzutage stehen dort meist mehr Leute Schlange für Fotos, als dass sie die Aussicht wirklich genießen.
Meiner Meinung nach ist deine Zeit besser damit verbracht, den Sonnenuntergang vom Parrot Rock aus zu beobachten oder einfach am Strand zu entspannen.
Wenn du Hunger bekommst, sind das die besten Spots in Mirissa
Heute dreht sich alles darum, dein eigenes Tempo zu bestimmen. Verbringe den Vormittag mit Surfen in Mirissa oder Weligama, hol dir ein leckeres Mittagessen und falls es der richtige Tag ist, lass den Abend mit einer der besten Partys an Sri Lankas Südküste ausklingen.
Nimm einen der häufig verkehrenden lokalen Busse in Richtung Weligama.
Fahrtzeit: Etwa 10–15 Minuten
Kosten: Ungefähr 50–100 LKR
Du wirst wahrscheinlich ziemlich schnell merken, warum ich nicht empfohlen habe, hier zu übernachten. Versteh mich nicht falsch, es ist praktisch, es gibt jede Menge Cafés, Surfschulen und Unterkünfte, und es ist wahrscheinlich die beliebteste Surferstadt in Sri Lanka.
Aber für mich persönlich... fühlt es sich heutzutage einfach zu überlaufen an. Der Strand ist gesäumt von Surfschulen, der Verkehr kann hektisch werden und in der Hochsaison fühlt es sich manchmal so an, als würde man durch eine einzige lange Touristenmeile laufen. Ahangama ist ähnlich, aber dort gibt es wenigstens eine Vielzahl von Surfspots in der Umgebung.
Davon abgesehen... ist Weligama definitiv einen Besuch wert.
Surfen
Je nach Bedingungen, ab zurück ins Wasser, entweder am Mirissa Beach oder in der Weligama Bay.
Falls du noch an deinem Selbstvertrauen arbeitest, ist Weligama einer der einfachsten Orte in Sri Lanka, um Wellen zu erwischen. Die lange Sandbucht sorgt für sanfte, fehlerverzeihende Wellen, die ideal für Anfänger sind, während erfahrenere Surfer weiter den Strand hinuntergehen oder die nahegelegenen Riff-Breaks erkunden können.
Wenn du dich schon sicher auf dem Board fühlst, schau einfach morgens, wo die Bedingungen am besten aussehen, und vertrau auf dein Bauchgefühl.
Verbringe den Rest des Tages entspannt am Strand oder stöbere durch die nahegelegenen Läden und Cafés, egal ob du in Mirissa geblieben bist oder einen Abstecher nach Weligama gemacht hast.
Wenn heute Mittwoch oder Samstag ist... hast du Glück. Heute Abend ist einer der besten Abende an der Südküste.
The Doctor's House
Untergebracht in einem wunderschön restaurierten Kolonialhaus, bietet es eine der schönsten Atmosphären an der Küste. Freu dich auf tolle Cocktails, gutes Essen und eine Mischung aus Reisenden und Einheimischen. Besonders der Mittwoch macht Spaß, da dann alle Surfcamps unterwegs sind – in der Hochsaison wird es aber sehr hektisch und der Vibe hängt stark vom Gast-DJ ab.
Shima Guni
Wenn du noch nicht bereit bist, den Abend zu beenden... geh zur Afterparty direkt nebenan (wird ab Mitternacht gut).
Eine Poolparty mit einer Haupttanzfläche und einem Balkon, der mehr Platz zum Tanzen bietet als der Nachbar. Es hat einen etwas alternativeren Vibe und der Resident-DJ legt super auf (besonders mittwochs). Das Publikum ist entspannt, und irgendwie wird es immer einer dieser Abende, an die man sich erinnert.
Wenn ich mich für einen einzigen Ort zum Tanzen an der Südküste entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich dorthin gehen.
💡 Insider-Tipp
Saisonaler Stopp (März–Juni)
Wenn du zwischen März und Juni zu Besuch bist, versuche vor Sonnenuntergang da zu sein. Ein lokales Schildkrötenschutzprojekt lässt um diese Zeit gerettete Meeresschildkrötenbabys wieder ins Meer.
Das ist ein ziemlich besonderes Erlebnis. Denk nur daran, dass es wilde Tiere sind, also halte Abstand und befolge die Anweisungen der Freiwilligen. Sie werden meistens entweder vor dem Doctor's House oder bei einem kurzen Spaziergang von dort in Sabine freigelassen.
Kein Partymensch?
Kein Problem. Lass Madiha einfach aus. Schnapp dir ein Abendessen irgendwo am Mirissa Beach und entspann dich.
Heute lässt du die belebten Strände hinter dir und machst dich auf den Weg zu einer meiner Lieblingsecken in Sri Lanka. Hiriketiya (oder einfach nur "Hiri", wie es jeder nennt) ist in den letzten Jahren viel beliebter geworden, konnte sich aber irgendwie seine entspannte Atmosphäre bewahren. Stell dir dschungelbewachsene Hügel vor, eine hufeisenförmige Bucht und eine Stadt, die klein genug ist, um sie zu Fuß zu erkunden. Und was am wichtigsten ist: Das Leben findet abseits der geschäftigen Hauptstraße statt.
Nach dem Brunch pack deine Sachen, check aus und mach dich auf den Weg zur Bushaltestelle.
Sobald du bereit bist, geh zurück zur Hauptstraße und nimm einen beliebigen lokalen Bus in Richtung Tangalle.
Sag dem Schaffner einfach, dass du in Dikwella aussteigst. Eventuell musst du in Matara umsteigen.
Reisezeit: Etwa 1–1,5 Stunden
Kosten: Ungefähr 300–500 LKR
Steig an dieser Bushaltestelle aus und geh zu deiner neuen Unterkunft, um einzuchecken.
Eines der Dinge, die ich an Hiri am meisten liebe, ist, wie gut man hier zu Fuß unterwegs sein kann. Der beste Plan ist also, eigentlich gar keinen zu haben.
Spaziere die Bucht entlang, stöbere durch die kleinen Boutiquen, gönn dir einen Eiskaffee und genieße einfach alles in einem entspannteren Tempo.
Surfen oder Schwimmen bei Sonnenuntergang
Wenn es am Nachmittag etwas abkühlt, leih dir ein Brett aus oder geh einfach eine Runde schwimmen.
Hiriketiya ist einer der schönsten Orte an der Südküste und bei Surfern aller Niveaus sehr beliebt. Sei dir also bewusst, dass es an der Hauptwelle schon mal voll werden kann.
Selbst wenn dir nicht danach ist, ins Wasser zu gehen, lohnt es sich, am Strand etwas zu trinken und den anderen dabei zuzusehen, wie sie die letzten Wellen des Tages erwischen.
💡 Tipp von Einheimischen
Der Sonnenuntergang ist meist die vollste Surf-Session. Wenn es im Line-up zu eng wird, sei geduldig und respektvoll. Gute Surf-Etikette kommt hier sehr gut an.
Essen in Hiri
Günstig
Mittelklasse
Gehoben
Keine Busse. Keine Check-out-Zeiten. Keine Hektik. Geh surfen, wenn du Lust hast, oder schlendere durch die kleinen Gassen, wenn dir der Sinn nach einem entspannten Tag steht.
Sunrise-Surfen
Wenn du ein Frühaufsteher bist, schnapp dir ein Board und geh vor dem Frühstück ins Wasser.
Die Morgenluft ist kühler und die Bucht wirkt besonders friedlich, bevor alle anderen aufwachen. Aber lass dich davon nicht täuschen: Im Wasser ist bestimmt schon was los.
Herumschlendern
Schau dir die kleinen Surfshops an, kauf ein Souvenir in einem der Kunsthandwerksläden oder bleib einfach stehen, wann immer dir etwas ins Auge fällt.
Gemütlicher Nachmittag
Die heißeste Zeit des Tages ist die perfekte Ausrede, um einen Gang runterzuschalten. Hol dir eine Kokosnuss, such dir ein schattiges Plätzchen unter den Palmen oder leih dir eine Sonnenliege und geh eine Runde schwimmen, um dich abzukühlen. Dies ist einer dieser seltenen Orte, an denen man absolut nichts tun kann, ohne das Gefühl zu haben, Zeit zu verschwenden.
Mach dich etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang auf den Weg zur Blue Beach Island. Trotz des Namens ist es eigentlich nur eine winzige Insel, die durch einen schmalen Strandstreifen mit dem Festland verbunden ist. Dreh eine kleine Runde, such dir einen Felsen zum Sitzen und beobachte, wie sich die Farben bei Sonnenuntergang verändern.
Heute geht es ein Stück weiter östlich, um einen der schönsten Küstenabschnitte im Süden Sri Lankas zu entdecken. Im Vergleich zu den Surf-Städten, die du bisher besucht hast, ist Tangalle viel ruhiger, wilder und bei weitem nicht so touristisch erschlossen. Statt Surfbrettern und Cafés findest du hier lange, einsame Strände, riesige Wellen, die auf goldenen Sand treffen, und Küstenabschnitte, an denen du ewig spazieren gehen kannst, ohne vielen Menschen zu begegnen.
Unterwegs vor Ort
Am einfachsten erkundest du Tangalle, indem du dir für den Tag einen Roller mietest. Die Straßen rund um Hiriketiya und Tangalle sind im Allgemeinen viel ruhiger als bei Weligama und Ahangama – ein guter Ort also für sichere Fahrer.
Falls du dich auf einem Roller nicht wohlfühlst, miete dir stattdessen einfach ein Tuk-Tuk oder einen Fahrer für den Tag. Das ist zwar teurer, aber du kannst die Aussicht genießen, ohne dir Gedanken über den Weg machen zu müssen.
Die Mietpreise für einen Roller liegen meist zwischen 2000 und 3000 LKR pro Tag.
💡 Lokaler Tipp
Wenn du einen Roller mietest, überprüfe vor der Abfahrt immer Bremsen, Licht und Reifen. Und vergiss deinen internationalen Führerschein nicht.
Fahrt nach Tangalle
Die Küstenstraße an sich ist schon ein Erlebnis. Du fährst fast die gesamte Strecke an kleinen Dörfern, Obstständen am Straßenrand und Tempeln vorbei und erhaschst immer wieder einen Blick auf das Meer.
Fahrtzeit: Etwa 30–40 Minuten.
Das sollte dein erster Halt sein. Ein wunderschöner, sichelförmiger Strand mit weichem, goldenem Sand, wiegenden Palmen und überraschend wenigen Leuten im Vergleich zu Mirissa oder Hiriketiya.
Die Wellen hier können recht stark sein, daher ist es nicht immer ideal zum Schwimmen, aber es ist der perfekte Ort, um einen Gang runterzuschalten und die Aussicht zu genießen.
Nur wenige Minuten entfernt liegt der berühmte Silent Beach.
Obwohl er im Laufe der Jahre immer beliebter geworden ist, fühlt er sich immer noch wunderbar friedlich an.
Verbringe den Nachmittag damit, die Gegend in deinem eigenen Tempo zu erkunden. Die Straße schlängelt sich durch verschlafene Fischerdörfer, Kokosnussplantagen, Obststände am Straßenrand und farbenfrohe buddhistische Tempel, wobei der Ozean fast hinter jeder Kurve auftaucht. Halte einfach an, wann immer du einen wunderschönen Küstenabschnitt entdeckst, wandere kleine Sandwege zu versteckten Stränden entlang oder genieße einfach die Fahrt selbst.
Nach dem Mittagessen machst du dich auf den Weg direkt nach Tangalle.
Der Hauptstrand scheint sich endlos zu erstrecken und ist perfekt für einen langen Spaziergang. Du wirst an bunten Fischerbooten und einheimischen Fischern vorbeikommen, die ihre Netze flicken – und das fast ohne Menschenmassen, ganz im Gegensatz zu den bekannteren Küstenorten weiter westlich.
Versteckter Luxus
Viele der schönsten Boutique-Hotels Sri Lankas verbergen sich entlang dieser Küste, eingebettet zwischen Dschungel und Ozean. Selbst wenn du dort nicht übernachtest
Rückfahrt zur goldenen Stunde
Mach dich am späten Nachmittag auf den Rückweg Richtung Hiriketiya. Das Licht kurz vor Sonnenuntergang ist entlang dieses Küstenabschnitts wunderschön, und die Fahrt nach Hause wird oft zu einem der Höhepunkte des Tages.
[optional] Wenn dir ein kleiner Umweg nichts ausmacht, kannst du auf dem Rückweg nach Hiri ein Blowhole besuchen. Wenn das Meer rau ist, können durch die schmale Felsöffnung Fontänen hoch in die Luft schießen. Es ist ein lustiger Zwischenstopp, wenn du sowieso in der Gegend unterwegs bist, aber bei ruhiger See würde ich den Abstecher nicht extra dafür machen.
Kannst du glauben, dass heute schon der letzte volle Tag in Sri Lanka ist? Genieße also unbedingt noch einen letzten (gemütlichen) Morgen am Strand, bevor du dich auf den Weg zurück nach Colombo machst.
Option 1: Surf zum Sonnenaufgang
Wenn du vor deiner Abreise aus Sri Lanka noch eine letzte Welle erwischen willst, ist heute der richtige Tag. Steh früh auf, schnapp dir ein Board und paddel raus, solange es in der Bucht noch ruhig ist. Es hat einfach etwas ganz Besonderes, einen Trip so zu beenden, wie viele Einheimische ihren Morgen beginnen: mit salzigen Haaren, warmem Wasser und der Sonne, die über den Palmen aufgeht.
Vergiss nicht, ein wohlverdientes Frühstück zu genießen, bevor du zurück zu deiner Unterkunft fährst, um auszuchecken.
Option 2: Entspannen und ausschlafen
Gönn dir einen richtig gemütlichen Morgen mit einer guten Mütze Schlaf und einem noch besseren Frühstück, bevor du deine Sachen packst und dich auf die Abreise vorbereitest.
Nachmittag
Nach dem Mittagessen machst du dich auf den Weg nach Colombo; die Reise zurück zum Flughafen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dorthin zu gelangen, je nachdem, wie viel Budget und Zeit du hast.
Option 1: Schneller als der Zug, langsamer als ein privates Taxi
💡 Insider-Tipp
Versuch, einen Platz auf der linken Seite des Autobahn-Busses zu bekommen. Du hast ein paar tolle Aussichten, während du die Südküste hinter dir lässt.
Option 2: Die bequemste und komfortabelste Variante
Ein Taxi direkt von Hiri nach Colombo nehmen.
Fahrtzeit: ca. 3,5–4,5 Stunden
Kosten: Etwa 20.000–30.000 LKR
Es ist definitiv die einfachste Option, besonders bei Flügen am frühen Morgen oder späten Abend.
💡 Insider-Tipp
Sprich mit Leuten in deinem Hostel oder schau in Facebook-Gruppen vorbei, um dir ein Taxi zu teilen und die Kosten zu splitten. Das macht es eigentlich ziemlich erschwinglich.
Option 3: Für Fans langsamer Zugfahrten
Wenn du noch eine letzte landschaftlich reizvolle Reise durch Sri Lanka erleben möchtest, kannst du auch mit der Küstenbahn zurückreisen. Es ist eine wunderschöne Fahrt, aber auch die langsamste und unvorhersehbarste Option.
Es gibt zwei Hauptmöglichkeiten, um von Colombo zum Flughafen zu gelangen.
Ankunft am Flughafen Bandaranaike
Versuche, mindestens drei Stunden vor deinem internationalen Flug anzukommen.
Sicherheits- und Passkontrollen sind normalerweise unkompliziert, aber die Warteschlangen können je nach Tageszeit variieren.
Falls du noch ein paar Sri-Lanka-Rupien übrig hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um dir vor dem Boarding noch ein paar Snacks zu holen.
Danke 🇱🇰
Ich hoffe sehr, dass dir diese Reiseroute dabei geholfen hat, eine Seite von Sri Lanka zu erleben, die sich ein wenig von den üblichen Reiseführern unterscheidet. Wenn du eine Sache von dieser Reise mitnimmst, dann hoffentlich die Erkenntnis, dass einige der schönsten Momente hier nicht die berühmten Sehenswürdigkeiten sind. Es sind die Gespräche, die du mit anderen Reisenden und Einheimischen geführt hast, das freundliche Lächeln der Person, die dir morgens dein Hopper serviert hat, das Surfen beim Sonnenuntergang, das du fast ausgelassen hättest, oder die Kokosnuss, die du an einem Straßenstand gekauft hast.
Sri Lanka hat eine amüsante Art, die Leute dazu zu bringen, zu versprechen, dass sie wiederkommen. Sei also nicht überrascht, wenn du dich dabei ertappst, wie du schon nach Flügen suchst, bevor du überhaupt wieder zu Hause gelandet bist. 🌴
Es geht hier nicht darum, so viel wie möglich von Sri Lanka zu sehen, sondern darum, es wirklich zu erleben. Reise wie die Einheimischen, reite auf einigen der besten Wellen der Insel, schlendere durch geschäftige Straßen, entdecke ruhige Strände und beende jeden Tag damit, wie die Sonne im Indischen Ozean versinkt. Unterwegs findest du fantastische Cafés, malerische Zugfahrten und lebendige Surf-Städte. Ich habe diesen Reiseplan rund um die Orte zusammengestellt, die ich wirklich geliebt habe, nachdem ich monatelang an der Südküste gelebt habe, damit du dir das Rätselraten sparen und einfach die Reise genießen kannst. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken.
Heute dreht sich alles darum, günstig an die Südküste zu kommen. Die meisten Leute landen in Colombo, nehmen ein Taxi und geben viel mehr aus als nötig. Stattdessen reist du wie die Einheimischen und tauchst direkt in ihre Kultur und Lebensweise ein. Den Tag lässt du umgeben von Palmen und einem ruhigen See ausklingen – meilenweit weg vom Trubel.
Nach der Einreise solltest du dir an einem der Geldautomaten im Flughafen Bargeld holen (da bekommst du einen deutlich besseren Wechselkurs als an den Wechselstuben). Anstatt ein Taxi zu nehmen, geh zum Abflugterminal. Halte Ausschau nach dem klimatisierten Minibus, der zum Colombo Fort Busbahnhof fährt.
💡 Lokaler Tipp 01
Die People's Bank und die BoC (Bank of Ceylon) erheben keine Gebühren für Abhebungen mit internationalen Karten.
💡 Lokaler Tipp 02
Hol dir am Stand von Dialog eine lokale SIM-Karte – sie bieten die beste Netzabdeckung, ihre App ist super einfach zu bedienen (um Daten aufzuladen usw.) und preislich sind sie unschlagbar, selbst im Vergleich zu den bekannten Reise-eSIMs.
💡 Lokaler Tipp 03
Bevor du das Terminal verlässt, lade dir die PickMe-App herunter, falls du das noch nicht getan hast. Das ist Sri Lankas Version von Uber und spart dir während der ganzen Reise jede Menge lästiges Verhandeln.
Er fährt den ganzen Tag über häufig, muss sich aber jedes Mal erst füllen, bevor er losfährt, also kann es ein bisschen dauern. Es ist die günstigste und bequemste Art, ins Stadtzentrum zu kommen.
Fahrtzeit: ca. 45–75 Minuten, je nach Verkehrslage und Auslastung.
Preis: ca. 300 LKR (zzgl. 300 LKR, falls du einen Koffer dabei hast)
Der Bus setzt dich an dieser Bushaltestelle ab.
Von dort aus nimmst du ein PickMe zu deiner Unterkunft.
[Optional] Wenn du morgens angekommen bist und dich nach der Reise noch nicht zu müde fühlst, kannst du dich direkt aufmachen und Colombo erkunden...
Colombo gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsorten in Sri Lanka, und ehrlich gesagt finde ich nicht, dass man hier viel Zeit verbringen muss. Aber wenn du ein paar Stunden übrig hast, lohnt es sich auf jeden Fall, sich ein wenig die Beine zu vertreten.
Wenn du bereit für das lokale Chaos bist, lauf einfach ein wenig herum. Besonders der Pettah-Markt ist bei Reisenden beliebt und bietet alle möglichen Streetfood-Spezialitäten, günstige Gadgets und Modeartikel.
Oder wenn du eine schickere Seite von Colombo sehen willst, nimm dir ein PickMe zur Port City. Sie unterscheidet sich stark vom Rest Sri Lankas: breite Promenaden, Meerblick und überraschend friedlich. Ein schöner Ort für einen Kaffee, bevor es weiter Richtung Süden geht.
Bei dieser Reiseroute geht es nicht darum, von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen oder an einem Tag zehn Strände abzuklappern. Stattdessen gewöhnst du dich ganz entspannt an den Rhythmus Sri Lankas: gemütliches Frühstück, Beach-Hopping, Meeresschildkröten beobachten, Drinks zum Sonnenuntergang und dein erstes richtiges Bad im Indischen Ozean.
Was dir schnell auffallen wird: Jeder Strand hier hat eine völlig andere Atmosphäre, selbst wenn sie nur zehn Minuten voneinander entfernt liegen.
Bestell dir ein PickMe oder halte ein Tuk-Tuk an, um zum Bahnhof zu kommen.
Jetzt kommt einer meiner Lieblingsteile der Reise – die Fahrt mit dem Küstenzug von Colombo Fort nach Hikkaduwa.
Kauf dir dein Ticket am Schalter im Bahnhof. Die zweite oder dritte Klasse ist völlig in Ordnung, wenn du Lust auf ein Abenteuer ohne Klimaanlage hast. Wenn du es lieber bequemer magst, nimm ein Ticket für die erste Klasse.
Preis: ca. 200 – 1000 LKR
Nach der Ankunft schnapp dir ein PickMe oder ein Tuk-Tuk zu deiner Unterkunft, check ein und frisch dich etwas auf.
Das ist der belebteste Strand in Hikkaduwa, also empfehle ich, früh dort zu sein. Schnapp dir eine Sonnenliege, eine erfrischend kalte Königskokosnuss und hol dir eine Bräune, während du den anderen beim Surfen zusiehst.
💡 Wusstest du schon?
Die Königskokosnuss ist eine Varietät der Kokospalme Cocos nucifera. Sie stammt aus Sri Lanka und gilt dort seit jeher als bewährtes Getränk für Hydrierung und Wohlbefinden. Die Schale ist eher orange als grün oder braun wie bei herkömmlichen Kokosnüssen. Ihr Wasser ist von Natur aus süß, sie hat weniger Fruchtfleisch und ist als Durstlöscher sehr beliebt.
Folge vom Hikkaduwa Beach einfach der Küste.
Turtle Beach – einer der einfachsten Orte in Sri Lanka, um wilde Meeresschildkröten zu sehen. Sie haben gelernt, dass die Fischer vor Ort hier ihren Fang reinigen, deshalb halten sie sich oft nur wenige Meter vom Ufer entfernt auf.
Bitte füttere oder berühre sie nicht! Auch wenn andere Touristen es tun. Sie in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten, ist ein viel besseres Erlebnis (und auch viel besser für die Tiere selbst).
Verbringe ein wenig Zeit hier, bevor du deinen Weg am Strand fortsetzt.
Es gibt in diesem Abschnitt dutzende Cafés direkt am Strand, also würde ich einfach draufloslaufen, bis dir eines ins Auge sticht. Hier sind einige meiner persönlichen Favoriten:
Sri Lanka ist berühmt für seine Reis- und Curry-Gerichte, Kottu, Hoppers und Rotis. Diese Optionen sind auch am budgetfreundlichsten.
Aber falls das nicht dein Ding ist: Sri Lanka kann auch unglaublich gut mit Meeresfrüchten umgehen, und entlang der Südküste findest du jede Menge westlich angehauchte Cafés mit Smoothie-Bowls, Burgern und tollen vegetarischen sowie veganen Optionen.
Auch wenn Narigama technisch gesehen zu Hikkaduwa gehört, fühlt es sich völlig anders an. Der Strand ist viel breiter, weniger überlaufen und hat eine entspanntere Surf-Atmosphäre.
Es ist ein großartiger Ort, um sich einige Surfschulen anzusehen und die Stunde für den nächsten Tag zu buchen. Wenn du nur ein Board mieten möchtest, musst du nicht vorab buchen; komm einfach vorbei.
Danach kannst du dir ein Café direkt am Strand suchen, eine weitere Kokosnuss (oder ein Lion-Bier) bestellen und lesen, meditieren, eine Runde schwimmen oder dich mit Einheimischen oder anderen Reisenden unterhalten.
Sobald die Sonne untergeht, erwacht der Strand zum Leben. Es gibt jede Menge Restaurants mit frischem Fisch in der Auslage, Live-Musik und Tischen direkt im Sand.
💡 Lokaler Tipp
Als alleinreisende Frau empfehle ich dir, wann immer möglich PickMe zu nutzen. Es fühlt sich sicherer an, wenn die Fahrt nachverfolgt werden kann. Aber es gibt auch jede Menge Tuk-Tuks, die überall herumschwirren – wenn du also gerne feilschst, wirst du hier viel Gelegenheit dazu bekommen.
Hoffentlich hast du dich inzwischen schon an die Zeit in Sri Lanka gewöhnt. Heute geht es darum, noch ein paar Dinge zu erleben, für die die Südküste bekannt ist: Surfen und Gewürze.
Starte den Tag mit einer Runde Surfen am frühen Morgen. Die Wellen sind meist sauberer, bevor der Nachmittagswind aufkommt, was es für Anfänger deutlich einfacher macht.
Die meisten Surfschulen berechnen etwa 6.000 bis 10.000 LKR für eine Stunde inklusive Boardverleih. Und wenn du dich im Wasser schon sicher fühlst, kannst du dir ein Board meist schon für etwa 1.000 bis 2.000 LKR mieten.
Besuche am frühen Nachmittag eine der örtlichen Zimtplantagen.
Fahrtzeit: Etwa 10-15 Minuten
Kosten: Ca. 300 LKR.
Am einfachsten lässt sich das Erlebnis über WhatsApp buchen – die Nummer steht hier.
Viele kleine Plantagen bieten zwanglose Touren an, bei denen man sehen kann, wie Zimt von Hand geerntet, von den Zweigen geschält und getrocknet wird, bevor er in die ganze Welt verkauft wird.
Es ist erstaunlich faszinierend, wenn man erst einmal merkt, wie viel Arbeit in der Zimtproduktion steckt.
💡 Wusstest du schon?
Sri Lanka produziert einen der besten Zimtsorten der Welt. Nicht den kräftigen Cassia-Zimt, den man normalerweise in Supermärkten findet, sondern echten Ceylon-Zimt, der süßer und feiner ist und zu den berühmtesten Exportgütern des Landes gehört.
Nimm dir ein PickMe, um zurück zu deiner Unterkunft zu fahren.
Heute tauschen Sie das Surfen gegen Kopfsteinpflasterstraßen. Galle ist wahrscheinlich die meistbesuchte Stadt an der Südküste Sri Lankas und hat eine bewegte Geschichte. Verlieren Sie sich in den kleinen Gassen, halten Sie an, wann immer Ihnen ein Café ins Auge fällt, stöbern Sie durch die Boutiquen und genießen Sie einfach das Herumschlendern.
Schnapp dir ein PickMe und fahr zur Hauptstraße in Hikkaduwa.
Versuch, wenn möglich vor 9:00 Uhr loszukommen; dann ist es kühler und du entkommst dem Großteil der Reisebusse, die aus Colombo ankommen.
Sobald du die Hauptstraße erreicht hast, such dir eine Bushaltestelle und warte dort. Es fahren ständig Busse auf der Hauptstraße hin und her. Du musst dir keinen Stress machen, den „richtigen“ zu finden; die meisten fahren Richtung Galle. Wenn vorne Galle, Weligama oder Matara draufsteht, kannst du bedenkenlos einsteigen. Zur Sicherheit kannst du aber auch kurz den Fahrer fragen.
Fahrzeit: Etwa 45–60 Minuten.
Kosten: Ca. 150 LKR.
Erwarte nicht zu viel persönlichen Freiraum. Busfahren in Sri Lanka ist ein Erlebnis für sich. Meistens läuft Musik, Leute steigen ständig ein und aus, und die Fahrer haben... sagen wir mal, eine optimistische Auslegung der Geschwindigkeitsbegrenzungen.
💡 Lokaler Tipp 01
Halte ein paar kleine Geldscheine bereit. Der Schaffner kommt im Bus vorbei, sobald ihr losgefahren seid, um das Fahrgeld zu kassieren.
💡 Lokaler Tipp 02
Behalte Google Maps im Auge, um zu wissen, wann du aussteigen musst. Die Haltestellen werden im Bus nicht wirklich angesagt. Gib dem Fahrer einfach kurz Bescheid, indem du nach vorne gehst, wenn du aussteigen möchtest.
💡 Lokaler Tipp 03
Halte dich immer gut an den Haltegriffen oder Sitzen fest, da der Bus ständig abrupt bremst.
Wenn du es etwas komfortabler magst, bringt dich ein PickMe oder Tuk-Tuk in etwa 30–40 Minuten ans Ziel.
Sobald du angekommen bist, geh durch die Tore des alten Forts und such dir ein gemütliches Café zum Frühstücken.
Das Galle Fort wurde von den Portugiesen erbaut und später von den Holländern befestigt. Heute ist es ein UNESCO-Weltkulturerbe, aber erwarte nicht, dass es sich wie ein Freilichtmuseum anfühlt.
Hier leben immer noch Menschen. Kinder radeln durch die Straßen, Einheimische gehen zur Arbeit, und zwischen jahrhundertealten Gebäuden findest du Cafés, Kunstgalerien, Buchläden und kleine Boutiquen.
Am besten erlebst du es einfach, indem du herumstreifst.
Spaziergang auf den Festungsmauern
Nach dem Frühstück kannst du einen Spaziergang entlang der alten Festungsmauern machen. Die Meeresbrise macht dies zu einem der schönsten Wege in Galle, und du hast einen tollen Blick über den Indischen Ozean und das Cricketstadion unter dir.
Wenn du Glück hast, kannst du sogar ein lokales Cricketspiel sehen.
Mittagessen
Es gibt jede Menge Cafés innerhalb des Forts, also such dir einfach eins aus, das dir gefällt. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Wenn du jeden Tag Reis und Curry gegessen hast, ist das auch eine schöne Gelegenheit, mal etwas Abwechslung zu haben.
Erkunde die Seitenstraßen
Verbringe den Nachmittag damit, durch die kleinen, unabhängigen Läden, Galerien und Buchläden zu stöbern, die im ganzen Fort versteckt sind. Du musst nichts kaufen. Der halbe Spaß besteht einfach darin zu sehen, worüber du so stolperst.
Du findest dort handgefertigten Schmuck, lokale Kunst, Leinenkleidung, Gewürze und jede Menge kleiner Cafés, die sich in Innenhöfen verbergen.
💡 Insider-Tipp
Vertraue Google Maps nicht zu sehr. Einige meiner Lieblingsstraßen habe ich durch reinen Zufall entdeckt.
Schließlich kommst du zum berühmten Galle-Leuchtturm.
Das ist einer der meistfotografierten Orte in Galle. Die Palmen, der weiße Leuchtturm und das Meer machen ihn zu einem der hübschesten Ecken des Forts.
Gehe nach dem Leuchtturm weiter zur Flag Rock Bastion. Das ist einer der besten Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten.
Normalerweise sitzen dort Einheimische auf den Mauern, Reisende unterhalten sich und ab und zu springen ein paar mutige srilankische Teenager ins Meer darunter.
Such dir etwas zu Abendessen und nimm dann den lokalen Bus zurück nach Hikkaduwa.
Fahrtzeit: Etwa 45 – 60 Minuten.
Kosten: Rund 150 LKR.
Die Busse fahren bis spät in den Abend, du musst dich also beim Abendessen nicht hetzen.
Heute lässt du Hikkaduwa hinter dir und ziehst weiter in den belebteren Teil der Südküste. Aber nicht ohne einen letzten Abstecher zum Strand von Narigama. Ahangama hat eine ganz andere Energie als Hikkaduwa. Es ist einer der angesagtesten und geschäftigsten Surf-Orte an der Südküste.
Option 01 – Surfen
Geh für eine weitere Sunrise-Surfsession an den Narigama Beach.
Option 02 – Schnorcheln am Hikkaduwa Korallenriff
Wenn Surfen heute nicht dein Ding ist, mach dich stattdessen auf zum Hikkaduwa Coral Sanctuary. Du kannst dir in einem der kleinen Läden am Strand eine Maske und einen Schnorchel leihen und eine Stunde damit verbringen, das flache Riff zu erkunden.
Erwarte kein abgeschiedenes tropisches Inselerlebnis; es ist definitiv ein beliebter Ort geworden, aber du kannst immer noch bunte Fische, Korallen und mit etwas Glück auch Schildkröten sehen.
💡 Insider-Tipp
Erwarte kein abgeschiedenes tropisches Inselerlebnis; es ist definitiv ein beliebter Ort geworden, aber du kannst immer noch bunte Fische, Korallen und mit etwas Glück auch Schildkröten sehen.
Geh zurück zu deiner Unterkunft, schnapp dir dein Gepäck und mach dich auf den Weg zum Bahnhof Hikkaduwa.
Du kannst das Ticket direkt am Bahnhof kaufen. Du musst nicht im Voraus buchen. Die zweite oder dritte Klasse ist völlig in Ordnung.
Dies ist eine weitere wunderschöne kleine Zugfahrt entlang der Küste.
Ticketpreis: Etwa 200–400 LKR.
Fahrzeit: Etwa 45 Minuten.
💡 Lokaler Tipp
Versuche, auf der rechten Seite des Zuges zu sitzen. Dieser Abschnitt ist kürzer als die Strecke von Colombo nach Hikkaduwa, aber du hast trotzdem einen herrlichen Blick auf Fischerdörfer, Palmen und kleine Strände entlang des Weges.
Willkommen in Ahangama, dem aufstrebenden Surf-Ort, an dem die Tage wie von Zauberhand einfach verfliegen.
Du kommst auf einen Kaffee vorbei und plötzlich sind drei Stunden um. Du gehst kurz schwimmen und bleibst bis zum Sonnenuntergang.
Check nach deiner Ankunft in deiner Unterkunft ein, frisch dich auf und mach dich dann auf, um dein zweites Ziel zu erkunden.
Ich empfehle, es ruhig angehen zu lassen und sich nach einem Bummel über die Hauptstraße an den Strand zu setzen, um den Sonnenuntergang zu genießen.
Die Küste von Ahangama ist voller kleiner Aussichtspunkte, Cafés, felsiger Abschnitte und versteckter Ecken, wo man sitzen und den Surfern bei den letzten Wellen des Tages zusehen kann.
TOP-Empfehlungen für Essen in Ahangama
Mittlerweile hast du sicher bemerkt, dass sich das Leben in Ahangama ganz um den Ozean dreht. Die Leute stehen früh auf, surfen ein paar Stunden, frühstücken barfuß, und irgendwie entfaltet sich der Tag dann einfach so. Lass es ruhig angehen und genieße es.
Steh auf, bevor die Hitze einsetzt, und mach dich auf den Weg zu deinem Surfspot. Je früher du da bist, desto sauberer sind meist die Bedingungen und desto weniger Leute teilen sich die Wellen mit dir. Wie überall an der Südküste Sri Lankas wird es später am Vormittag spürbar voller.
Surfen in Ahangama
Marshmallow (ein anfängerfreundliches Riff) und Kabalana (ein Beachbreak) gehören zu den einfacheren Spots in Ahangama. Bei beiden gibt es direkt in der Nähe bequeme Möglichkeiten, sich ein Board zu leihen.
Auch erfahrene Surfer kommen voll auf ihre Kosten; einer der größten Vorteile von Ahangama ist, dass auf einem so kleinen Küstenabschnitt so viele verschiedene Surfspots liegen. Wenn Marshmallow für dein Niveau oder die aktuellen Bedingungen nicht passt, ist die Chance groß, dass nur ein paar Minuten entfernt schon die nächste Welle wartet.
Verbringe ein paar Stunden im Wasser, mach Pausen, wann immer du sie brauchst, und vergiss nicht, dich ab und zu umzuschauen – die Küste hier ist wirklich spektakulär.
💡 Insider-Tipp
Du musst nicht surfen, bis du völlig erschöpft bist. Eine zweistündige Session reicht meistens völlig aus, vor allem, wenn du noch am Lernen bist. Spar dir etwas Energie; du hast auf deiner Reise noch jede Menge Gelegenheiten zum Surfen.
Zwischenstopp zum Auftanken
Direkt neben dem Marshmallow-Surfspot gibt es ein paar Obststände, die alles verkaufen, was gerade Saison hat. Ich kann dir nur empfehlen, alles zu probieren – das Obst ist köstlich. Lass dir auch auf keinen Fall die Kokosnuss nach dem Surfen entgehen; sie passt perfekt zu den Kokos-Pfannkuchen, die in der Nähe des Surfbrettverleihs am Marshmallow verkauft werden.
Es gibt ehrlich gesagt nichts Besseres, als nach einer Surf-Session eine kühle Kokosnuss zu trinken, während man barfuß im Sand steht und anderen dabei zusieht, wie sie die Wellen genießen.
Danach kannst du zurück zu deiner Unterkunft gehen, dich duschen, ein Café zum Arbeiten suchen, am Pool ein Buch lesen oder durch die kleinen Seitenstraßen von Ahangama schlendern.
Wenn der Tag langsam abkühlt, habe ich ein kleines Highlight für dich: einen der größten Skateparks in Sri Lanka.
Die Atmosphäre ist total einladend, und selbst wenn du nicht skatest, lohnt es sich vorbeizuschauen, um einfach die Stimmung aufzusaugen. Meistens triffst du dort auf eine Mischung aus Reisenden und Einheimischen, die abhängen, skaten und sich gegenseitig anfeuern.
Sie organisieren regelmäßig Surfskate-Abende, also check am besten ihren Zeitplan auf Instagram.
Falls du schon immer mal Surfskaten ausprobieren wolltest, ist das hier der perfekte Ort dafür. Du kannst dir das Skateboard und die Schutzausrüstung direkt vor Ort ausleihen.
Mittlerweile hast du wahrscheinlich verstanden, warum so viele Leute ihren Aufenthalt in dieser Gegend verlängern. Das Leben hier ist herrlich einfach: Surfen, gut essen, ein bisschen erkunden, den Sonnenuntergang genießen und das Ganze wieder von vorne. Heute machst du dich auf in das Nachbardorf, um dir dort ein paar coole Orte anzusehen.
Steh früh auf und mach dich auf den Weg zu dem Surfspot, der heute am besten zu dir passt.
Falls du unsicher bist, frag einfach in deiner Unterkunft oder beim Surfverleih nach. Die wissen genau, welcher Spot bei dem aktuellen Wellengang am besten läuft. Hier ist kein Tag wie der andere.
Direkt mit dem Bus dorthin zu kommen ist etwas schwierig, daher ist PickMe hier die beste Wahl.
Das war am Ende eines meiner liebsten Erlebnisse in der Gegend von Ahangama.
Anstatt Obst einfach auf einem Markt zu kaufen, läufst du durch eine Bio-Obstfarm und lernst die unglaubliche Vielfalt an tropischen Pflanzen kennen, die in Sri Lanka wachsen.
Dein Guide erklärt dir, wie die verschiedenen Früchte angebaut werden, wann sie Saison haben und wie die Einheimischen sie im Alltag nutzen. Je nach Jahreszeit kannst du außerdem jede Menge Obst direkt vom Baum probieren.
Selbst wenn du dich normalerweise nicht so für Obst begeistern kannst (ich dachte auch nicht, dass ich das würde), sind das zwei überraschend unterhaltsame Stunden, die dir eine ganz neue Wertschätzung für die Landwirtschaft Sri Lankas vermitteln.
💡 Insider-Tipp
Stell so viele Fragen wie möglich. Die Guides sind unglaublich sachkundig und du wirst mit ziemlicher Sicherheit Früchte entdecken, von denen du noch nie zuvor gehört hast.
Direkt mit dem Bus dorthin zu kommen ist etwas schwierig, daher ist PickMe hier die beste Wahl.
Wenn es einen Ort in Midigama gibt, den ich dir ans Herz legen würde, dann diesen hier.
Coconut Point ist genau das, was sich die Leute vorstellen, wenn sie an Sri Lanka denken. Kokospalmen, die sich Richtung Meer neigen, Surfer, die die letzten Wellen des Tages erwischen, und die Sonne, die langsam im Indischen Ozean versinkt.
Such dir ein Plätzchen auf den Felsen oder im Sand und bleib bis zum Schluss. Es ist einer dieser Sonnenuntergänge, die auf Fotos einfach nie so richtig zur Geltung kommen.
💡 Insider-Tipp
Geh nicht sofort, wenn die Sonne verschwunden ist. Die schönsten Farben kommen oft erst 15–20 Minuten später, wenn die meisten Leute schon ihre Sachen gepackt haben und gegangen sind.
Falls du zwischendurch Lust auf einen Kaffee oder etwas zu essen hast, hier sind ein paar tolle Optionen in der Gegend von Midigama:
Nimm einfach den lokalen Bus zurück nach Ahangama, die Fahrt ist kurz.
Reisezeit: 20-30 Min.
Preis: ca. 100-200 LKR
Falls heute ein Sonntag oder Donnerstag ist, lass den Tag im Lamana ausklingen.
Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach selbst erlebt haben.
Auf der einen Seite findest du eine Skate-Bowl voller Profi-Skater, auf der anderen eine Tanzfläche.
Irgendwie passt alles zusammen und schafft eine der coolsten Atmosphären an der Südküste.
Es wird dort allerdings ziemlich voll, also wenn du Menschenmassen nicht magst, empfehle ich, einen Bogen darum zu machen.
Falls es mit deinem Termin nicht klappt, keine Sorge, Ahangama ist voller toller Orte, um einen Abend zu verbringen. Wenn du auf Karaoke und eine Kneipen-Atmosphäre stehst, könnte Crust genau das Richtige für dich sein.
Nach einer Woche voller Surfen, Seen und entspanntem Dorfleben ist es an der Zeit, ein Stück weiter die Küste hinunterzuziehen. Der heutige Tag ist bewusst entspannt geplant. Verbringe den Nachmittag mit Schwimmen, Surfen oder einfach mal mit gar nichts tun, bevor du den Tag an einem weiteren unglaublich schönen Ort zum Sonnenuntergang ausklingen lässt.
Geh zur Bushaltestelle
Die lokalen Busse zwischen Ahangama und Mirissa fahren den ganzen Tag über ständig, du musst das also nicht groß planen.
Stell dich einfach an den Straßenrand in Richtung Süden und halte jeden Bus an, auf dem vorne Matara steht.
Fahrtzeit: Etwa 30–40 Minuten
Kosten: Ungefähr 150–200 LKR
Nach deiner Ankunft in Mirissa checkst du in deiner Unterkunft ein, schnappst dir deine Badesachen und erkundest dein drittes Reiseziel.
Option 1: Secret Beach
Wenn du einen ruhigeren Nachmittag verbringen willst, dann ab zum Secret Beach in Mirissa. Trotz des Namens ist er längst kein Geheimtipp mehr, aber im Vergleich zum Hauptstrand von Mirissa ist es hier deutlich entspannter.
Schnapp dir eine Kokosnuss, geh eine Runde schwimmen und verbringe ein paar Stunden damit, absolut gar nichts zu tun.
💡 Lokaler Tipp
Das letzte Stück ist ein kurzer Fußweg bergab, also zieh lieber Sandalen an statt Flip-Flops, falls du welche dabei hast.
Option 2: Surfen am Mirissa Beach
Falls dich das Surffieber gepackt hat, leih dir ein Brett und paddel am Mirissa Beach raus. Die Welle hier ist gut und meistens ein kleines bisschen anspruchsvoller als im nahegelegenen, berühmten Weligama. Auch hier gibt es direkt am Strand jede Menge Möglichkeiten, sich ein Brett zu leihen.
Das ist einer meiner Lieblingsplätze für den Sonnenuntergang rund um Mirissa.
Bei Ebbe kannst du einfach über die flache Sandbank laufen, um den Felsen zu erreichen. Von oben hast du einen Panoramablick über die gesamte Bucht, während die Sonne im Indischen Ozean versinkt. Es ist nicht ohne Grund so beliebt, aber irgendwie lohnt es sich trotzdem.
💡 Insider-Tipp 01
Prüfe die Gezeiten, bevor du losgehst. Bei Flut kann die Überquerung schwierig (und manchmal unmöglich) werden.
💡 Insider-Tipp 02 - Lass den Coconut Tree Hill aus
Du wirst wahrscheinlich den nahegelegenen Coconut Tree Hill überall auf Instagram sehen. Ich persönlich... würde ihn auslassen.
Vor ein paar Jahren war es wirklich wunderschön, aber heute ist es einer der belebtesten Fotospots an der Südküste. Der ständige Besucherstrom hat einen Großteil des Hügels beschädigt, und heutzutage stehen dort meist mehr Leute Schlange für Fotos, als dass sie die Aussicht wirklich genießen.
Meiner Meinung nach ist deine Zeit besser damit verbracht, den Sonnenuntergang vom Parrot Rock aus zu beobachten oder einfach am Strand zu entspannen.
Wenn du Hunger bekommst, sind das die besten Spots in Mirissa
Heute dreht sich alles darum, dein eigenes Tempo zu bestimmen. Verbringe den Vormittag mit Surfen in Mirissa oder Weligama, hol dir ein leckeres Mittagessen und falls es der richtige Tag ist, lass den Abend mit einer der besten Partys an Sri Lankas Südküste ausklingen.
Nimm einen der häufig verkehrenden lokalen Busse in Richtung Weligama.
Fahrtzeit: Etwa 10–15 Minuten
Kosten: Ungefähr 50–100 LKR
Du wirst wahrscheinlich ziemlich schnell merken, warum ich nicht empfohlen habe, hier zu übernachten. Versteh mich nicht falsch, es ist praktisch, es gibt jede Menge Cafés, Surfschulen und Unterkünfte, und es ist wahrscheinlich die beliebteste Surferstadt in Sri Lanka.
Aber für mich persönlich... fühlt es sich heutzutage einfach zu überlaufen an. Der Strand ist gesäumt von Surfschulen, der Verkehr kann hektisch werden und in der Hochsaison fühlt es sich manchmal so an, als würde man durch eine einzige lange Touristenmeile laufen. Ahangama ist ähnlich, aber dort gibt es wenigstens eine Vielzahl von Surfspots in der Umgebung.
Davon abgesehen... ist Weligama definitiv einen Besuch wert.
Surfen
Je nach Bedingungen, ab zurück ins Wasser, entweder am Mirissa Beach oder in der Weligama Bay.
Falls du noch an deinem Selbstvertrauen arbeitest, ist Weligama einer der einfachsten Orte in Sri Lanka, um Wellen zu erwischen. Die lange Sandbucht sorgt für sanfte, fehlerverzeihende Wellen, die ideal für Anfänger sind, während erfahrenere Surfer weiter den Strand hinuntergehen oder die nahegelegenen Riff-Breaks erkunden können.
Wenn du dich schon sicher auf dem Board fühlst, schau einfach morgens, wo die Bedingungen am besten aussehen, und vertrau auf dein Bauchgefühl.
Verbringe den Rest des Tages entspannt am Strand oder stöbere durch die nahegelegenen Läden und Cafés, egal ob du in Mirissa geblieben bist oder einen Abstecher nach Weligama gemacht hast.
Wenn heute Mittwoch oder Samstag ist... hast du Glück. Heute Abend ist einer der besten Abende an der Südküste.
The Doctor's House
Untergebracht in einem wunderschön restaurierten Kolonialhaus, bietet es eine der schönsten Atmosphären an der Küste. Freu dich auf tolle Cocktails, gutes Essen und eine Mischung aus Reisenden und Einheimischen. Besonders der Mittwoch macht Spaß, da dann alle Surfcamps unterwegs sind – in der Hochsaison wird es aber sehr hektisch und der Vibe hängt stark vom Gast-DJ ab.
Shima Guni
Wenn du noch nicht bereit bist, den Abend zu beenden... geh zur Afterparty direkt nebenan (wird ab Mitternacht gut).
Eine Poolparty mit einer Haupttanzfläche und einem Balkon, der mehr Platz zum Tanzen bietet als der Nachbar. Es hat einen etwas alternativeren Vibe und der Resident-DJ legt super auf (besonders mittwochs). Das Publikum ist entspannt, und irgendwie wird es immer einer dieser Abende, an die man sich erinnert.
Wenn ich mich für einen einzigen Ort zum Tanzen an der Südküste entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich dorthin gehen.
💡 Insider-Tipp
Saisonaler Stopp (März–Juni)
Wenn du zwischen März und Juni zu Besuch bist, versuche vor Sonnenuntergang da zu sein. Ein lokales Schildkrötenschutzprojekt lässt um diese Zeit gerettete Meeresschildkrötenbabys wieder ins Meer.
Das ist ein ziemlich besonderes Erlebnis. Denk nur daran, dass es wilde Tiere sind, also halte Abstand und befolge die Anweisungen der Freiwilligen. Sie werden meistens entweder vor dem Doctor's House oder bei einem kurzen Spaziergang von dort in Sabine freigelassen.
Kein Partymensch?
Kein Problem. Lass Madiha einfach aus. Schnapp dir ein Abendessen irgendwo am Mirissa Beach und entspann dich.
Heute lässt du die belebten Strände hinter dir und machst dich auf den Weg zu einer meiner Lieblingsecken in Sri Lanka. Hiriketiya (oder einfach nur "Hiri", wie es jeder nennt) ist in den letzten Jahren viel beliebter geworden, konnte sich aber irgendwie seine entspannte Atmosphäre bewahren. Stell dir dschungelbewachsene Hügel vor, eine hufeisenförmige Bucht und eine Stadt, die klein genug ist, um sie zu Fuß zu erkunden. Und was am wichtigsten ist: Das Leben findet abseits der geschäftigen Hauptstraße statt.
Nach dem Brunch pack deine Sachen, check aus und mach dich auf den Weg zur Bushaltestelle.
Sobald du bereit bist, geh zurück zur Hauptstraße und nimm einen beliebigen lokalen Bus in Richtung Tangalle.
Sag dem Schaffner einfach, dass du in Dikwella aussteigst. Eventuell musst du in Matara umsteigen.
Reisezeit: Etwa 1–1,5 Stunden
Kosten: Ungefähr 300–500 LKR
Steig an dieser Bushaltestelle aus und geh zu deiner neuen Unterkunft, um einzuchecken.
Eines der Dinge, die ich an Hiri am meisten liebe, ist, wie gut man hier zu Fuß unterwegs sein kann. Der beste Plan ist also, eigentlich gar keinen zu haben.
Spaziere die Bucht entlang, stöbere durch die kleinen Boutiquen, gönn dir einen Eiskaffee und genieße einfach alles in einem entspannteren Tempo.
Surfen oder Schwimmen bei Sonnenuntergang
Wenn es am Nachmittag etwas abkühlt, leih dir ein Brett aus oder geh einfach eine Runde schwimmen.
Hiriketiya ist einer der schönsten Orte an der Südküste und bei Surfern aller Niveaus sehr beliebt. Sei dir also bewusst, dass es an der Hauptwelle schon mal voll werden kann.
Selbst wenn dir nicht danach ist, ins Wasser zu gehen, lohnt es sich, am Strand etwas zu trinken und den anderen dabei zuzusehen, wie sie die letzten Wellen des Tages erwischen.
💡 Tipp von Einheimischen
Der Sonnenuntergang ist meist die vollste Surf-Session. Wenn es im Line-up zu eng wird, sei geduldig und respektvoll. Gute Surf-Etikette kommt hier sehr gut an.
Essen in Hiri
Günstig
Mittelklasse
Gehoben
Keine Busse. Keine Check-out-Zeiten. Keine Hektik. Geh surfen, wenn du Lust hast, oder schlendere durch die kleinen Gassen, wenn dir der Sinn nach einem entspannten Tag steht.
Sunrise-Surfen
Wenn du ein Frühaufsteher bist, schnapp dir ein Board und geh vor dem Frühstück ins Wasser.
Die Morgenluft ist kühler und die Bucht wirkt besonders friedlich, bevor alle anderen aufwachen. Aber lass dich davon nicht täuschen: Im Wasser ist bestimmt schon was los.
Herumschlendern
Schau dir die kleinen Surfshops an, kauf ein Souvenir in einem der Kunsthandwerksläden oder bleib einfach stehen, wann immer dir etwas ins Auge fällt.
Gemütlicher Nachmittag
Die heißeste Zeit des Tages ist die perfekte Ausrede, um einen Gang runterzuschalten. Hol dir eine Kokosnuss, such dir ein schattiges Plätzchen unter den Palmen oder leih dir eine Sonnenliege und geh eine Runde schwimmen, um dich abzukühlen. Dies ist einer dieser seltenen Orte, an denen man absolut nichts tun kann, ohne das Gefühl zu haben, Zeit zu verschwenden.
Mach dich etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang auf den Weg zur Blue Beach Island. Trotz des Namens ist es eigentlich nur eine winzige Insel, die durch einen schmalen Strandstreifen mit dem Festland verbunden ist. Dreh eine kleine Runde, such dir einen Felsen zum Sitzen und beobachte, wie sich die Farben bei Sonnenuntergang verändern.
Heute geht es ein Stück weiter östlich, um einen der schönsten Küstenabschnitte im Süden Sri Lankas zu entdecken. Im Vergleich zu den Surf-Städten, die du bisher besucht hast, ist Tangalle viel ruhiger, wilder und bei weitem nicht so touristisch erschlossen. Statt Surfbrettern und Cafés findest du hier lange, einsame Strände, riesige Wellen, die auf goldenen Sand treffen, und Küstenabschnitte, an denen du ewig spazieren gehen kannst, ohne vielen Menschen zu begegnen.
Unterwegs vor Ort
Am einfachsten erkundest du Tangalle, indem du dir für den Tag einen Roller mietest. Die Straßen rund um Hiriketiya und Tangalle sind im Allgemeinen viel ruhiger als bei Weligama und Ahangama – ein guter Ort also für sichere Fahrer.
Falls du dich auf einem Roller nicht wohlfühlst, miete dir stattdessen einfach ein Tuk-Tuk oder einen Fahrer für den Tag. Das ist zwar teurer, aber du kannst die Aussicht genießen, ohne dir Gedanken über den Weg machen zu müssen.
Die Mietpreise für einen Roller liegen meist zwischen 2000 und 3000 LKR pro Tag.
💡 Lokaler Tipp
Wenn du einen Roller mietest, überprüfe vor der Abfahrt immer Bremsen, Licht und Reifen. Und vergiss deinen internationalen Führerschein nicht.
Fahrt nach Tangalle
Die Küstenstraße an sich ist schon ein Erlebnis. Du fährst fast die gesamte Strecke an kleinen Dörfern, Obstständen am Straßenrand und Tempeln vorbei und erhaschst immer wieder einen Blick auf das Meer.
Fahrtzeit: Etwa 30–40 Minuten.
Das sollte dein erster Halt sein. Ein wunderschöner, sichelförmiger Strand mit weichem, goldenem Sand, wiegenden Palmen und überraschend wenigen Leuten im Vergleich zu Mirissa oder Hiriketiya.
Die Wellen hier können recht stark sein, daher ist es nicht immer ideal zum Schwimmen, aber es ist der perfekte Ort, um einen Gang runterzuschalten und die Aussicht zu genießen.
Nur wenige Minuten entfernt liegt der berühmte Silent Beach.
Obwohl er im Laufe der Jahre immer beliebter geworden ist, fühlt er sich immer noch wunderbar friedlich an.
Verbringe den Nachmittag damit, die Gegend in deinem eigenen Tempo zu erkunden. Die Straße schlängelt sich durch verschlafene Fischerdörfer, Kokosnussplantagen, Obststände am Straßenrand und farbenfrohe buddhistische Tempel, wobei der Ozean fast hinter jeder Kurve auftaucht. Halte einfach an, wann immer du einen wunderschönen Küstenabschnitt entdeckst, wandere kleine Sandwege zu versteckten Stränden entlang oder genieße einfach die Fahrt selbst.
Nach dem Mittagessen machst du dich auf den Weg direkt nach Tangalle.
Der Hauptstrand scheint sich endlos zu erstrecken und ist perfekt für einen langen Spaziergang. Du wirst an bunten Fischerbooten und einheimischen Fischern vorbeikommen, die ihre Netze flicken – und das fast ohne Menschenmassen, ganz im Gegensatz zu den bekannteren Küstenorten weiter westlich.
Versteckter Luxus
Viele der schönsten Boutique-Hotels Sri Lankas verbergen sich entlang dieser Küste, eingebettet zwischen Dschungel und Ozean. Selbst wenn du dort nicht übernachtest
Rückfahrt zur goldenen Stunde
Mach dich am späten Nachmittag auf den Rückweg Richtung Hiriketiya. Das Licht kurz vor Sonnenuntergang ist entlang dieses Küstenabschnitts wunderschön, und die Fahrt nach Hause wird oft zu einem der Höhepunkte des Tages.
[optional] Wenn dir ein kleiner Umweg nichts ausmacht, kannst du auf dem Rückweg nach Hiri ein Blowhole besuchen. Wenn das Meer rau ist, können durch die schmale Felsöffnung Fontänen hoch in die Luft schießen. Es ist ein lustiger Zwischenstopp, wenn du sowieso in der Gegend unterwegs bist, aber bei ruhiger See würde ich den Abstecher nicht extra dafür machen.
Kannst du glauben, dass heute schon der letzte volle Tag in Sri Lanka ist? Genieße also unbedingt noch einen letzten (gemütlichen) Morgen am Strand, bevor du dich auf den Weg zurück nach Colombo machst.
Option 1: Surf zum Sonnenaufgang
Wenn du vor deiner Abreise aus Sri Lanka noch eine letzte Welle erwischen willst, ist heute der richtige Tag. Steh früh auf, schnapp dir ein Board und paddel raus, solange es in der Bucht noch ruhig ist. Es hat einfach etwas ganz Besonderes, einen Trip so zu beenden, wie viele Einheimische ihren Morgen beginnen: mit salzigen Haaren, warmem Wasser und der Sonne, die über den Palmen aufgeht.
Vergiss nicht, ein wohlverdientes Frühstück zu genießen, bevor du zurück zu deiner Unterkunft fährst, um auszuchecken.
Option 2: Entspannen und ausschlafen
Gönn dir einen richtig gemütlichen Morgen mit einer guten Mütze Schlaf und einem noch besseren Frühstück, bevor du deine Sachen packst und dich auf die Abreise vorbereitest.
Nachmittag
Nach dem Mittagessen machst du dich auf den Weg nach Colombo; die Reise zurück zum Flughafen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dorthin zu gelangen, je nachdem, wie viel Budget und Zeit du hast.
Option 1: Schneller als der Zug, langsamer als ein privates Taxi
💡 Insider-Tipp
Versuch, einen Platz auf der linken Seite des Autobahn-Busses zu bekommen. Du hast ein paar tolle Aussichten, während du die Südküste hinter dir lässt.
Option 2: Die bequemste und komfortabelste Variante
Ein Taxi direkt von Hiri nach Colombo nehmen.
Fahrtzeit: ca. 3,5–4,5 Stunden
Kosten: Etwa 20.000–30.000 LKR
Es ist definitiv die einfachste Option, besonders bei Flügen am frühen Morgen oder späten Abend.
💡 Insider-Tipp
Sprich mit Leuten in deinem Hostel oder schau in Facebook-Gruppen vorbei, um dir ein Taxi zu teilen und die Kosten zu splitten. Das macht es eigentlich ziemlich erschwinglich.
Option 3: Für Fans langsamer Zugfahrten
Wenn du noch eine letzte landschaftlich reizvolle Reise durch Sri Lanka erleben möchtest, kannst du auch mit der Küstenbahn zurückreisen. Es ist eine wunderschöne Fahrt, aber auch die langsamste und unvorhersehbarste Option.
Es gibt zwei Hauptmöglichkeiten, um von Colombo zum Flughafen zu gelangen.
Ankunft am Flughafen Bandaranaike
Versuche, mindestens drei Stunden vor deinem internationalen Flug anzukommen.
Sicherheits- und Passkontrollen sind normalerweise unkompliziert, aber die Warteschlangen können je nach Tageszeit variieren.
Falls du noch ein paar Sri-Lanka-Rupien übrig hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um dir vor dem Boarding noch ein paar Snacks zu holen.
Danke 🇱🇰
Ich hoffe sehr, dass dir diese Reiseroute dabei geholfen hat, eine Seite von Sri Lanka zu erleben, die sich ein wenig von den üblichen Reiseführern unterscheidet. Wenn du eine Sache von dieser Reise mitnimmst, dann hoffentlich die Erkenntnis, dass einige der schönsten Momente hier nicht die berühmten Sehenswürdigkeiten sind. Es sind die Gespräche, die du mit anderen Reisenden und Einheimischen geführt hast, das freundliche Lächeln der Person, die dir morgens dein Hopper serviert hat, das Surfen beim Sonnenuntergang, das du fast ausgelassen hättest, oder die Kokosnuss, die du an einem Straßenstand gekauft hast.
Sri Lanka hat eine amüsante Art, die Leute dazu zu bringen, zu versprechen, dass sie wiederkommen. Sei also nicht überrascht, wenn du dich dabei ertappst, wie du schon nach Flügen suchst, bevor du überhaupt wieder zu Hause gelandet bist. 🌴
Es geht hier nicht darum, so viel wie möglich von Sri Lanka zu sehen, sondern darum, es wirklich zu erleben. Reise wie die Einheimischen, reite auf einigen der besten Wellen der Insel, schlendere durch geschäftige Straßen, entdecke ruhige Strände und beende jeden Tag damit, wie die Sonne im Indischen Ozean versinkt. Unterwegs findest du fantastische Cafés, malerische Zugfahrten und lebendige Surf-Städte. Ich habe diesen Reiseplan rund um die Orte zusammengestellt, die ich wirklich geliebt habe, nachdem ich monatelang an der Südküste gelebt habe, damit du dir das Rätselraten sparen und einfach die Reise genießen kannst. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken.
Heute dreht sich alles darum, günstig an die Südküste zu kommen. Die meisten Leute landen in Colombo, nehmen ein Taxi und geben viel mehr aus als nötig. Stattdessen reist du wie die Einheimischen und tauchst direkt in ihre Kultur und Lebensweise ein. Den Tag lässt du umgeben von Palmen und einem ruhigen See ausklingen – meilenweit weg vom Trubel.
Nach der Einreise solltest du dir an einem der Geldautomaten im Flughafen Bargeld holen (da bekommst du einen deutlich besseren Wechselkurs als an den Wechselstuben). Anstatt ein Taxi zu nehmen, geh zum Abflugterminal. Halte Ausschau nach dem klimatisierten Minibus, der zum Colombo Fort Busbahnhof fährt.
💡 Lokaler Tipp 01
Die People's Bank und die BoC (Bank of Ceylon) erheben keine Gebühren für Abhebungen mit internationalen Karten.
💡 Lokaler Tipp 02
Hol dir am Stand von Dialog eine lokale SIM-Karte – sie bieten die beste Netzabdeckung, ihre App ist super einfach zu bedienen (um Daten aufzuladen usw.) und preislich sind sie unschlagbar, selbst im Vergleich zu den bekannten Reise-eSIMs.
💡 Lokaler Tipp 03
Bevor du das Terminal verlässt, lade dir die PickMe-App herunter, falls du das noch nicht getan hast. Das ist Sri Lankas Version von Uber und spart dir während der ganzen Reise jede Menge lästiges Verhandeln.
Er fährt den ganzen Tag über häufig, muss sich aber jedes Mal erst füllen, bevor er losfährt, also kann es ein bisschen dauern. Es ist die günstigste und bequemste Art, ins Stadtzentrum zu kommen.
Fahrtzeit: ca. 45–75 Minuten, je nach Verkehrslage und Auslastung.
Preis: ca. 300 LKR (zzgl. 300 LKR, falls du einen Koffer dabei hast)
Der Bus setzt dich an dieser Bushaltestelle ab.
Von dort aus nimmst du ein PickMe zu deiner Unterkunft.
[Optional] Wenn du morgens angekommen bist und dich nach der Reise noch nicht zu müde fühlst, kannst du dich direkt aufmachen und Colombo erkunden...
Colombo gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsorten in Sri Lanka, und ehrlich gesagt finde ich nicht, dass man hier viel Zeit verbringen muss. Aber wenn du ein paar Stunden übrig hast, lohnt es sich auf jeden Fall, sich ein wenig die Beine zu vertreten.
Wenn du bereit für das lokale Chaos bist, lauf einfach ein wenig herum. Besonders der Pettah-Markt ist bei Reisenden beliebt und bietet alle möglichen Streetfood-Spezialitäten, günstige Gadgets und Modeartikel.
Oder wenn du eine schickere Seite von Colombo sehen willst, nimm dir ein PickMe zur Port City. Sie unterscheidet sich stark vom Rest Sri Lankas: breite Promenaden, Meerblick und überraschend friedlich. Ein schöner Ort für einen Kaffee, bevor es weiter Richtung Süden geht.
Bei dieser Reiseroute geht es nicht darum, von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen oder an einem Tag zehn Strände abzuklappern. Stattdessen gewöhnst du dich ganz entspannt an den Rhythmus Sri Lankas: gemütliches Frühstück, Beach-Hopping, Meeresschildkröten beobachten, Drinks zum Sonnenuntergang und dein erstes richtiges Bad im Indischen Ozean.
Was dir schnell auffallen wird: Jeder Strand hier hat eine völlig andere Atmosphäre, selbst wenn sie nur zehn Minuten voneinander entfernt liegen.
Bestell dir ein PickMe oder halte ein Tuk-Tuk an, um zum Bahnhof zu kommen.
Jetzt kommt einer meiner Lieblingsteile der Reise – die Fahrt mit dem Küstenzug von Colombo Fort nach Hikkaduwa.
Kauf dir dein Ticket am Schalter im Bahnhof. Die zweite oder dritte Klasse ist völlig in Ordnung, wenn du Lust auf ein Abenteuer ohne Klimaanlage hast. Wenn du es lieber bequemer magst, nimm ein Ticket für die erste Klasse.
Preis: ca. 200 – 1000 LKR
Nach der Ankunft schnapp dir ein PickMe oder ein Tuk-Tuk zu deiner Unterkunft, check ein und frisch dich etwas auf.
Das ist der belebteste Strand in Hikkaduwa, also empfehle ich, früh dort zu sein. Schnapp dir eine Sonnenliege, eine erfrischend kalte Königskokosnuss und hol dir eine Bräune, während du den anderen beim Surfen zusiehst.
💡 Wusstest du schon?
Die Königskokosnuss ist eine Varietät der Kokospalme Cocos nucifera. Sie stammt aus Sri Lanka und gilt dort seit jeher als bewährtes Getränk für Hydrierung und Wohlbefinden. Die Schale ist eher orange als grün oder braun wie bei herkömmlichen Kokosnüssen. Ihr Wasser ist von Natur aus süß, sie hat weniger Fruchtfleisch und ist als Durstlöscher sehr beliebt.
Folge vom Hikkaduwa Beach einfach der Küste.
Turtle Beach – einer der einfachsten Orte in Sri Lanka, um wilde Meeresschildkröten zu sehen. Sie haben gelernt, dass die Fischer vor Ort hier ihren Fang reinigen, deshalb halten sie sich oft nur wenige Meter vom Ufer entfernt auf.
Bitte füttere oder berühre sie nicht! Auch wenn andere Touristen es tun. Sie in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten, ist ein viel besseres Erlebnis (und auch viel besser für die Tiere selbst).
Verbringe ein wenig Zeit hier, bevor du deinen Weg am Strand fortsetzt.
Es gibt in diesem Abschnitt dutzende Cafés direkt am Strand, also würde ich einfach draufloslaufen, bis dir eines ins Auge sticht. Hier sind einige meiner persönlichen Favoriten:
Sri Lanka ist berühmt für seine Reis- und Curry-Gerichte, Kottu, Hoppers und Rotis. Diese Optionen sind auch am budgetfreundlichsten.
Aber falls das nicht dein Ding ist: Sri Lanka kann auch unglaublich gut mit Meeresfrüchten umgehen, und entlang der Südküste findest du jede Menge westlich angehauchte Cafés mit Smoothie-Bowls, Burgern und tollen vegetarischen sowie veganen Optionen.
Auch wenn Narigama technisch gesehen zu Hikkaduwa gehört, fühlt es sich völlig anders an. Der Strand ist viel breiter, weniger überlaufen und hat eine entspanntere Surf-Atmosphäre.
Es ist ein großartiger Ort, um sich einige Surfschulen anzusehen und die Stunde für den nächsten Tag zu buchen. Wenn du nur ein Board mieten möchtest, musst du nicht vorab buchen; komm einfach vorbei.
Danach kannst du dir ein Café direkt am Strand suchen, eine weitere Kokosnuss (oder ein Lion-Bier) bestellen und lesen, meditieren, eine Runde schwimmen oder dich mit Einheimischen oder anderen Reisenden unterhalten.
Sobald die Sonne untergeht, erwacht der Strand zum Leben. Es gibt jede Menge Restaurants mit frischem Fisch in der Auslage, Live-Musik und Tischen direkt im Sand.
💡 Lokaler Tipp
Als alleinreisende Frau empfehle ich dir, wann immer möglich PickMe zu nutzen. Es fühlt sich sicherer an, wenn die Fahrt nachverfolgt werden kann. Aber es gibt auch jede Menge Tuk-Tuks, die überall herumschwirren – wenn du also gerne feilschst, wirst du hier viel Gelegenheit dazu bekommen.
Hoffentlich hast du dich inzwischen schon an die Zeit in Sri Lanka gewöhnt. Heute geht es darum, noch ein paar Dinge zu erleben, für die die Südküste bekannt ist: Surfen und Gewürze.
Starte den Tag mit einer Runde Surfen am frühen Morgen. Die Wellen sind meist sauberer, bevor der Nachmittagswind aufkommt, was es für Anfänger deutlich einfacher macht.
Die meisten Surfschulen berechnen etwa 6.000 bis 10.000 LKR für eine Stunde inklusive Boardverleih. Und wenn du dich im Wasser schon sicher fühlst, kannst du dir ein Board meist schon für etwa 1.000 bis 2.000 LKR mieten.
Besuche am frühen Nachmittag eine der örtlichen Zimtplantagen.
Fahrtzeit: Etwa 10-15 Minuten
Kosten: Ca. 300 LKR.
Am einfachsten lässt sich das Erlebnis über WhatsApp buchen – die Nummer steht hier.
Viele kleine Plantagen bieten zwanglose Touren an, bei denen man sehen kann, wie Zimt von Hand geerntet, von den Zweigen geschält und getrocknet wird, bevor er in die ganze Welt verkauft wird.
Es ist erstaunlich faszinierend, wenn man erst einmal merkt, wie viel Arbeit in der Zimtproduktion steckt.
💡 Wusstest du schon?
Sri Lanka produziert einen der besten Zimtsorten der Welt. Nicht den kräftigen Cassia-Zimt, den man normalerweise in Supermärkten findet, sondern echten Ceylon-Zimt, der süßer und feiner ist und zu den berühmtesten Exportgütern des Landes gehört.
Nimm dir ein PickMe, um zurück zu deiner Unterkunft zu fahren.
Heute tauschen Sie das Surfen gegen Kopfsteinpflasterstraßen. Galle ist wahrscheinlich die meistbesuchte Stadt an der Südküste Sri Lankas und hat eine bewegte Geschichte. Verlieren Sie sich in den kleinen Gassen, halten Sie an, wann immer Ihnen ein Café ins Auge fällt, stöbern Sie durch die Boutiquen und genießen Sie einfach das Herumschlendern.
Schnapp dir ein PickMe und fahr zur Hauptstraße in Hikkaduwa.
Versuch, wenn möglich vor 9:00 Uhr loszukommen; dann ist es kühler und du entkommst dem Großteil der Reisebusse, die aus Colombo ankommen.
Sobald du die Hauptstraße erreicht hast, such dir eine Bushaltestelle und warte dort. Es fahren ständig Busse auf der Hauptstraße hin und her. Du musst dir keinen Stress machen, den „richtigen“ zu finden; die meisten fahren Richtung Galle. Wenn vorne Galle, Weligama oder Matara draufsteht, kannst du bedenkenlos einsteigen. Zur Sicherheit kannst du aber auch kurz den Fahrer fragen.
Fahrzeit: Etwa 45–60 Minuten.
Kosten: Ca. 150 LKR.
Erwarte nicht zu viel persönlichen Freiraum. Busfahren in Sri Lanka ist ein Erlebnis für sich. Meistens läuft Musik, Leute steigen ständig ein und aus, und die Fahrer haben... sagen wir mal, eine optimistische Auslegung der Geschwindigkeitsbegrenzungen.
💡 Lokaler Tipp 01
Halte ein paar kleine Geldscheine bereit. Der Schaffner kommt im Bus vorbei, sobald ihr losgefahren seid, um das Fahrgeld zu kassieren.
💡 Lokaler Tipp 02
Behalte Google Maps im Auge, um zu wissen, wann du aussteigen musst. Die Haltestellen werden im Bus nicht wirklich angesagt. Gib dem Fahrer einfach kurz Bescheid, indem du nach vorne gehst, wenn du aussteigen möchtest.
💡 Lokaler Tipp 03
Halte dich immer gut an den Haltegriffen oder Sitzen fest, da der Bus ständig abrupt bremst.
Wenn du es etwas komfortabler magst, bringt dich ein PickMe oder Tuk-Tuk in etwa 30–40 Minuten ans Ziel.
Sobald du angekommen bist, geh durch die Tore des alten Forts und such dir ein gemütliches Café zum Frühstücken.
Das Galle Fort wurde von den Portugiesen erbaut und später von den Holländern befestigt. Heute ist es ein UNESCO-Weltkulturerbe, aber erwarte nicht, dass es sich wie ein Freilichtmuseum anfühlt.
Hier leben immer noch Menschen. Kinder radeln durch die Straßen, Einheimische gehen zur Arbeit, und zwischen jahrhundertealten Gebäuden findest du Cafés, Kunstgalerien, Buchläden und kleine Boutiquen.
Am besten erlebst du es einfach, indem du herumstreifst.
Spaziergang auf den Festungsmauern
Nach dem Frühstück kannst du einen Spaziergang entlang der alten Festungsmauern machen. Die Meeresbrise macht dies zu einem der schönsten Wege in Galle, und du hast einen tollen Blick über den Indischen Ozean und das Cricketstadion unter dir.
Wenn du Glück hast, kannst du sogar ein lokales Cricketspiel sehen.
Mittagessen
Es gibt jede Menge Cafés innerhalb des Forts, also such dir einfach eins aus, das dir gefällt. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Wenn du jeden Tag Reis und Curry gegessen hast, ist das auch eine schöne Gelegenheit, mal etwas Abwechslung zu haben.
Erkunde die Seitenstraßen
Verbringe den Nachmittag damit, durch die kleinen, unabhängigen Läden, Galerien und Buchläden zu stöbern, die im ganzen Fort versteckt sind. Du musst nichts kaufen. Der halbe Spaß besteht einfach darin zu sehen, worüber du so stolperst.
Du findest dort handgefertigten Schmuck, lokale Kunst, Leinenkleidung, Gewürze und jede Menge kleiner Cafés, die sich in Innenhöfen verbergen.
💡 Insider-Tipp
Vertraue Google Maps nicht zu sehr. Einige meiner Lieblingsstraßen habe ich durch reinen Zufall entdeckt.
Schließlich kommst du zum berühmten Galle-Leuchtturm.
Das ist einer der meistfotografierten Orte in Galle. Die Palmen, der weiße Leuchtturm und das Meer machen ihn zu einem der hübschesten Ecken des Forts.
Gehe nach dem Leuchtturm weiter zur Flag Rock Bastion. Das ist einer der besten Orte, um den Sonnenuntergang zu beobachten.
Normalerweise sitzen dort Einheimische auf den Mauern, Reisende unterhalten sich und ab und zu springen ein paar mutige srilankische Teenager ins Meer darunter.
Such dir etwas zu Abendessen und nimm dann den lokalen Bus zurück nach Hikkaduwa.
Fahrtzeit: Etwa 45 – 60 Minuten.
Kosten: Rund 150 LKR.
Die Busse fahren bis spät in den Abend, du musst dich also beim Abendessen nicht hetzen.
Heute lässt du Hikkaduwa hinter dir und ziehst weiter in den belebteren Teil der Südküste. Aber nicht ohne einen letzten Abstecher zum Strand von Narigama. Ahangama hat eine ganz andere Energie als Hikkaduwa. Es ist einer der angesagtesten und geschäftigsten Surf-Orte an der Südküste.
Option 01 – Surfen
Geh für eine weitere Sunrise-Surfsession an den Narigama Beach.
Option 02 – Schnorcheln am Hikkaduwa Korallenriff
Wenn Surfen heute nicht dein Ding ist, mach dich stattdessen auf zum Hikkaduwa Coral Sanctuary. Du kannst dir in einem der kleinen Läden am Strand eine Maske und einen Schnorchel leihen und eine Stunde damit verbringen, das flache Riff zu erkunden.
Erwarte kein abgeschiedenes tropisches Inselerlebnis; es ist definitiv ein beliebter Ort geworden, aber du kannst immer noch bunte Fische, Korallen und mit etwas Glück auch Schildkröten sehen.
💡 Insider-Tipp
Erwarte kein abgeschiedenes tropisches Inselerlebnis; es ist definitiv ein beliebter Ort geworden, aber du kannst immer noch bunte Fische, Korallen und mit etwas Glück auch Schildkröten sehen.
Geh zurück zu deiner Unterkunft, schnapp dir dein Gepäck und mach dich auf den Weg zum Bahnhof Hikkaduwa.
Du kannst das Ticket direkt am Bahnhof kaufen. Du musst nicht im Voraus buchen. Die zweite oder dritte Klasse ist völlig in Ordnung.
Dies ist eine weitere wunderschöne kleine Zugfahrt entlang der Küste.
Ticketpreis: Etwa 200–400 LKR.
Fahrzeit: Etwa 45 Minuten.
💡 Lokaler Tipp
Versuche, auf der rechten Seite des Zuges zu sitzen. Dieser Abschnitt ist kürzer als die Strecke von Colombo nach Hikkaduwa, aber du hast trotzdem einen herrlichen Blick auf Fischerdörfer, Palmen und kleine Strände entlang des Weges.
Willkommen in Ahangama, dem aufstrebenden Surf-Ort, an dem die Tage wie von Zauberhand einfach verfliegen.
Du kommst auf einen Kaffee vorbei und plötzlich sind drei Stunden um. Du gehst kurz schwimmen und bleibst bis zum Sonnenuntergang.
Check nach deiner Ankunft in deiner Unterkunft ein, frisch dich auf und mach dich dann auf, um dein zweites Ziel zu erkunden.
Ich empfehle, es ruhig angehen zu lassen und sich nach einem Bummel über die Hauptstraße an den Strand zu setzen, um den Sonnenuntergang zu genießen.
Die Küste von Ahangama ist voller kleiner Aussichtspunkte, Cafés, felsiger Abschnitte und versteckter Ecken, wo man sitzen und den Surfern bei den letzten Wellen des Tages zusehen kann.
TOP-Empfehlungen für Essen in Ahangama
Mittlerweile hast du sicher bemerkt, dass sich das Leben in Ahangama ganz um den Ozean dreht. Die Leute stehen früh auf, surfen ein paar Stunden, frühstücken barfuß, und irgendwie entfaltet sich der Tag dann einfach so. Lass es ruhig angehen und genieße es.
Steh auf, bevor die Hitze einsetzt, und mach dich auf den Weg zu deinem Surfspot. Je früher du da bist, desto sauberer sind meist die Bedingungen und desto weniger Leute teilen sich die Wellen mit dir. Wie überall an der Südküste Sri Lankas wird es später am Vormittag spürbar voller.
Surfen in Ahangama
Marshmallow (ein anfängerfreundliches Riff) und Kabalana (ein Beachbreak) gehören zu den einfacheren Spots in Ahangama. Bei beiden gibt es direkt in der Nähe bequeme Möglichkeiten, sich ein Board zu leihen.
Auch erfahrene Surfer kommen voll auf ihre Kosten; einer der größten Vorteile von Ahangama ist, dass auf einem so kleinen Küstenabschnitt so viele verschiedene Surfspots liegen. Wenn Marshmallow für dein Niveau oder die aktuellen Bedingungen nicht passt, ist die Chance groß, dass nur ein paar Minuten entfernt schon die nächste Welle wartet.
Verbringe ein paar Stunden im Wasser, mach Pausen, wann immer du sie brauchst, und vergiss nicht, dich ab und zu umzuschauen – die Küste hier ist wirklich spektakulär.
💡 Insider-Tipp
Du musst nicht surfen, bis du völlig erschöpft bist. Eine zweistündige Session reicht meistens völlig aus, vor allem, wenn du noch am Lernen bist. Spar dir etwas Energie; du hast auf deiner Reise noch jede Menge Gelegenheiten zum Surfen.
Zwischenstopp zum Auftanken
Direkt neben dem Marshmallow-Surfspot gibt es ein paar Obststände, die alles verkaufen, was gerade Saison hat. Ich kann dir nur empfehlen, alles zu probieren – das Obst ist köstlich. Lass dir auch auf keinen Fall die Kokosnuss nach dem Surfen entgehen; sie passt perfekt zu den Kokos-Pfannkuchen, die in der Nähe des Surfbrettverleihs am Marshmallow verkauft werden.
Es gibt ehrlich gesagt nichts Besseres, als nach einer Surf-Session eine kühle Kokosnuss zu trinken, während man barfuß im Sand steht und anderen dabei zusieht, wie sie die Wellen genießen.
Danach kannst du zurück zu deiner Unterkunft gehen, dich duschen, ein Café zum Arbeiten suchen, am Pool ein Buch lesen oder durch die kleinen Seitenstraßen von Ahangama schlendern.
Wenn der Tag langsam abkühlt, habe ich ein kleines Highlight für dich: einen der größten Skateparks in Sri Lanka.
Die Atmosphäre ist total einladend, und selbst wenn du nicht skatest, lohnt es sich vorbeizuschauen, um einfach die Stimmung aufzusaugen. Meistens triffst du dort auf eine Mischung aus Reisenden und Einheimischen, die abhängen, skaten und sich gegenseitig anfeuern.
Sie organisieren regelmäßig Surfskate-Abende, also check am besten ihren Zeitplan auf Instagram.
Falls du schon immer mal Surfskaten ausprobieren wolltest, ist das hier der perfekte Ort dafür. Du kannst dir das Skateboard und die Schutzausrüstung direkt vor Ort ausleihen.
Mittlerweile hast du wahrscheinlich verstanden, warum so viele Leute ihren Aufenthalt in dieser Gegend verlängern. Das Leben hier ist herrlich einfach: Surfen, gut essen, ein bisschen erkunden, den Sonnenuntergang genießen und das Ganze wieder von vorne. Heute machst du dich auf in das Nachbardorf, um dir dort ein paar coole Orte anzusehen.
Steh früh auf und mach dich auf den Weg zu dem Surfspot, der heute am besten zu dir passt.
Falls du unsicher bist, frag einfach in deiner Unterkunft oder beim Surfverleih nach. Die wissen genau, welcher Spot bei dem aktuellen Wellengang am besten läuft. Hier ist kein Tag wie der andere.
Direkt mit dem Bus dorthin zu kommen ist etwas schwierig, daher ist PickMe hier die beste Wahl.
Das war am Ende eines meiner liebsten Erlebnisse in der Gegend von Ahangama.
Anstatt Obst einfach auf einem Markt zu kaufen, läufst du durch eine Bio-Obstfarm und lernst die unglaubliche Vielfalt an tropischen Pflanzen kennen, die in Sri Lanka wachsen.
Dein Guide erklärt dir, wie die verschiedenen Früchte angebaut werden, wann sie Saison haben und wie die Einheimischen sie im Alltag nutzen. Je nach Jahreszeit kannst du außerdem jede Menge Obst direkt vom Baum probieren.
Selbst wenn du dich normalerweise nicht so für Obst begeistern kannst (ich dachte auch nicht, dass ich das würde), sind das zwei überraschend unterhaltsame Stunden, die dir eine ganz neue Wertschätzung für die Landwirtschaft Sri Lankas vermitteln.
💡 Insider-Tipp
Stell so viele Fragen wie möglich. Die Guides sind unglaublich sachkundig und du wirst mit ziemlicher Sicherheit Früchte entdecken, von denen du noch nie zuvor gehört hast.
Direkt mit dem Bus dorthin zu kommen ist etwas schwierig, daher ist PickMe hier die beste Wahl.
Wenn es einen Ort in Midigama gibt, den ich dir ans Herz legen würde, dann diesen hier.
Coconut Point ist genau das, was sich die Leute vorstellen, wenn sie an Sri Lanka denken. Kokospalmen, die sich Richtung Meer neigen, Surfer, die die letzten Wellen des Tages erwischen, und die Sonne, die langsam im Indischen Ozean versinkt.
Such dir ein Plätzchen auf den Felsen oder im Sand und bleib bis zum Schluss. Es ist einer dieser Sonnenuntergänge, die auf Fotos einfach nie so richtig zur Geltung kommen.
💡 Insider-Tipp
Geh nicht sofort, wenn die Sonne verschwunden ist. Die schönsten Farben kommen oft erst 15–20 Minuten später, wenn die meisten Leute schon ihre Sachen gepackt haben und gegangen sind.
Falls du zwischendurch Lust auf einen Kaffee oder etwas zu essen hast, hier sind ein paar tolle Optionen in der Gegend von Midigama:
Nimm einfach den lokalen Bus zurück nach Ahangama, die Fahrt ist kurz.
Reisezeit: 20-30 Min.
Preis: ca. 100-200 LKR
Falls heute ein Sonntag oder Donnerstag ist, lass den Tag im Lamana ausklingen.
Es ist schwer zu beschreiben, man muss es einfach selbst erlebt haben.
Auf der einen Seite findest du eine Skate-Bowl voller Profi-Skater, auf der anderen eine Tanzfläche.
Irgendwie passt alles zusammen und schafft eine der coolsten Atmosphären an der Südküste.
Es wird dort allerdings ziemlich voll, also wenn du Menschenmassen nicht magst, empfehle ich, einen Bogen darum zu machen.
Falls es mit deinem Termin nicht klappt, keine Sorge, Ahangama ist voller toller Orte, um einen Abend zu verbringen. Wenn du auf Karaoke und eine Kneipen-Atmosphäre stehst, könnte Crust genau das Richtige für dich sein.
Nach einer Woche voller Surfen, Seen und entspanntem Dorfleben ist es an der Zeit, ein Stück weiter die Küste hinunterzuziehen. Der heutige Tag ist bewusst entspannt geplant. Verbringe den Nachmittag mit Schwimmen, Surfen oder einfach mal mit gar nichts tun, bevor du den Tag an einem weiteren unglaublich schönen Ort zum Sonnenuntergang ausklingen lässt.
Geh zur Bushaltestelle
Die lokalen Busse zwischen Ahangama und Mirissa fahren den ganzen Tag über ständig, du musst das also nicht groß planen.
Stell dich einfach an den Straßenrand in Richtung Süden und halte jeden Bus an, auf dem vorne Matara steht.
Fahrtzeit: Etwa 30–40 Minuten
Kosten: Ungefähr 150–200 LKR
Nach deiner Ankunft in Mirissa checkst du in deiner Unterkunft ein, schnappst dir deine Badesachen und erkundest dein drittes Reiseziel.
Option 1: Secret Beach
Wenn du einen ruhigeren Nachmittag verbringen willst, dann ab zum Secret Beach in Mirissa. Trotz des Namens ist er längst kein Geheimtipp mehr, aber im Vergleich zum Hauptstrand von Mirissa ist es hier deutlich entspannter.
Schnapp dir eine Kokosnuss, geh eine Runde schwimmen und verbringe ein paar Stunden damit, absolut gar nichts zu tun.
💡 Lokaler Tipp
Das letzte Stück ist ein kurzer Fußweg bergab, also zieh lieber Sandalen an statt Flip-Flops, falls du welche dabei hast.
Option 2: Surfen am Mirissa Beach
Falls dich das Surffieber gepackt hat, leih dir ein Brett und paddel am Mirissa Beach raus. Die Welle hier ist gut und meistens ein kleines bisschen anspruchsvoller als im nahegelegenen, berühmten Weligama. Auch hier gibt es direkt am Strand jede Menge Möglichkeiten, sich ein Brett zu leihen.
Das ist einer meiner Lieblingsplätze für den Sonnenuntergang rund um Mirissa.
Bei Ebbe kannst du einfach über die flache Sandbank laufen, um den Felsen zu erreichen. Von oben hast du einen Panoramablick über die gesamte Bucht, während die Sonne im Indischen Ozean versinkt. Es ist nicht ohne Grund so beliebt, aber irgendwie lohnt es sich trotzdem.
💡 Insider-Tipp 01
Prüfe die Gezeiten, bevor du losgehst. Bei Flut kann die Überquerung schwierig (und manchmal unmöglich) werden.
💡 Insider-Tipp 02 - Lass den Coconut Tree Hill aus
Du wirst wahrscheinlich den nahegelegenen Coconut Tree Hill überall auf Instagram sehen. Ich persönlich... würde ihn auslassen.
Vor ein paar Jahren war es wirklich wunderschön, aber heute ist es einer der belebtesten Fotospots an der Südküste. Der ständige Besucherstrom hat einen Großteil des Hügels beschädigt, und heutzutage stehen dort meist mehr Leute Schlange für Fotos, als dass sie die Aussicht wirklich genießen.
Meiner Meinung nach ist deine Zeit besser damit verbracht, den Sonnenuntergang vom Parrot Rock aus zu beobachten oder einfach am Strand zu entspannen.
Wenn du Hunger bekommst, sind das die besten Spots in Mirissa
Heute dreht sich alles darum, dein eigenes Tempo zu bestimmen. Verbringe den Vormittag mit Surfen in Mirissa oder Weligama, hol dir ein leckeres Mittagessen und falls es der richtige Tag ist, lass den Abend mit einer der besten Partys an Sri Lankas Südküste ausklingen.
Nimm einen der häufig verkehrenden lokalen Busse in Richtung Weligama.
Fahrtzeit: Etwa 10–15 Minuten
Kosten: Ungefähr 50–100 LKR
Du wirst wahrscheinlich ziemlich schnell merken, warum ich nicht empfohlen habe, hier zu übernachten. Versteh mich nicht falsch, es ist praktisch, es gibt jede Menge Cafés, Surfschulen und Unterkünfte, und es ist wahrscheinlich die beliebteste Surferstadt in Sri Lanka.
Aber für mich persönlich... fühlt es sich heutzutage einfach zu überlaufen an. Der Strand ist gesäumt von Surfschulen, der Verkehr kann hektisch werden und in der Hochsaison fühlt es sich manchmal so an, als würde man durch eine einzige lange Touristenmeile laufen. Ahangama ist ähnlich, aber dort gibt es wenigstens eine Vielzahl von Surfspots in der Umgebung.
Davon abgesehen... ist Weligama definitiv einen Besuch wert.
Surfen
Je nach Bedingungen, ab zurück ins Wasser, entweder am Mirissa Beach oder in der Weligama Bay.
Falls du noch an deinem Selbstvertrauen arbeitest, ist Weligama einer der einfachsten Orte in Sri Lanka, um Wellen zu erwischen. Die lange Sandbucht sorgt für sanfte, fehlerverzeihende Wellen, die ideal für Anfänger sind, während erfahrenere Surfer weiter den Strand hinuntergehen oder die nahegelegenen Riff-Breaks erkunden können.
Wenn du dich schon sicher auf dem Board fühlst, schau einfach morgens, wo die Bedingungen am besten aussehen, und vertrau auf dein Bauchgefühl.
Verbringe den Rest des Tages entspannt am Strand oder stöbere durch die nahegelegenen Läden und Cafés, egal ob du in Mirissa geblieben bist oder einen Abstecher nach Weligama gemacht hast.
Wenn heute Mittwoch oder Samstag ist... hast du Glück. Heute Abend ist einer der besten Abende an der Südküste.
The Doctor's House
Untergebracht in einem wunderschön restaurierten Kolonialhaus, bietet es eine der schönsten Atmosphären an der Küste. Freu dich auf tolle Cocktails, gutes Essen und eine Mischung aus Reisenden und Einheimischen. Besonders der Mittwoch macht Spaß, da dann alle Surfcamps unterwegs sind – in der Hochsaison wird es aber sehr hektisch und der Vibe hängt stark vom Gast-DJ ab.
Shima Guni
Wenn du noch nicht bereit bist, den Abend zu beenden... geh zur Afterparty direkt nebenan (wird ab Mitternacht gut).
Eine Poolparty mit einer Haupttanzfläche und einem Balkon, der mehr Platz zum Tanzen bietet als der Nachbar. Es hat einen etwas alternativeren Vibe und der Resident-DJ legt super auf (besonders mittwochs). Das Publikum ist entspannt, und irgendwie wird es immer einer dieser Abende, an die man sich erinnert.
Wenn ich mich für einen einzigen Ort zum Tanzen an der Südküste entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich dorthin gehen.
💡 Insider-Tipp
Saisonaler Stopp (März–Juni)
Wenn du zwischen März und Juni zu Besuch bist, versuche vor Sonnenuntergang da zu sein. Ein lokales Schildkrötenschutzprojekt lässt um diese Zeit gerettete Meeresschildkrötenbabys wieder ins Meer.
Das ist ein ziemlich besonderes Erlebnis. Denk nur daran, dass es wilde Tiere sind, also halte Abstand und befolge die Anweisungen der Freiwilligen. Sie werden meistens entweder vor dem Doctor's House oder bei einem kurzen Spaziergang von dort in Sabine freigelassen.
Kein Partymensch?
Kein Problem. Lass Madiha einfach aus. Schnapp dir ein Abendessen irgendwo am Mirissa Beach und entspann dich.
Heute lässt du die belebten Strände hinter dir und machst dich auf den Weg zu einer meiner Lieblingsecken in Sri Lanka. Hiriketiya (oder einfach nur "Hiri", wie es jeder nennt) ist in den letzten Jahren viel beliebter geworden, konnte sich aber irgendwie seine entspannte Atmosphäre bewahren. Stell dir dschungelbewachsene Hügel vor, eine hufeisenförmige Bucht und eine Stadt, die klein genug ist, um sie zu Fuß zu erkunden. Und was am wichtigsten ist: Das Leben findet abseits der geschäftigen Hauptstraße statt.
Nach dem Brunch pack deine Sachen, check aus und mach dich auf den Weg zur Bushaltestelle.
Sobald du bereit bist, geh zurück zur Hauptstraße und nimm einen beliebigen lokalen Bus in Richtung Tangalle.
Sag dem Schaffner einfach, dass du in Dikwella aussteigst. Eventuell musst du in Matara umsteigen.
Reisezeit: Etwa 1–1,5 Stunden
Kosten: Ungefähr 300–500 LKR
Steig an dieser Bushaltestelle aus und geh zu deiner neuen Unterkunft, um einzuchecken.
Eines der Dinge, die ich an Hiri am meisten liebe, ist, wie gut man hier zu Fuß unterwegs sein kann. Der beste Plan ist also, eigentlich gar keinen zu haben.
Spaziere die Bucht entlang, stöbere durch die kleinen Boutiquen, gönn dir einen Eiskaffee und genieße einfach alles in einem entspannteren Tempo.
Surfen oder Schwimmen bei Sonnenuntergang
Wenn es am Nachmittag etwas abkühlt, leih dir ein Brett aus oder geh einfach eine Runde schwimmen.
Hiriketiya ist einer der schönsten Orte an der Südküste und bei Surfern aller Niveaus sehr beliebt. Sei dir also bewusst, dass es an der Hauptwelle schon mal voll werden kann.
Selbst wenn dir nicht danach ist, ins Wasser zu gehen, lohnt es sich, am Strand etwas zu trinken und den anderen dabei zuzusehen, wie sie die letzten Wellen des Tages erwischen.
💡 Tipp von Einheimischen
Der Sonnenuntergang ist meist die vollste Surf-Session. Wenn es im Line-up zu eng wird, sei geduldig und respektvoll. Gute Surf-Etikette kommt hier sehr gut an.
Essen in Hiri
Günstig
Mittelklasse
Gehoben
Keine Busse. Keine Check-out-Zeiten. Keine Hektik. Geh surfen, wenn du Lust hast, oder schlendere durch die kleinen Gassen, wenn dir der Sinn nach einem entspannten Tag steht.
Sunrise-Surfen
Wenn du ein Frühaufsteher bist, schnapp dir ein Board und geh vor dem Frühstück ins Wasser.
Die Morgenluft ist kühler und die Bucht wirkt besonders friedlich, bevor alle anderen aufwachen. Aber lass dich davon nicht täuschen: Im Wasser ist bestimmt schon was los.
Herumschlendern
Schau dir die kleinen Surfshops an, kauf ein Souvenir in einem der Kunsthandwerksläden oder bleib einfach stehen, wann immer dir etwas ins Auge fällt.
Gemütlicher Nachmittag
Die heißeste Zeit des Tages ist die perfekte Ausrede, um einen Gang runterzuschalten. Hol dir eine Kokosnuss, such dir ein schattiges Plätzchen unter den Palmen oder leih dir eine Sonnenliege und geh eine Runde schwimmen, um dich abzukühlen. Dies ist einer dieser seltenen Orte, an denen man absolut nichts tun kann, ohne das Gefühl zu haben, Zeit zu verschwenden.
Mach dich etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang auf den Weg zur Blue Beach Island. Trotz des Namens ist es eigentlich nur eine winzige Insel, die durch einen schmalen Strandstreifen mit dem Festland verbunden ist. Dreh eine kleine Runde, such dir einen Felsen zum Sitzen und beobachte, wie sich die Farben bei Sonnenuntergang verändern.
Heute geht es ein Stück weiter östlich, um einen der schönsten Küstenabschnitte im Süden Sri Lankas zu entdecken. Im Vergleich zu den Surf-Städten, die du bisher besucht hast, ist Tangalle viel ruhiger, wilder und bei weitem nicht so touristisch erschlossen. Statt Surfbrettern und Cafés findest du hier lange, einsame Strände, riesige Wellen, die auf goldenen Sand treffen, und Küstenabschnitte, an denen du ewig spazieren gehen kannst, ohne vielen Menschen zu begegnen.
Unterwegs vor Ort
Am einfachsten erkundest du Tangalle, indem du dir für den Tag einen Roller mietest. Die Straßen rund um Hiriketiya und Tangalle sind im Allgemeinen viel ruhiger als bei Weligama und Ahangama – ein guter Ort also für sichere Fahrer.
Falls du dich auf einem Roller nicht wohlfühlst, miete dir stattdessen einfach ein Tuk-Tuk oder einen Fahrer für den Tag. Das ist zwar teurer, aber du kannst die Aussicht genießen, ohne dir Gedanken über den Weg machen zu müssen.
Die Mietpreise für einen Roller liegen meist zwischen 2000 und 3000 LKR pro Tag.
💡 Lokaler Tipp
Wenn du einen Roller mietest, überprüfe vor der Abfahrt immer Bremsen, Licht und Reifen. Und vergiss deinen internationalen Führerschein nicht.
Fahrt nach Tangalle
Die Küstenstraße an sich ist schon ein Erlebnis. Du fährst fast die gesamte Strecke an kleinen Dörfern, Obstständen am Straßenrand und Tempeln vorbei und erhaschst immer wieder einen Blick auf das Meer.
Fahrtzeit: Etwa 30–40 Minuten.
Das sollte dein erster Halt sein. Ein wunderschöner, sichelförmiger Strand mit weichem, goldenem Sand, wiegenden Palmen und überraschend wenigen Leuten im Vergleich zu Mirissa oder Hiriketiya.
Die Wellen hier können recht stark sein, daher ist es nicht immer ideal zum Schwimmen, aber es ist der perfekte Ort, um einen Gang runterzuschalten und die Aussicht zu genießen.
Nur wenige Minuten entfernt liegt der berühmte Silent Beach.
Obwohl er im Laufe der Jahre immer beliebter geworden ist, fühlt er sich immer noch wunderbar friedlich an.
Verbringe den Nachmittag damit, die Gegend in deinem eigenen Tempo zu erkunden. Die Straße schlängelt sich durch verschlafene Fischerdörfer, Kokosnussplantagen, Obststände am Straßenrand und farbenfrohe buddhistische Tempel, wobei der Ozean fast hinter jeder Kurve auftaucht. Halte einfach an, wann immer du einen wunderschönen Küstenabschnitt entdeckst, wandere kleine Sandwege zu versteckten Stränden entlang oder genieße einfach die Fahrt selbst.
Nach dem Mittagessen machst du dich auf den Weg direkt nach Tangalle.
Der Hauptstrand scheint sich endlos zu erstrecken und ist perfekt für einen langen Spaziergang. Du wirst an bunten Fischerbooten und einheimischen Fischern vorbeikommen, die ihre Netze flicken – und das fast ohne Menschenmassen, ganz im Gegensatz zu den bekannteren Küstenorten weiter westlich.
Versteckter Luxus
Viele der schönsten Boutique-Hotels Sri Lankas verbergen sich entlang dieser Küste, eingebettet zwischen Dschungel und Ozean. Selbst wenn du dort nicht übernachtest
Rückfahrt zur goldenen Stunde
Mach dich am späten Nachmittag auf den Rückweg Richtung Hiriketiya. Das Licht kurz vor Sonnenuntergang ist entlang dieses Küstenabschnitts wunderschön, und die Fahrt nach Hause wird oft zu einem der Höhepunkte des Tages.
[optional] Wenn dir ein kleiner Umweg nichts ausmacht, kannst du auf dem Rückweg nach Hiri ein Blowhole besuchen. Wenn das Meer rau ist, können durch die schmale Felsöffnung Fontänen hoch in die Luft schießen. Es ist ein lustiger Zwischenstopp, wenn du sowieso in der Gegend unterwegs bist, aber bei ruhiger See würde ich den Abstecher nicht extra dafür machen.
Kannst du glauben, dass heute schon der letzte volle Tag in Sri Lanka ist? Genieße also unbedingt noch einen letzten (gemütlichen) Morgen am Strand, bevor du dich auf den Weg zurück nach Colombo machst.
Option 1: Surf zum Sonnenaufgang
Wenn du vor deiner Abreise aus Sri Lanka noch eine letzte Welle erwischen willst, ist heute der richtige Tag. Steh früh auf, schnapp dir ein Board und paddel raus, solange es in der Bucht noch ruhig ist. Es hat einfach etwas ganz Besonderes, einen Trip so zu beenden, wie viele Einheimische ihren Morgen beginnen: mit salzigen Haaren, warmem Wasser und der Sonne, die über den Palmen aufgeht.
Vergiss nicht, ein wohlverdientes Frühstück zu genießen, bevor du zurück zu deiner Unterkunft fährst, um auszuchecken.
Option 2: Entspannen und ausschlafen
Gönn dir einen richtig gemütlichen Morgen mit einer guten Mütze Schlaf und einem noch besseren Frühstück, bevor du deine Sachen packst und dich auf die Abreise vorbereitest.
Nachmittag
Nach dem Mittagessen machst du dich auf den Weg nach Colombo; die Reise zurück zum Flughafen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dorthin zu gelangen, je nachdem, wie viel Budget und Zeit du hast.
Option 1: Schneller als der Zug, langsamer als ein privates Taxi
💡 Insider-Tipp
Versuch, einen Platz auf der linken Seite des Autobahn-Busses zu bekommen. Du hast ein paar tolle Aussichten, während du die Südküste hinter dir lässt.
Option 2: Die bequemste und komfortabelste Variante
Ein Taxi direkt von Hiri nach Colombo nehmen.
Fahrtzeit: ca. 3,5–4,5 Stunden
Kosten: Etwa 20.000–30.000 LKR
Es ist definitiv die einfachste Option, besonders bei Flügen am frühen Morgen oder späten Abend.
💡 Insider-Tipp
Sprich mit Leuten in deinem Hostel oder schau in Facebook-Gruppen vorbei, um dir ein Taxi zu teilen und die Kosten zu splitten. Das macht es eigentlich ziemlich erschwinglich.
Option 3: Für Fans langsamer Zugfahrten
Wenn du noch eine letzte landschaftlich reizvolle Reise durch Sri Lanka erleben möchtest, kannst du auch mit der Küstenbahn zurückreisen. Es ist eine wunderschöne Fahrt, aber auch die langsamste und unvorhersehbarste Option.
Es gibt zwei Hauptmöglichkeiten, um von Colombo zum Flughafen zu gelangen.
Ankunft am Flughafen Bandaranaike
Versuche, mindestens drei Stunden vor deinem internationalen Flug anzukommen.
Sicherheits- und Passkontrollen sind normalerweise unkompliziert, aber die Warteschlangen können je nach Tageszeit variieren.
Falls du noch ein paar Sri-Lanka-Rupien übrig hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um dir vor dem Boarding noch ein paar Snacks zu holen.
Danke 🇱🇰
Ich hoffe sehr, dass dir diese Reiseroute dabei geholfen hat, eine Seite von Sri Lanka zu erleben, die sich ein wenig von den üblichen Reiseführern unterscheidet. Wenn du eine Sache von dieser Reise mitnimmst, dann hoffentlich die Erkenntnis, dass einige der schönsten Momente hier nicht die berühmten Sehenswürdigkeiten sind. Es sind die Gespräche, die du mit anderen Reisenden und Einheimischen geführt hast, das freundliche Lächeln der Person, die dir morgens dein Hopper serviert hat, das Surfen beim Sonnenuntergang, das du fast ausgelassen hättest, oder die Kokosnuss, die du an einem Straßenstand gekauft hast.
Sri Lanka hat eine amüsante Art, die Leute dazu zu bringen, zu versprechen, dass sie wiederkommen. Sei also nicht überrascht, wenn du dich dabei ertappst, wie du schon nach Flügen suchst, bevor du überhaupt wieder zu Hause gelandet bist. 🌴